Therapie von Vorfußbeschwerden

Vorfußbeschwerden entstehen durch angeborene bzw. erworbene Abweichungen der Idealanatomie und die biomechanische Belastung, welcher der Fuß ausgesetzt ist. Im Anfangsstadium können sie meist durch orthopädische Maßnahmen therapiert werden.

Behandlung

Krankengymnastik

Eine krankengymnastische Beübung im Sinne von exzentrischen Übungen und Dehnungen der hinteren, das Sprunggelenk übergreifenden Muskelgruppen, im Wesentlichen der Wadenmuskulatur, kann vom Patienten problemlos selbst vorgenommen werden. Dieses Training kann eine zunehmende Verkürzungen der Sehnen mit folgenden fortschreitenden Gelenkfehlstellungen im Vorfuß verzögern und längerfristig verhindern, wenn es rechtzeitig und regelmäßig durchgeführt wird.

Einlagen

Die Einlagenversorgung im Rahmen der nicht operativen Therapie von Vorfußbeschwerden ist sicherlich eine klassische Domäne der Orthopädietechnik. Einlagen dienen der Abstützung des inneren Längsgewölbes bzw. der Mittelfußköpfchen zur Unterstützung des Quergewölbes und mildern so die Beschwerden.

Nachtlagerungsschiene

Eine fortschreitende Fehlstellung am Zehengrundgelenk kann zusätzlich in den Anfangsstadien mit einer Nachtlagerungsschiene verzögert werden. Ist erst einmal eine Gelenkfehlstellung mit paradoxen veränderten Zugrichtungen der Sehnen in Richtung der Fehlstellung unwiederbringlich eingetreten, so ist der Erfolg durch alleinigen Einsatz von nicht operativen Maßnahmen jedoch begrenzt.

Indikation

  • Mittelfußbeschwerden (Metatarsalgien)
  • Ballenfuß (Hallux valgus)
  • Ballenfuß mit Arthrose und Bewegungseinschränkung (Hallux rigidus)
  • Hammerzehe
  • Krallenzehe

Stellenwert/Vorteil

Nach der Behandlung

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