Schulter, HWS: Arthrose?
Frage vom Fri 20. May 2011 11:52
Guten Tag,
Ich hatte vor einem Jahr starke Schmerzen in der linken Schulter.
Mein Röntgenbefund lautete damals folgendermaßen:
Linkes Schultergelenk a. p. und axial:
Humeruskopfhöherstand. Reguläre Gelenkspannweite des Humeroglenoidalgelenkes.
Beginnende Kantenzuschärfung periarticulär am AC-Gelenk reguläre Gelenkspaltweite.
Die Weichteile sind regulär.
Ergebnis: Humeruskopfhöherstand, somit Prädisposition für ein Impingement.
Inzipiente AC- Gelenksarthrose.
HWS a.p. und seitlich, Funktionsaufnahmen:
Geringe paradoxe Kyphose C2 bis C6, etwas eingeschränkte Anteflexion und Retroflexion
ohne mit diskreter Retrolisthese C4 gegenüber C5 in Retroflexion um 2-3mm.
Diskrete dorsal betonte Bandscheibenraumverschmälerungen C3 bis C6, subchondrale
Skelorisierung der Intervertebralgelenke und Kantenzuschärfungen am Atlanto-Dentalgelenk,
diskrete Verplumpung der Processus unicinati C4 bis C7.
Ergebnis: Achsenabweichung wie beschrieben. Inzipiente Osteochondrose C3 bis C6,
beginnende Intervertebralgelenksarthrose, Unkoventebralgelenksarthrose und Atlantodentalgelenksarthrose.
Nach Ansicht des Röntgenbildes wurde mir mitgeteilt, dass die Schulter unauffällig sei und bei der HWS etwas zu tun sei.
Ich machte Physiotherapie, begann wieder mit Schwimmsport und begleitendem Kraftraining.
Aktuell sind die Beschwerden machmal verschwunden, aber sie treten immer wieder in abgeschwächter Form auf.
Können sie mir den Befund bitte genauer übersetzen? Kann ich weiterhin sportlich aktiv bleiben? Was meinen sie zu dem Fall?
Über Antworten würde ich mich freuen.
Mit freundlichen Grüßen
Antwort vom Thu 26. May 2011 10:05
Sehr geehrter Herr S.,
größere Veränderungen finden sich wohl eher im Bereich der Halswirbelsäule. Ggf. könnte eine Kernspintomographie sowohl der Schulter als auch der Halswirbelsäule sowie eine neurologische Untersuchung eine mögliche Ursache näher eingrenzen. Wenn feststeht, was Ihre Beschwerdesymptomatik verursacht, könnte auch gezielt behandelt werden.
Wir wünschen eine gute Besserung und verbleiben mit freundlichen Grüßen
Dr. med. R. Schneiderhan / ma
