1.Schwankschwindel, 2.starke Erschöpfung

Frage vom Tue 27. Oct 2009 18:51

Nach dem aufstehen überrascht mich selten (1-2x im Jahr) ein extrem starker Schwankschwindel. Dieser führt zu sofortigen Orientierungslosigkeit. Gleichzeitig wird durch verschwimmen der Gegenstände um mich herum verstärkt.

Bei diesen Schwindelanfällen breche ich in der Regel zusammen, versuche mich zwar noch an Gegenständen fest zuhalten (Die ich direkt vor der Attacke gesehen habe), verfehle sie aber immer, oder reiße andere Gegenstände dabei mit herunter. Gefolgt ist dieses Schwindelgefühl von einer kurzen Ohnmacht, bzw. Betäubung, die auftritt sobald ich auf den Boden bin.
Die Schwindelattacke kommt ohne Vorwarnung ist sofort auf einer gleich bleibend hohen Ebene und hällt ca. 5sec. an (also bis ich auf den Boden falle und die Betäubung (ca. 1-2sec.) sie ablöst.

Bei dem Schwindel verliere ich den Boden unter den Füßen, schwanke kurz und falle dann hin. Diesen Schwankschwindel könnte man in etwas so beschreiben:
Du setzt dir eine nicht passende Brille (meine Augen sind sehr gut (brauche keine Brille) ist jetzt nur ein Vergleich) auf und siehst alles nur noch Schemahaft und verschwommen, gleichzeitig befindest du dich auf einer Plane, die sich in alle Richtung bewegt und immer neue wellen ausstößt. (Somit könntest du auch selbst wenn du etwas sehen würdest kein Halt finden.)

Zu meiner Fitness:
Ich bin 16Jahre alt (werde in ein paar Monaten 17Jahre alt), recht fit. (bin der schnellste Läufer meiner Schule und auch der Stärkste.
Zu meinen Hobbies gehören z.B. Kanufahren, Kanupolo, Wildwasser, ect.
Schwimmen, Wildwasserschwimmen (z.B. Wehre erklimmen), tauchen, einsatztauchen (DLRG), Rettungsschwimmen, Unterwasserrugby, ect.
Ballsportarten (aber nicht im Verein): Fußball, Basketball, Hokey, ect.

Aber auch noch viele andere, diese sagen aber recht wenig über meine Fitnes aus. Zu ihnen gehören, aber z.B. Schülerzeitung, Physik-AG, Sanitätsdienst (in Rahmen der DLRG und der Schule), Philosophieren, ect.

Alles in allem, würde ich mich als gut durch traniert bezeichnen, Blutdruck ist in Ordnung (wurde immer wieder mal in EH; bzw. SAN-Prüfung getestet), habe sehr gute werte bei der Lungenfunktion (wird bezgl. Tauchen jährlich getestet), stark ausgebaute Muskelatur (z.B ein Zitat von meinem Tauch-Arzt: \"Eine solche ausgeprägte Muskelatur am Hals ist mehr als aussergewöhnlich\", für meine Hausärztin bekam ich dazu noch ein Ultraschall Bild als Beweis das dies wirklich nur Muskeln sind.)

Trotzdem erleide ich manchmal, schon wieder länger her und unabhängig von dem Schwindel (aber auch 1-2x Jährlich) eine extreme Erschöpfung zu verzeichnen. Während ich normalerweiße gut Marathone mitlaufen kann, verspüre ich manchmal, z.B. auf den Weg in Keller eine totale Erschöpfung, die begleitet wird von einer starken Preßatmung, Herzrasen, ect.

Es wäre freundlich, wenn ihr evtl. für eines der beiden Symptome eine Erklärung aufbringen könntet. Woran es liegen könnte, weis ich nämlich überhaupt nicht.

Antwort vom Wed 11. Nov 2009 09:11

Sehr geehrte(r) Frau/Herr G.,

bei bestehendem Schwindel sollten folgende Fachrichtungen abgeklärt werden: Internist, Neurologe, Orthopäde, Augenarzt, Hals-Nasen-Ohrenarzt und ggf. Zahnarzt. Je nach Ergebnissen wird man dann ggf. eine geeignete Therapie einleiten können.

Wir wünschen eine gute Besserung und verbleiben mit freundlichen Grüßen

Dr. med. R. Schneiderhan / ma

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