wie funktioniert eine Versteifung der Wirbelsaeule?

Frage vom Thu 31. Jan 2002 16:38

Antwort von Dr. med. S. Böll vom Thu 14. Feb 2002 10:42

Sehr geehrte Dame, sehr geehrter Herr,

bei einer Wirbelsäulenversteifung werden operativ die Bandscheiben entfernt, Knochengewebe zwischen die Wirbel eingelagert und die einzelnen zu versteifenden Segmente mittels Schrauben und Stäben überbrückt. Nähere Angaben hierzu kann Ihnen sicherlich Ihr behandelnder Orthopäde bzw. eine Orthopädische Universitätsklinik geben.

Mit freundlichen Grüssen

Dr. med. S. Böll

Nachfrage vom Mon 27. Dec 2004 17:50

Welche Risiken bringt eine Wirbelsäulenversteifung bei einem Diabetiker mit sich?

Antwort von Dr.med. Alex Sigl vom Mon 24. Jan 2005 11:58

Sehr geehrte Frau K.,

bei Diabetikern kann es allgemein leichter zu Wundheilungsstörungen kommen. Insofern besteht auch bei der operativen Wirbelsäulenversteifung bei Diabetikern ein erhöhtes Risiko auf eine Wundheilungsstörung.

Mit freundlichen Grüßen
Dr.med. A. Sigel

Nachfrage vom Tue 10. Aug 2004 11:52

Hallo, ich bin Fitnesstrainer und arbeite mich gerade in ein Betreuungskonzept ein zur Rehabilitation eines Jungen Mannes, 16 jahre alt, der im Februar 04 durch 2 OPs eine Operative Wirbelsäulenversteifung, also Fusion (Spondylodese) erhielt, im Bereich L5-S1 im Februar 04
Momentan trägt er noch das Externe Rumpfkorsett zur Stabilisierung /blockade
Beginn KG ca. August 04

Er hat Schrauben und Platten: Erforderlich bei Patienten mit Spondyloisthesis (Gleitwirbel)
Bitte um Feedback

Antwort von Dr.med. A. Sigl vom Wed 08. Sep 2004 11:54

Sehr geehrter Herr S.,

es gibt eine Reihe von Fusionstechniken, die Meisten verwenden Schrauben und Platten. Die Länge der Nachbehandlung richtet sich unter anderem danach, ob Knochen angelagert wurde. Am sinnvollsten ist es, wenn der Operateur einen Nachbehandlungsplan vermittelt, da dies nur schwer generalisiert werden kann.

Mit freundlichen Grüßen,

Dr. med. A. Sigel

Nachfrage vom Tue 13. Apr 2004 14:34

Meine Mutter (70 Jahre) leidet unter Verschleiß der oberen Halswirbel . Wie ist die spätere Beeinträchtigung des oberen Bewegungsapparates (Kopf, Nacken), wenn eine Versteifung in diesem Bereich durchgeführt wird?



Antwort von Dr. med. R. Medele vom Fri 07. May 2004 10:06

Sehr geehrte Frau W.,

die Frage, wie ausgedehnt postoperative Beeinträchtigungen nach einer HWS-Operation sind, hängt davon ab, welche und wie viele Segmente betroffen sind. Beispielsweise bei einem betroffenen Segment der mittleren HWS ist von keinen wesentlichen Beeinträchtigungen postoperativ auszugehen.

Mit freundlichen Grüßen,

DR. med. R. Medele

Nachfrage vom Sat 28. Sep 2002 16:56

Ich bin 1992 nach einem Bandscheibenvorfall L5/S1 operiert worden. Wegen Rezidiven bis heute weitere 3 Operationen. Trotzdem habe ich starke Schmerzen beim Sitzen, Stehen und Laufen. Ich nehme seit Monaten Oxigesic, habe aber weiterhin starke Schmerzen, die ins linke Bein und in den Fuß ausstrahlen. Ich komme deshalb kaum noch mit Freunden zusammen. Hilft mir eine Versteifung der betroffenen Wirbel? Wo kann das gemacht werden? Ich wohne im Norden.

