Ablauf und Organisatorisches
Das Team der Praxisklinik ist stets bemüht, Ihnen Wege und lange Wartezeiten zu ersparen. Damit ein reibungsloser Ablauf funktionieren kann ist es wichtig, dass auch Sie einige Dinge beachten. Falls Sie sich unverbindlich über den Ablauf einer Behandlung informieren möchten sind Sie auf dieser Seite ebenfalls richtig.Die Praxisklinik steht allen Patienten mit orthopädischen Beschwerden sowie Patienten mit Wirbelsäulenbeschwerden offen. Bitte vereinbaren Sie aus organisatorischen Gründen einen Termin mit unserer Praxisrezeption. In Notfällen stehen wir selbstverständlich auch kurzfristig zur Verfügung.
Zum Erstkontakt bitten wir Sie, Ihnen zur Verfügung stehende Röntgen-, Computertomographie- oder Kernspintomographie-Aufnahmen mitzubringen. Fremdbefunde, wie etwa neurologische und internistische Arztbefunde, sowie gegebenenfalls Operationsberichte sollten Sie bitte ebenfalls griffbereit haben.
Sollten Sie nicht im Besitz aktueller Röntgenbefunde, CT (Computertomografie) oder MR (Kernspintomographie) Bilder sein, so könnten diese im Rahmen Ihrer ambulanten Vorstellung in unserer radiologischen Abteilung problemlos angefertigt werden. Informieren Sie in diesem Fall bitte unsere Praxisorganisation.
Allgemeines
Ambulante Behandlung
Viele unserer Diagnoseverfahren und Therapien können ambulant in der Praxisklinik durchgeführt werden. Dabei ist es für Sie von Vorteil, dass im MVZ Spezialisten verschiedener Fachrichtungen zusammenarbeiten. So können Sie mehrere Termine im Rahmen eines Praxisbesuchs wahrnehmen. Das spart Ihnen Zeit und Wege und erleichtert die Abstimmung unter den Ärzten.
Sollten in unserer Praxisklinik gezielte diagnostische und therapeutische Injektionen im Bereich der Wirbelsäule durchgeführt werden oder Infusionen bei stärkeren Schmerzen erforderlich sein, ist eventuell anschließend ein Aufenthalt in unserem Überwachungsraum nötig.
Stationäre Behandlung
Akute und chronische Beschwerden, bei denen eine ambulante Therapie nicht erfolgreich war, können bei einem kurzstationären Aufenthalt diagnostisch abgeklärt und behandelt werden. Besonders Patienten, die von auswärts anreisen, profitieren von diesem diagnostischen und therapeutischen Angebot. Art und Umfang der diagnostischen Maßnahmen sowie der Therapieplan werden vor der Aufnahme mit dem Patienten besprochen.
Neben Diagnostik und Therapie kann im Rahmen des stationären Aufenthaltes bereits mit ersten Rehabilitationsmaßnahmen begonnen werden. Außerdem stimmen wir die patientenbezogene ambulante Nachbehandlung ab. Für den Patienten entfallen somit mehrwöchige Kuraufenthalte in Rehabilitationskliniken.
Stationärinterventionelle Schmerztherapie:
Exemplarischer Behandlungsablauf
Damit Sie eine konkretere Vorstellung von den Abläufen in unserer Praxisklinik bekommen, haben wir für Sie exemplarisch den Ablauf einer Behandlung skizziert. Diese stationäre, interventionelle Schmerztherapie kann bei akuten und chronischen Schmerzen an der kompletten Wirbelsäule zum Einsatz kommen.mehr
Vor dem Eingriff
Voruntersuchungen
Unsere Allgemeinärztin, Dr. med. Nadine Allmaras-Crüger, und unsere radiologische Abteilung stehen Ihnen gerne für Voruntersuchungen, Laboranalysen sowie EKG und ggf. Röntgen Thorax zur Verfügung. Diese sind direkt am Tag der stationären Aufnahme oder auch vorab bei uns im Haus möglich. Alternativ können die notwendigen Voruntersuchungen bereits vom Hausarzt oder Internisten am Heimatort durchgeführt werden.
Ein von uns ausgearbeitetes Anforderungsblatt für die Voruntersuchungen sowie ein Informationsblatt über die jeweiligen Abläufe faxen wir Ihnen oder Ihrem Arzt gerne zu. In diesem Anforderungsblatt sind auch Medikamente aufgelistet, die die Blutgerinnung beeinflussen und deshalb vor operativen Eingriffen nicht eingenommen werden dürfen.
Lokalanästhesie oder Vollnarkose?
