Knochensporn im Wirbelkanal
Frage vom Tue 17. Mar 2009 17:13
Nach einer Computertomographie der Halswirbelsäule habe ich folgende Diagnose bekommen. Ausgehend vom Processus articularis superior des 1.Brustwirbelkörpers findet sich linkseitig ein sehr langstreckiger, nach cranial reichender Knochensporn, vermutlich angeborene Fehlbildung, der insgesamt ausgehend von der Bandscheibenebene C7/TH1 um 1,3cm nach cranial ragt. Der Fortsatz dehnt sich vor allem in den linken Recessus aus und engt von dorsal her das Neuroforamen erheblich ein.
Habe eine Meinung vom Neurochirurg eingeholt und man sagte mir, man kann dies nur operativ entfernen. Ich jedoch habe Angst vor einer OP. Ich möchte gerne in Erfahrung bringen, ob es nicht doch eine andere Möglich gibt, womit ich die Schmerzen und das Taubheitsgefühl von der linken Schulter bis in die Finger lindern kann. Ich würde mich sehr über einen medizinischen Ratschlag freuen. MfG
Antwort vom Tue 14. Apr 2009 10:04
Sehr geehrte Frau G.,
zweckmäßig wäre es, dass Neuroforamen zunächst mit einer Spritze zu infiltrieren, vorzugsweise unter Röntgen- oder CT-Kontrolle. Ev. bessert dies die Beschwerden deutlich und man muss nicht unbedingt operieren.
Wir wünschen eine gute Besserung und verbleiben mit freundlichen Grüßen
Dr. med. A. Sigel / si