Antwort von Dr. med. S. Böll vom Thu 17. Oct 2002 15:09

Sehr geehrte Frau I.,

die von Ihnen geschilderten Beschwerden können gut durch Narbengewebe im Wirbelkanal verursacht werden. Ich empfehle Ihnen ggf. die Durchführung einer kernspintomographischen Untersuchung. Sie können sich dann auch gerne in unserer homepage Rubrik "Über Uns" den für auswärtige Patienten entwickelten Fragebogen herunterladen, diesen ausfüllen und uns diesen mit den darauf angegebenen Befundberichten an unsere Praxisadresse (steht auch auf dem Fragebogen) senden. Wir werden uns dann wieder mit Ihnen in Verbindung setzen.

Mit freundlichen Grüssen

Dr. med. S. Böll

Nachfrage vom Tue 01. Feb 2005 12:27

bitte teilen Sie mir mit, wie lange eine OP unge-
fähr dauert und wie lange ich Arbeitsunfähig bin.

Antwort von Dr.med. Alex Sigl vom Wed 23. Feb 2005 12:02

Sehr geehrte Frau B.,

wie lange eine solche Operation dauert, hängt von der gewählten Technik ab und wieviele Höhen versteift werden müssen. Die Arbeitsunfähigkeit hängt unter anderem vom Beruf ab. Man kann dies nicht so pauschal sagen. Ihr behandelnder Arzt wird Sie jedoch sicherlich individuell genau darüber informieren.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. med. A. Sigel

Nachfrage vom Mon 06. Jun 2005 10:17

ich bekomme am 13.juni eine versteifung bei L5/S1 muss danach etwa 4 wochen im krankenhaus bleiben ,wenn ich zu hause bin bekomme ich ein korsett und darf ca 6 monate nicht sitzen damit es richtig verwachsen soll.nun meine frage ist das so der richtige weg

Antwort vom Mon 04. Jul 2005 12:07

Sehr geehrter Herr S.,

je nach Eingriffstechnik und Ausdehnung der Operation ist dies der richtige Weg. Prinzipiell sollten Sie sich nach Möglichkeit an die Vorgaben des Operateurs halten, da dieser die Situation am besten kennt und beurteilen kann.

Mit freundlichen Grüßen

Dr.med. A. Sigel

Nachfrage vom Wed 20. Jul 2005 08:58

Was versteht man genau unter einer Wirbelsäulenversteifung?

Antwort vom Thu 28. Jul 2005 10:07

Sehr geehrte(r) Frau/Herr M.T.,

unter einer Wirbelsäulenversteifung versteht man einen operativen Eingriff, bei dem Wirbelsäulenabschnitte, zumeist unter Zuhilfenahme von Platten und Schrauben, manchmal unter Anlagerung von Eigenknochen beispielsweise aus dem Beckenkamm, verschraubt werden.

Mit freundlichen Grüßen

Dr.med. A. Sigel

Nachfrage vom Thu 09. Jul 2009 21:27

wie lange dauert solch eine OP in der Regel, wenn z.B. der 12. Brustwirbel gebrochen, aber schon versorgt ist und nun die kaputte Bandscheibe entfernt und dort die Wirbelsäule versteift werden soll? Besteht die Gefahr, den Nervenkanal zu verletzen?

Antwort vom Wed 15. Jul 2009 10:07

Sehr geehrte Frau S.,

die OP einer Höhe dauert ca. 90 Minunten, 2 Höhen ca. 120 Minunten. Das Risiko bei einer Versteifungsoperation ist genauso hoch oder niedrig wie bei jeder anderen Operation an der Wirbelsäule.

Einzelheiten diesbezüglich sollten Sie mir Ihren Operateur gesprechen.

