Osteopathie

Die Osteopathie ist eine ganzheitliche Methode, bei welcher der Therapeut den Körper des Patienten ausschließlich mit seinen Händen abtastet. Durch spezielle Griffe und Bewegungen werden Störungen beseitigt und so die Selbstheilungskräfte des Körpers wieder freigesetzt.

Behandlung

Zunächst erstellt der Osteopath eine sehr differenzierte Diagnose struktureller Störungen oder Bewegungseinschränkungen und ihrer Auswirkung auf den Körper mit Hilfe klinischer und osteopathischer Untersuchungsmethoden. Dann korrigiert er Störungen mittels sanfter manueller Techniken, stellt die physiologische Beweglichkeit der Gewebe wieder her und löst Blockaden.

Der Osteopath behandelt nur mit seinen Händen. Dazu bedient er sich unterschiedlicher Techniken, die von einer sanften funktionellen Gewebearbeit (diese wird von dem Patienten kaum wahrgenommen) bis zu strukturellen Techniken mit kurzen kräftigen Impulsen reichen.

Im Sinne einer Wechselwirkung von Struktur und Funktion gibt der Osteopath der Struktur (d.h. dem Gewebe) die fehlende Beweglichkeit zurück und das Gewebe kann seine ursprüngliche Funktion wiedererlangen. Das Ziel: Ein ausgewogenes Zusammenspiel zwischen Nerven, Muskeln, Gefäßen und Drüsen wird wieder hergestellt. Der Osteopath hilft also dem Körper, sich selbst zu heilen.

Indikation

"Osteopathie ist an allen Körperregionen möglich. Sie behandelt nicht nur Wirbelsäule, Knochen, Gelenke, Muskeln, Sehnen und Bänder, sondern auch innere Organe, Hormondrüsen und andere wichtige Strukturen", erklärt Dr. med. Alexander Sigel.

Stellenwert/Vorteil

Stellenwert

Die Vorbeugung ist eine osteopathische Grundidee und eines ihrer Hauptziele. Der Osteopath kann bereits diskrete Funktionsstörungen erkennen und behandeln, bevor sich diese zu manifesten Erkrankungen entwickeln. Der Osteopath kann somit schon tätig werden, bevor die ersten Beschwerden auftreten bzw. bei bereits leichten Beschwerden, bei denen von schulmedizinischer Seite oft noch keine Diagnose gestellt werden kann.

Vorteile

  • Osteopathie ist sehr erfolgreich bei chronischen Schmerzzuständen des Bewegungsapparates und funktionellen Organstörungen.
  • Osteopathie kann parallel zu einer Behandlung durch den Hausarzt, Orthopäden, Internisten oder anderen Facharzt durchgeführt werden – um so mehr als die Osteopathie diese Selbstheilungskräfte des Körpers aktiviert.
  • Wenn andere Behandlungsmethoden keine Erfolge mehr zeigen (bei sogenannten austherapierten Erkrankungen), ist häufig mit der Osteopathie zumindest noch eine Linderung der Beschwerden zu erreichen.

Nach der Behandlung

Experten

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Dr. med. Alexander Sigel

Facharzt für Orthopädie

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