Bandscheibenvorfall/ventral gestelltes Steissbein

Frage vom Wed 01. Apr 2009 13:34

Sehr geehrte Damen und Herren,
habe mittlerweile einen längeren Leidensweg hinter mir.
Seit Dez. letzten Jahres leide ich plötzlich unter Drehschwindel (mit Ohrenrauschen, Nackenschmerzen, Kopfschmerzen etc.) der mittlerweile sogar häufiger und schlimmer geworden ist. Beim MRT wurde ein Bandscheibenvorfall C5/C6 festgestellt. Muss dazu sagen, dass ich in 2006 mit Zwillingen schwanger war. Bei der Physiotherapie wurde nun festgestellt dass mein Kreuzbein fehlgestellt ist, was aus einem Sturz auf mein Steissbein (in der Kindheit) herrührt. Der Physiotherapeut ließ mich mit dem Befund "extrem ventral gestelltes coccys und dadurch Flexion auf HWS und Rumpf" wieder bei der Allgemeinärztin vorsprechen. Diese hat mich nun auf eine Osteopathin verwiesen, die ich ja selbst bezahlen muss. Da man auf einen Termin bein Orthopäden hier bei uns 3 Monate wartet, bin ich nun selbst m Ende. Habe massive Schmerzen, geschweige denn die Einschränkungen im täglichen Leben. Was würden Sie mir vorschlagen? Den Termin beim Orthopäden habe ich mir vormerken ( JUni 2009) lassen? Sollte man noch ein MRT von der gesamten Wirbelsäule machen? Die Physiotherapie hat den Drehschwindel eher aktiviert..
Bitte helfen Sie mir.

Antwort vom Fri 24. Apr 2009 08:04

Sehr geehrte (r) Frau/Herr,

der Schwindel kann mit dem Bandscheibenvorfall C5/C6 in Zusammenhang stehen. Die restliche Wir-belsäule hat darauf eher keinen Einfluss. Sie sollten sich daher zunächst die bekannte Lokalisation behandeln lassen. Evtl. können schon gezielte Spritzen in C5 und C6 schon unter Röntgen- oder CT-Kontrolle die Beschwerden deutlich lindern. Sinnvoll ist noch die Vorstellung bei einem Neurologen um die Nervenbahnen vermessen zu können.

Wir wünschen eine gute Besserung und verbleiben mit freundlichen Grüßen

Dr. med. A. Sigel/ si

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