Wir wünschen Ihnen Gute Besserung

mit freundlichen Grüßen

Dr.med. S.Ismail/ask

Nachfrage vom Sat 28. Oct 2006 13:48

Hallo, bei mir
soll nächte Woche eine Versteifung der Wirbelsäule vorgenommen werden. Habe jetzt mehrere Leute gehört, die mir davon abraten.
Bin jetzt völlig im Zweifel. Die Schmerzen die ich habe sind so nicht mehr auszuhalten, meine Arbeit mußte ich aufgeben.
Der Orthopäde ment die Wirbel rutschen immer mehr zusammen, da die Wirbelsäule ja instabil ist, ich dann Pech haben könnte im Rollstuhl zu landen. Er rät ftingend zu der Operation.
Was meinen Sie dazu, besteht die Hoffnung das die Schmerzen nach der Operation gemindert werden oder ist die
Versteifung nicht zu empfehlen. Wie ist Ihre Meinung dazu.
Würde mich freuen wenn ich schnellsten von Ihnen hören würde.
Mfg.
B. Boß

Antwort vom Wed 22. Nov 2006 10:11

Sehr geehrte Frau B.,

die Versteifungsoperation ist nach wie vor eine Standardbehandlung bei richtiger Indikation und dann zu empfehlen. Grundsätzlich sollten jedoch zuvor weniger aufwändige Maßnahmen zum Einsatz gebracht werden. Letztendlich muss der Entscheid für eine solche Operation individuell getroffen werden und bestimmt wurden Sie bisher behandelt, ohne dass eine wesentliche Beschwerdelinderung eingetreten ist.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. A. Sigel /si

Nachfrage vom Fri 05. Jan 2007 19:48

Sehr geehrte Damen und Herren,
folgender Fall liegt vor: März 2006 erfolgten die zwei nötigen Operationen um den 5. Lendenwirbel zu versteifen. Durch Schrauben und Knochensplitter aus dem Beckenknochen.Dadurch enstanden 3 sehr große Narben, sehr starke Schmerzen, ein 4-wöchiger Krankenhaus Aufenthalt mit anschließender Reha.
Nachdem die Wunden äußerlich verheilt waren, die Schmerzen aber immer noch nicht nachgelassen hatten, begann man mit einer sog. Schmerztherapie. Und zwar gab es einen Hand-Kanten-Schlag (!) auf das Steißbein.Es wurde mir versichert, "danach wären die Schmerzen endgültig vorbei!"
Es war nicht der Fall. Nach vielen weiteren, teilweise sehr schmerzhaften Untersuchungen gibt es nun folgendes Ergebnis: die Operationen waren leider umonst! Es müsste alles noch mal gemacht werden, denn die Knochensplitter sind nicht mit den Wirbeln verwachsen, da sich der 5. Lendenwirbel wieder in seine Ausgangsposition zurück geschoben hat!Die Schrauben haben sich gelockert und zu viel Spannung wäre auch darauf!Ist das notwendig?Sind evtl. Fehler bei der 1.OP unterlaufen?Was soll ich machen?
Vielen Dank im Voraus!

Antwort vom Tue 16. Jan 2007 09:01

Sehr geehrte Frau N.,

die Frage nach der Notwendigkeit einer erneuten Operation ist ohne Auswertung der angefertigten Aufnahmen schwierig zu beantworten. Prinzipiell ist jedoch davon auszugehen, wenn die gewünschte Versteifung im Verlauf nicht eingetreten ist und Ihre Beschwerden sich nicht gebessert haben, wird ein nochmaliges operatives Vorgehen wahrscheinlich nötig werden.

Wir wünschen Ihnen eine gute Besserung und verbleiben mit freundlichen Grüßen

Dr. med. F. Sommer /so

Nachfrage vom Tue 20. Feb 2007 12:49

Ich soll am 11.04.07 ins KH.Es soll von L3-S1 Versteift werden,aber ich habe Angst .Nun weiss ich nicht was ich tuen soll.Wie läuft sone Versteifung ab und kann ich danach wieder arbeiten ,ich war Köchin kann aber schon lange nicht mehr in diesem Beruf arbeiten.Ich leide aber noch an einer Fibromyalgie.

