Sakroilitis
Frage vom Tue 05. May 2009 09:14
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich bitte Sie, mir die nachfolgende Diagnose zu erklären!
Röntgen - beide Hände
stecknadelkopfgrosse Verkalkung intraartikulär am Proecssus styloideus ulnae re., kleine Randzackenbildung CMC I bds. im Sinne beg. Rhizarthrose bds., GSV aller Fingergelenketagen ohne Anhalt für Erosionen oder Osteolysen.
ISG spez.
bd. nur kaudal einsehbar und dort glattwandig begrenzt, im mittleren Bereich verwaschene Strukturen, re. z.T. mit Sklerosierungen und Kaliberschwankungen, kranial kaum einsehbar, li. re. mit GSV, beg. Zeichen der Sakroiliitis bds.
spinales MRT der HWS
in Höhe HWK 5/6 mäßige mediolateral rechts b etonte Bandscheibenprotrusion mit Verschmälerung des ventralen Subarachnoidalraumes und auch leichter Einengung des rechten Neuoforamens C6, keine Myelopathie, keine instraspinale RF.
Ich habe seit ca. 1, 5 Jahren Schmerzen ständige Schmerzen im Bereich des Nackens und unteren Kopfbereiches sowie zeitweise Schmerzen im linken Brustkorbbereich und in den Beinen und Füßen ein schmerzhaftes Brennen.
Meine Rheumatologin sprach von einen Wirbelsäulenrheumatismus und hat mir Celebrex 200 mg 2 x täglich verordnet.
Ich bedanke mich im voraus.
Mit freundlichen Grüßen
Ute Schneider
Antwort vom Mon 25. May 2009 07:05
Sehr geehrte Frau Sch.,
dies ist ein sinnvolles Medikament für Ihre Beschwerden. Sie haben offensichtlich eine Arthrose der Hände und im Halswirbelsäulenbereich eine Bandscheibenvorwölbung zwischen dem 5. und 6. Halswirbel, welcher vor allem rechtsseitig für ausstrahlende Schmerzen sorgen könnte. Sinnvoll wären hier zunächst gezielte Spritzen an die Etage.
Wir wünschen eine gute Besserung und verbleiben mit freundlichen Grüßen
Dr. med. A. Sigel/si
