Hitzesondenbehandlung der Wirbelgelenke nach Dr. Schneiderhan
Selektive perkutane Thermokoagulation der Wirbelgelenke und der Kreuz-Darmbeingelenke
Behandlung
Über 17 000 erfolgreiche Hitzesondenbehandlungen im MVZ Praxisklinik
Dr. Schneiderhan & Kollegen
Computergesteuert stellt er über die Sonde fest, ob diese richtig an den betroffenen Schmerzfasern liegt, die behandelt werden sollen. Anschließend spritzt der Arzt noch einmal ein örtliches Betäubungsmittel, jetzt jedoch direkt an die zu behandelnde Stelle. Als nächstes wird die Sondenspitze erhitzt und im Gegensatz zu früher werden mehrere kleine Bezirke verödet.
Die Leitfähigkeit der hier verlaufenden Schmerzfasern wird somit unterbrochen, der Schmerz kann sich nicht weiter ausbreiten. Da jedes Wirbelgelenk von mehreren Schmerzfasern versorgt wird müssen oft mehrere Stellen behandelt werden.
Indikation
- Therapieresistente Wirbelgelenkschmerzen (Facettengelenkschmerzen), segmentaler Schmerz (nicht radikulär, nicht ausstrahlend), der auf wiederholte diagnostische Blockaden anspricht
- Wirbelgelenksverschleiß
- Wirbelsäulenverformung
- Wirbelgleiten (Instabilität)
- gleichzeitiger Bandscheiben- und Wirbelgelenksverschleiß
- Instabilität nach Bandscheiben- und Wirbelsäulenoperation
Stellenwert/Vorteil
Stellenwert
In der nationalen und internationalen Literatur werden für die Hitzesondenbehandlung der Wirbelgelenke Erfolgsquoten von über 85 Prozent angegeben. Dr. Schneiderhan konnte diese ursprünglich von amerikanischen Neurochirurgen eingeführte hocheffektive Schmerztherapie in den letzten Jahren entscheidend weiterentwickeln.
Die Praxisklinik Dr. Schneiderhan dürfte mit über 18 000 Behandlungen europaweit über die größte Erfahrung mit dieser minimal-invasiven Behandlungsmethode verfügen.
Vorteile
- Die perkutane Thermokoagulation ist ein wenig invasives Verfahren, das ambulant in unserer Praxisklinik durchgeführt werden kann.
- Trotz fortgeschrittener verschleißbedingter Veränderungen der Wirbelsäule kann diese Behandlungsmethode meistens eine operative Intervention wie z.B. eine Wirbelsäulenversteifungsoperation vermeiden.
- Der Medikamentenverbrauch kann stark reduziert werden.
- Eine frühzeitige Mobilisation des Patienten ist möglich und eine gezielte Physiotherapie kann eingeleitet werden. Körperliche Belastbarkeit und Arbeitsfähigkeit sind meist unmittelbar nach dem Eingriff wieder gegeben.
- Gegenüber der medikamentösen Schmerzfaserunterbindung (pharmakologische Ablatio) hat die perkutane Thermokoagulation den Vorteil der gezielten und exakten Wirkung.
- Gegenüber der Eisbehandlung der Schmerzfasern (Kryotherapie) hat sie den Vorteil der längeren Wirkdauer. Sie wirkt mehrere Jahre, die Kryotherapie nur wenige Monate.
Nach der Behandlung
Arbeitsfähigkeit
Unmittelbar nach dem Eingriff ist eine körperliche Belastbarkeit gegeben. Leichte körperliche Arbeiten wie z.B. Bürotätigkeiten sind unmittelbar nach dem Eingriff wieder möglich.Sportaktivitäten
Körperliche Belastungen durch unterschiedliche Sportarten sind kurze Zeit nach dem Eingriff wieder möglich.Experten
Dr. med. Reinhard Schneiderhan
Facharzt für Orthopädie, spezielle Schmerztherapie
Sportmedizin,
Physikalische Therapie,
Chirotherapie,
Unfallarzt der Berufsgenossenschaft