Viele der von uns durchgeführten minimal-invasiven Wirbelsäulenoperationen können in örtlicher Betäubung durchgeführt werden. Ist ein Wirbelsäuleneingriff mit Lokalanästhesie geplant, führen erfahrene Anästhesisten zusätzlich zu der vom Operateur durchgeführten örtlichen Betäubung eine so genannte Analgosedierung durch. Dies bedeutet für den Patienten einen schmerzfreien und entspannten Operationsverlauf. Teilweise „verschlafen“ die Patienten somit ihren Eingriff.
Bei länger dauernden Eingriffen ist eine Vollnarkose empfehlenswert. Die Patientenaufklärung mit schriftlicher Einwilligung des Patienten muss spätestens einen Tag vor dem geplanten Eingriff entweder ambulant in der Praxisklinik oder bereits stationär erfolgen. Unser Ärzteteam sowie die mit uns kooperierenden Anästhesisten stehen hier für die Patienten zur Verfügung.
Ablauf einer OP
Ambulanter Eingriff
Einen Teil der minimal-invasiven Wirbelsäulenoperationen führen wir ambulant durch. Für die ambulante Behandlung bietet unsere Praxisklinik modernste Medizintechnik, darunter einen speziell ausgestatteten Operationssaal mit Röntgen-Bildwandler sowie Intensiv-Behandlungszimmer mit Überwachungsplätzen. Im Vorgespräch mit unserem Praxisteam können Sie alle Fragen klären.
Wohnen Sie nicht länger als zwei Stunden von unserer Praxisklinik entfernt, können Sie nach dem Eingriff und nach einer kurzen Überwachungszeit noch am selben Tag mit einer Begleitperson zurückfahren. Die genaue Abholzeit erfahren Sie am Operationstag. Bei längeren Anreisezeiten empfehlen wir jeweils eine Übernachtung vor und nach dem Eingriff in einem Hotel in unserer Nähe.
Stationärer Eingriff
Aufklärungsgespräch und Überprüfung der Operationsvorbereitungen finden am Tag der stationären Aufnahme statt. Sollten doch noch weitere Untersuchungen erforderlich sein, können diese in der Klinik nachgeholt werden. Die Dauer der stationären Behandlung ergibt sich aus den erforderlichen diagnostischen und therapeutischen bzw. operativen Maßnahmen. In der Regel können all diese Fragen bereits im Vorfeld geklärt werden.
Teilweise wird während des stationären Aufenthaltes bereits eine Physiotherapie zur Rehabilitation eingeleitet. Je nach Art des Eingriffes kann die Entlassung aus der stationären Behandlung bereits wenige Tage später erfolgen. Alle Fragen zur Arbeitsunfähigkeit, Nachbehandlung, Kontrolluntersuchungen oder wann Sie wieder Sport treiben können klären Sie und der Arzt im Rahmen des stationären Aufenthaltes.
Nachsorge
Nachbehandlung
Nach ambulant durchgeführten Wirbelsäuleneingriffen empfehlen wir eine Kontrolluntersuchung innerhalb der ersten drei Tage nach der Operation. Bei stationären Behandlungen erfolgt diese am Entlassungstag. Eine weitere Kontrolle kann entweder durch einen Orthopäden oder Neurochirurgen am Heimatort, aber selbstverständlich auch in unserer Praxisklinik nach vier bis sechs Wochen erfolgen.
Je nach Art des operativen Eingriffs beginnen Sie bereits zwei bis drei Wochen nach der Operation mit einer individuell auf Sie zugeschnittenen Physiotherapie. Diese kann entweder direkt bei uns im Haus, im Wirbelsäulenzentrum München, oder an Ihrem Heimatort durchgeführt werden. Bereits vor der Operation empfehlen wir die Durchführung eines Muskelfunktionstests nach den Kriterien des Wirbelsäulenzentrums München. Mit diesem Muskeltest kann festgestellt werden, welche Rücken- und Rumpfmuskeln eine ausreichende Stabilisierung der Wirbelsäule gewährleisten oder entsprechend gezielt auftrainiert werden müssen.
Sportaktivitäten
Wenn Sie vor der Wirbelsäulenoperation bereits Sport getrieben haben, sind Sie in der Regel nach einer gewissen Erholungszeit wieder in der Lage, diesem Sport nachzugehen. Sie erhalten eine Beratung über für Sie geeignete und weniger geeignete Sportarten. Darüber hinaus empfehlen wir Ihnen die Durchführung eines auf Sie abgestimmten Muskeltrainingsprogramms, z.B. in einem medizinisch geführten Fitness Studio.
