Streckhemmung im Arm n. Bandschiebenvorfall HWS
Frage vom Mon 13. Jul 2009 20:09
Guten Tag,
im Februar 2008 wurde bei mir eine Foraminotomie an der HWS C5/C6 wg. links lateralem Bandscheibenvorfall mit Lähmungen und Gefühlsstörungen, die Therapieresistent waren.
Wochen nach der OP war ich Beschwerdefrei, habe Gerätetraining nach Anweisung des Physiotherapeuten gemacht. Alles war ok bis nun kurz nach Ostern 2009 eine allmähliche Streckhemmung im linken Ellenbogen auftrat und bis heute sich trotz Kg nicht bessert. Mein Ellenbogen läßt sich nicht ganz strecken und nicht schmerzfrei biegen, es schmerzt stechend in den Bizeps. Im Nacken spüre ich keinen Schmerz. Aktuelle MRT zeigen lt Aussage der Ärzte keinen weiteren Vorfall aber eine leichte Protrusion C6/C7 sowie leichte stenose eine leichte Verknöcherung am Wirbelgelenk C6C5. Neurologische Messungen unauffällig, Neurologe und Neurochirurg meinen es handle sich um ein rein Orthopädisches Problem des Ellenbogens.
Ich kann mich damit nicht recht anfreunden. Kann die schmerzhafte Streckhemmung nicht von dem voroperierten Bandscheibenvorfall kommen?? Denn auch damals konnte ich den Arm nur unter stechenden Schmerzen strecken. Das Ellenbogengelenk zeigt auch keinerlei Krankheitszeichen, eine Kortisonspritze ins Gelenk vor ca. 3 Wochen bllieb erfolglos.
Wo kann die schmerzhafte Streckhemmung herkommen und kann eine Bandscheibenoperation sinnvoll sein zur etwaigen Beseitigung der Beschwerden, da konservativ ja bisher o E.
Antwort vom Tue 28. Jul 2009 09:07
Sehr geehrter Herr D.,
prinzipiell kann die Halswirbelsäule mit der Streckung in Zusammenhang stehen. Dies sollte sich aber neurologisch messen lassen. Wenn die neurologischen Messungen unauffällig sind, ist es eher unwahrscheinlich. Im Zweifelsfall bleibt Ihnen kaum etwas anderes übrig, als weitere Ursachenforschung zu betreiben. Sie könnten evtl. auch eine Kernspintomographie des Ellenbogens anfertigen lassen.
Wir wünschen eine gute Besserung und verbleiben mit freundlichen Grüßen
Dr. med. A. Sigel/si
