Stabilisierende Eingriffe
Versteifungsoperationen gehören inzwischen zu den häufigsten Eingriffen der Wirbelsäulenchirurgie. Seit kurzem können sie in minimal-invasiver Technik, mit kleinen Hautschnitten und geringer Gewebeschädigung durchgeführt werden. Selbst die Beweglichkeit der einzelnen Wirbelsäulensegmente kann erhalten bleiben.
Betroffene Patienten sahen diesen Fusionseingriffen in der Vergangenheit meist mit gemischten Gefühlen entgegen. Erst in den letzten Jahren hat sich die Einstellung zu dieser Operationsmethode geändert. Dank moderner Techniken kann der Patient bereits am Abend nach erfolgter Operation wieder aufstehen und sich bewegen, nach etwa vier Wochen kann er gewohnte Tätigkeiten wieder weitgehend ausüben.
Mikrochirurgische Entfernung einer Bandscheibe an der HWS mit anschließendem Einsetzen eines Carbon-Implantats
Bei schweren Bandscheibenvorfällen sowie massiver Wirbelkanalverengung wird die starre Bandscheibe über einen kleinen Hautschnitt komplett entfernt. Danach dient ein Implantat aus Carbon als Platzhalter, die Wirbelkörper verwachsen und die Wirbelsäule erlangt bald ihre Stabilität zurück. mehr
Flexible, minimal-invasive Fusionsoperation der Lendenwirbelsäule
Die dynamische Stabilisierung der Lendenwirbelsäule ist ein minimal-invasives Versteifungsverfahren, das die Beweglichkeit des Wirbels erhält. Es wird bei instabiler Wirbelsäule, Stenosen und bei chronischen Schmerzen nach erfolglosen Wirbelsäulenoperationen vorgenommen. mehr
Kombinierte, minimal-invasive Fusionsoperation der Lendenwirbelsäule
Die Kombination aus dynamischer und fester Stabilisierung ist ein minimal-invasives Verfahren, das die Beweglichkeit der Wirbel weitgehend erhält. Es wird bei instabiler Wirbelsäule, Stenosen und bei chronischen Schmerzen nach erfolglosen Wirbelsäulenoperationen vorgenommen. mehr
Feste, minimal-invasive Fusionsoperation der Lendenwirbelsäule
Die feste, nicht-dynamische Stabilisierung der Lendenwirbelsäule erfolgt in moderner minimal-invasiver ALIF-, PLIF-, TLIF- oder XLIF-Technik. Sie wird bei instabiler Wirbelsäule, ausgedehnten Stenosen und bei chronischen Schmerzen nach erfolglosen Wirbelsäulenoperationen vorgenommen. mehr
