Dringlichkeit OP / Verstehen eines Befunds
Frage vom Fri 06. May 2011 16:56
Sehr geehrtes Ärzteteam,
folgenden Befund eines MRT's (linkes Knie zur Abklärung Innenmeniskusläsion) ob Sie mir ggf. verständlich machen könnten (Angaben in Klammern sind von mir)?
Inhomogenität im IM-Hinterhorn in Kontakt zur Unterfläche, schnabelförmige Aufzweigung (= Riss/Einriss?) dorsalseitig, vereinbar (also nicht 100%ig?) mit IM-Riss Grad II (Grad I bis?). Desweiteren erscheint der Knorpel inhomogen femoralseitig, hier kleinere Substanzdefekte. Das IM-Vorderhorn ist durchgezeichnet (gut/schlecht?). Degeneration zentral auch im AM-Hinterhorn, siehe IMA 22 axial, hier mutmaßlich auch kleiner Riss in Kontakt zur Unterfläche mit kleinem nachgeschaltenem Meniskusganglion. Die Kreuzbänder sind durchgezeichnet. Erhaltener Kollateralbandapparat. Regelrechte retropatellare Gleitfläche. Knöcherne Strukturen intakt. Zum Untersuchungszeitpunkt kein Reizerguss.
Beurteilung:
IM-Hinterhornläsion Grad II, Rissbildung auch im AM-Hinterhorn mit Ganglionbildung, keine Bandläsion. Zum Untersuchungszeitpunkt kein wesentlicher Reizerguss. Zusätzlich kleine korpelige Substanzdefekte medialer Gleitweg.
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Da aus beruflichen Gründen eine OP derzeit nicht ins Konzept passt, wie dringlich ist die OP bei diesem Befund (hab mal was davon gehört, dass ein Riss im Aussenmenikus zur vollständigen Gelenkzerstörung führt)?
Schmerzen sind aktuell vorhanden, aber mit Kühlung auszuhalten. Keine Blockade. Vor allem Schmerzen an der Patella.
Vielen Dank für Ihre Antwort.
MfG
A.
Antwort vom Fri 20. May 2011 08:05
Sehr geehrter Herr A.,
da normalerweise nicht objektive Befunde behandelt werden sollten (nicht jeder Befund bereitet auch Beschwerden), sondern die genaue Ursache Ihrer Beschwerden, über die hier leider nicht genaueres mitgeteilt wird – Sie schreiben nur von „Schmerzen“ kann Ihre Frage so leider nicht beantwortet werden.
Wir wünschen eine gute Besserung und verbleiben mit freundlichen Grüßen
Dr. med. R. Schneiderhan/ma