Antwort vom Tue 27. Feb 2007 13:02

Sehr geehrte Frau K.,

es gibt unterschiedliche Operationstechniken, um eine Wirbelsäule zu versteifen. Hier kann Ihnen Ihr Operateur sicherlich weitere Auskünfte geben.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. F. Sommer /ma

Nachfrage vom Mon 10. Dec 2007 18:37

Meine Frau hatte in 2006 eine Versteifungs OP L3-S1, hierbei wurde kein Knochenspan vom Hüftknochen verwendet.
Nach der OP besserten sich die Schmerzen nicht, auch hochdosiertes Morphium hilft nicht wirklich.
Im November konsultierten wir einen 2.Orthopäden der, auch aufgrund einer Szindigraphie, davon ausgeht, dass die Cages nicht verwachsen sind, die Schmerzen híeraus resultieren und aufgrund der Schmerzen eine operative Überprüfung bzw Korrektur möglich wäre.

1) Tritt so etwas oft auf?

2) Kann man anhand von Röntgenbilern sehen, ob die Cages verwachsen sind oder nicht?

3) Kann durch eine erneute OP eine Besserung erzielt werden?

Antwort vom Wed 09. Jan 2008 12:01

Sehr geehrter Herr P.S.,

auf Röntgenbildern und vor allem auf Röntgenbilder mit Vor- und Zurückbeugen der Wirbelsäule kann man in der Regel sehen, ob die Cages verwachsen sind oder nicht. Wenn durch das Nichteinwachsen der Cages eine Instabilität entstanden ist und diese Schmerzen verursacht, ist davon auszugehen, dass eine erneute Operation mit der daraus resultierenden Versteifung die Schmerzen deutlich lindern könnte.

Wir wünschen Ihrer Gattin eine gute Besserung und verbleiben mit freundlichen Grüßen

Dr. med. F. Sommer /so

Nachfrage vom Sun 17. Feb 2008 14:19

Sehr geehrte Damen und Herren,
im April 2002 wurde bei mir o.g. OP (Versteifung zwischen dem 4.und 5. Lendenwirbel) erfolgreich vorgenommen. Welche Fitnessübungen kommen für mich in Frage, bzw. welche Übungen sollte ich vermeiden ?
Mit freundlichen Grüßen
Doris Feher

Antwort vom Thu 21. Feb 2008 09:02

Sehr geehrte Frau F.,

welche Übungen für Sie geeignet sind hinterfragen Sie bitte bei Ihrem Orthopäden. Er kennt Ihre körperliche, speziell die muskuläre Verfassung Ihrer Rückenmuskulatur.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. med. Sigel/ky

Nachfrage vom Thu 23. Feb 2006 17:23

?

Hallo,

kann es nötig sein das man bei einem ausgeprägten therapieresistenten M. scheuermann eine versteifung im BWS bereich vornehmen muss??

MFG

dani

über eine antwort würde ich mich sehr freuen!

Antwort vom Tue 14. Mar 2006 11:03

Sehr geehrte(r) Frau/Herr D.,

bei einem ausgeprägten Morbus Scheuermann besteht die Möglichkeit einer Operation der BWS. Ziel ist dabei nicht so sehr die Versteifung, sondern die Aufrichtung aus der vorher bestehenden deutlichen vorne Überneigung der BWS.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. F. Sommer /so

Nachfrage vom Fri 23. Mar 2007 16:56

Sehr geehrtes Aerzte-Team.
Seit ca. 3 Wochen hat man durch roentgen und Messung der Knochendichte, totalen Verschleiss des H.-Wirbels fest gestellt.Meine Beschwerden waren keine Schmerzen, sonder es sind Schuebe, die vom Hals bis nach vorne zu meinem Busen reichen.Und manchmal habe ich das Gefuehl ich bekomme meinen Mund nicht richtig auf und muss 2-3 mal ansetzen, dass ich schlucken kann.Was habe ich fuer Moeglichkeiten? Im Moment bekomme ich Akupunktur.
Ihrer Antwort sehe ich dankbar entgegen.
Viele Gruesse. E.G.

Antwort vom Wed 02. May 2007 10:05

Sehr geehrte(r) Frau/Herr G.,

sicher wird man im Rahmen einer ambulanten neurologischen Untersuchung die Ursache Ihrer Beschwerden weiter eingrenzen und eine entsprechende Behandlung einleiten können.

Wir wünschen Ihnen eine gute Besserung und verbleiben mit freundlichen Grüßen

Dr. med. A. Sigel /so

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