PRT Spritzentherapie

Frage vom Thu 07. Feb 2002 16:58

Welche Risiken bestehen bei dieser Therapie?

Antwort von Dr. med. S. Böll vom Fri 15. Feb 2002 12:36

Sehr geehrter Herr Sch.,

bei einer periradikulären Therapie wird zumeist unter Röntgenkontrolle eine Kombination von Betäubungsmittel sowie entzündungshemmenden Medikament an eine entzündlich gereizte bzw. geschwollene Nervenwurzel gespritzt. Die Risiken dieser Therapie sind sehr klein. Es kann in seltensten Fällen zu einer Infektion kommen oder zu einer Unverträglichkeitsreaktion auf die verabreichten Medikamente.

Mit freundlichen Grüssen

Dr. med. S. Böll

Nachfrage vom Sat 01. Oct 2005 14:25

Hallo,

ich hätte gern gewußt ob die Schmerzen bei der lokalen Betäubung und bei der eigentlichen Behandlung sehr groß sind, da Spritzen im Rückenbereich meist sehr schmerzvoll sein sollen ??

Antwort vom Tue 25. Oct 2005 13:10

Sehr geehrte Frau W.,

normalerweise werden die Stiche bei eine PRT nicht als schlimmer empfunden, wie bei jeder normalen Spritze auch. Individuell ist es unterschiedlich, wie stark der Schmerz bei dem Stich durch die Haut empfunden wird. Zumeist braucht es gar keine lokale Betäubung.

Mit freundlichen Grüßen

Dr.med. A. Sigel

Nachfrage vom Mon 28. Nov 2005 10:29

Guten Tag,

bei mir wurde vor 2 Wochen ein Bandscheibenvorfall L4/5 nach einer Kernspintomographie festgestellt (bin insgesamt allerdings schon seit 6 Wochen in Behandlung).

Nun bekomme ich unter einem schwenkbaren Röntengerät von meinem Orthopäden alle 3 Tage Spritzen (insgesamt bislang 4).

Meine Frage: ist diese behandlung gleichzusetzen mit einer CT-gesteuerten PRT?

Schmerzen halten sich bei mir in Grenzen, zieht auch nicht mehr ins Bein, nur leicht ins Gesäß. Allerdings kann ich nur Gebückt laufen und komme nicht gerade.

Jetzt hat mich mein Orthopäde in eine Orthopädische Ambulanz überwiesen. Ist ein Neurochirurg hier besser?

Danke und Gruß
Thomas Scholz

Antwort vom Mon 05. Dec 2005 12:12

Sehr geehrter Herr Sch.,

unter einem Bildwandergerät verabreichte Spritzen haben das gleiche Ziel, wie eine CT-gesteuerte PRT. Zur Behandlung eines Bandscheibenvorfalles könnten Sie sich auch bei einem Neurochirurgen vorstellen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr.med. F. Sommer

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