Schmerzen am Trochanter major

Frage vom Thu 10. Jul 2008 14:00

Ich habe seit ca. 2 Jahren immer wieder auftretende Schmerzen am Trochanter major. seit ca. 2Wochen sind die Schmerzen schlimmer geworden, so dass ich nachts aufwache und nicht mehr weiß wie ich liegen soll. Außerdem ist meine Hüfte angeschwollen. Ich hatte aber keinen Unfall oder Sturz.
Ich war bereits schon bei 3 verschiedenen Orthopäden. Diese haben alle eine Schleimbeutelentzündung diagnostiziert.
Vor kurzem wurde ich in die Chirurgie überwiesen, damit man den Schleimbeutel entfernt. Davor hat man aber eine Kernspinttomographie gemacht, und dabei kam raus, dass es gar nicht der Schleimbeutel ist. Es ist auch nichts mit dem Trochanter major............! Der zur Zeit behandelte Orthopäde und der Chirurg haben nun gesagt, sie wissen nicht was das ist und können mir nicht weiter helfen. Eine neue Diagnostik hab ich nicht bekommen. Ich wurde einfach nach Hause geschickt!!!!!
Aber was hab ich den jetzt??

Antwort vom Tue 05. Aug 2008 10:08

Sehr geehrte Frau Z.,

Gelegentlich stellt sich eine angenommene Schleimbeutelentzündung an der Hüfte nicht als solche heraus. Ggf. könnten mögliche weitere Ursachen abgeklärt werden. Hierzu gehören Deformitäten der Hüftgelenke, Beinlängendifferenzen, Haltungsasymmetrien z.B. auch durch Wirbelsäulenverkrüm-mung oder vor allen Dingen Beschwerden im Segment L3/L4 der Lendenwirbelsäule mit z.B. Wirbel-gleiten. Ggf. könnte eine Kernspintomographie der Lendenwirbelsäule hier weiteren Aufschluss erbringen.

Wir wünschen eine gute Besserung und verbleiben mit freundlichen Grüßen

Dr. med. D. Müller / mü

Nachfrage vom Wed 03. Dec 2008 22:24

Im Febr. 09 habe ich eine MC Min Hüftprothese bekommen. Im Juli 07 ist der Stift des Mc Minhüftkopf durch den Oberschneklknochen gebrochen. Im Febr. 08 wurde der künstliche Hüftkopf gewechselt.
Seit Juli 07 habe ich Schmerzen im Bereich des Trochnanter Major, und bis zum Wechjsel der Prothese auch im Leistenbereich. Die Schmerzen im Leistenbereich sind nun weg. Geblieben sind die unerträglichen Schmerzen, vor allem beim beim Bücken, die lange nachwirken. Die Röntgen und Zyntigraphie Untersuchengen waren lt. meines Orthopäden ohne Aussagekräftigen Befund. Er hat mir nun eine Magnetfeldresonanztherapie, die ich aus eigener Tasche zahlen soll,empfohlen. Ist dies sinnvoll. Meine Einwände, ob die Beschwerden evt. von der , bereits vorgeschädigten, Wirbelsäule kommen können, ignoriert er völlig.

Antwort vom Tue 09. Dec 2008 09:12

Sehr geehrte(r) Frau/Herr W.H.,

in jedem Fall sollte die Lendenwirbelsäule hier untersucht werden. Nicht selten sind insbesondere Zwischenwirbelraumerniedrigungen L3/L4 mit begleitenden Arthrosen der Wirbelseitgelenke in diesem Segment verantwortlich für Beschwerden am Trochanter major, d.h. außenseitig an der Hüfte. Ggf. könnte die Durchführung einer Kernspintomographie hier auch einen Bandscheibenvorfall oder eine Nervenkanalverengung als Beschwerdeursache nachweisen.

Wir wünschen eine gute Besserung und verbleiben mit freundlichen Grüßen

Dr. med. D. Müller / mü

Nachfrage vom Wed 18. Feb 2009 22:12

Kann man eine Verkalgung und Entzündung des Trochanter Major auf eienem normalen Röntgenbild feststellen ich hab edie gleichen schmerzen wie die Patientin Schlafe keine Nacht mehr jetzt fangen die Schmerzen auch tagsüber an Stärker zuwerden

Antwort vom Tue 03. Mar 2009 09:03

Sehr geehrte Frau G.,

es gibt durchaus Zeichen im Röntgen für eine Entzündung im Bereich des Trochanter major mit Verkalkung der ansetzenden Muskulatur am Trochanter major.

Wir wünschen eine gute Besserung und verbleiben mit freundlichen Grüßen

Dr. med. D. Müller / mü

Nachfrage vom Wed 04. Mar 2009 08:25

Sehr geehrte Damen und Herren,
bei meiner Mutter besteht der Z.n. TEP der Hüfte vor 1 Jahr. Sie hatte von Anfang an weiterhin Schmerzen. Nun hat der Orthopäde eine Verkalkung am Trochanter major festgestellt, die TEP sitzt gut. Meine Frage: kann man mit Stoßwellentherapie was erreichen od. wäre eine evtl. endoskopische Behandlung machbar?
Meine zweite Frage wäre: bei ihr ist zudem eine Rotatorenmanschettenruptur festgestellt worden. Der Orthopäde sagt in ihrem Alter (74 Jahre) würde man diese nicht mehr operieren. Sie hat aber einen pflegebedürftigen Mann und zudem immer nur Schmerzen.
Vielen Dank u. freundl. Grüße
R. M.

Antwort vom Tue 10. Mar 2009 11:03

Sehr geehrte Frau M.,

hinsichtlich der Verkalkung an der Hüfte könnte auch eine Bestrahlung sinnvoll sein. Diese würde auch von der Kasse als übliche Kassenleistung bezahlt werden.
Eine Rotatorenmanschettenruptur sollte, sofern Ihre Mutter Beschwerden hat, auch in diesem Alter operativ versorgt werden.

Wir wünschen eine gute Besserung und verbleiben mit freundlichen Grüßen

Dr. med. D. Müller / mü

Nachfrage vom Sun 06. Jun 2010 02:38

Seit Wochen habe ich Schmerzen beidseitig an der Aussenseite der Huefte besonders beim Liegen auf der Seite oder wenn ich an meinem Arbeitsplatz auf meinem Computerstuhl sitze. Habe ausserdem Rueckenbeschwerden. die als Sacro-iliac lipoma diagnostiziert wurden. Besteht ein Zusammenhang? Bin 57 Jahre alt, koerperlich sonst gesund, habe aberschon immer unter schlechter Koerperhaltung gelitten.

Antwort vom Wed 30. Jun 2010 11:06

Sehr geehrte Frau B.,

die Ursachen hierfür sind vielfältig und können leider nur im Rahmen einer körperlichen Nachuntersuchung in Verbindung mit Röntgenaufnahme geklärt werden.

Wir wünschen eine gute Besserung und verbleiben mit freundlichen Grüßen

Dr. med. F. Barnbeck / ba

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