knochenmarködem

Frage vom Sun 27. Jan 2002 17:05

Was ist ein Knochenmarködem im Knie und welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es? Was bedeutet die Therapie Illumidin?

Antwort von Dr. med. S. Böll vom Mon 04. Feb 2002 16:13

Sehr geehrte Frau S.,

in aller Regel entsteht ein Knochenmarködem im Knie nach einer Verletzung, in aller Regel heilt dies dann von allein ab. Zumeist ist eine Therapie der Begleitverletzungen nötig. Eine Illumidin-Therapie ist mir nicht bekannt.

Mit freundlichen Grüssen

Dr. med. S. Böll

Nachfrage vom Wed 27. Oct 2004 18:55

Laut meinem Orthopäden und auf Grund eines MRT`s habe ich am Sitzbein ein Knochenödem. Die Beschwerden werden immer stärker. Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es? Was kann ich selbst tun? Ich gehe dreimal wöchentlich walken!?

Antwort von Dr. med. R. Nissl vom Thu 04. Nov 2004 13:06

Sehr geehrte Frau U.,

ein sogenanntes Knochenödem ist zumeist vollständig reversibel, sollte jedoch beobachtet werden.
Eine spezielle Behandlung ist zumeist nicht notwendig, allerdings sollten Sie sich vorübergehend körperlich schonen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. Robert Nissl

Nachfrage vom Wed 06. Oct 2004 12:26

Behandlungsmöglichkeiten

Antwort von Dr.med. A. Sigl vom Tue 19. Oct 2004 10:24

Sehr geehrte Frau St.,

ein Knochenmarködem wird je nach Ausdehnung oft nur beobachtet. Ggf. kann man vorübergehend entlasten. Eine tiefer gehende Maßnahme ist bei Rückbildungstendenz oft nicht notwendig.

Mit freundlichen Grüßen,

Dr. med. A. Sigel

Nachfrage vom Fri 08. Jul 2005 17:55

Hatte eine Miniskus OP. und Das Band war gezerrt.
Ca. 14 Tage danach und zweimal Radfahren fing ich an zu joggen. Das erste mal war alles gut! Nur beim zweiten Mal bin ich unter Schmerzen (ich Idiot!!!) weitergelaufen. Seit dem habe ich starke Schmezen im Knie. Im Bereich des unteren Ansatzes des Iinken Innenbades. Mein Doc meinte zuerst es wäre das Band. Nur hatte ich den Schmerz auch im Ruhezustand! Jetzt sagte er es sei ein Ödem. Sofort habe ich wieder Krüken bekommnen um das Knie zu entlasten. Wenn es innerhalb einer Woche nicht besser wird (habe auch Schmerz u. Entzündungshemmende Tabletten bekommen), wollte er mich in die Kernspnd schicken.
Frage: Gibt es eine Behandlungsmethode dafür? Wie lange dauert der Heilungsprozess? Kann die Überlastung Ursache gewesen sein?
Danke
Chris

Antwort vom Thu 21. Jul 2005 10:07

Sehr geehrte (r) Frau/Herr C.,

das Vorgehen, das Ihnen vorgeschlagen wurde, ist so üblich und empfehlenswert. Die Überlastung kann die Ursache gewesen sein und die Beschwerden sollten sich mit den Medikamenten zurückbilden. Andernfalls sollte genauer nachgeschaut werden.

Mit freundlichen Grüßen

Dr.med. A. Sigel

Nachfrage vom Mon 10. Oct 2005 13:14

Sehr geehrte D.u.H.,

nach einer Fissur im Os cuneiforme intermedium die nach zwei Monaten ausgeheilt ist, zeigt sich nach MTR weiterhin ein Knochenmarködem u. KM-Anreicherung im angrenzenden Os metatarsale II in der Basis gelenknah und der Synovialis. Außerdem ein Knorpeldefekt über dem Os metarsale II.
Das kann anscheinend zu einer Arthritis führen.

Ich laufe nun seit zwei Monaten an Krücken und belaste den Fuß kaum. Nach zweiwöchigem Urlaub, in dem ich ohne Krücken laufen sollte, hat sich o.a. Befund ergeben. Nun soll ich einfach weitere vier Wochen auf Krücken laufen, den Fuß aber vor starker Belastung schonen. Außerdem soll ich ASS 500 zur besseren Durchblutung und vier Wochen lang ein Osteroporose-Präperat (Fosavance) nehmen.

Ist ein Gips/Kunststoffverband zur Fixierung des Fußes geeignet? Ich habe Angst, dass sich der Zustand in vier Wochen nicht bessert und vielleicht irgendwann Folgeschäden bleiben. Können Sie mir vielleicht auch irgendeinen Sport empfehlen den ich nun machen kann ohne den Fuß zu belasten?

Vielen Dank!

Antwort vom Tue 08. Nov 2005 15:11

Sehr geehrte Frau G.,

bis der Befund ausgeheilt ist, sollten Sie mit Sport zurückhaltend sein. Zwei Monate sind bei einem Knochenmarködem, so wie Sie es beschreiben, noch nicht lange. Ein Gips-Verband scheint nach Ihren Schilderungen nicht notwendig. Es könnte aber eine stützende Bandage sinnvoll sein. Ev. könnten Sie Ihren Arzt darauf ansprechen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr.med. A. Sigel

Nachfrage vom Tue 20. Sep 2005 08:21

Ich bin Vor 4 jahren Umgeknickt und habe die verletzung nicht behandeln lassen.zumal war ich zu dieser zeit Drogenabhängig.Mittlerweile bin ich Clean und habe seid Ostern Schmerzen im Fuss. darauf war ich beim Orthopäden der eine kernspintomographi gemacht hat darauf hin wurde fest gestellt das es ein KnochenmarkOD am TALUS ist.seit dem geh ich auf unter arm gehilfen und soll ins Krankenhaus zur ARTROSKOPIE.FRAGE:was kann man tun? Was passiert wenn ich dies nicht behandeln lasse? vielen dank
MFG melanie heinrich

Antwort vom Mon 24. Oct 2005 13:10

Sehr geehrte Frau H.,

es ist gut, dass Sie das Sprunggelenk entlasten. Solche Beschwerden sollten zumindest engmaschig kontrolliert werden. Je nach Stadium ist eine Arthroskopie ev. durchaus zu empfehlen. Wenn keine korrekte Behandlung erfolgt, könnte eine unter Umständen vorzeitige Arthrose des Sprunggelenks auftreten.

Mit freundlichen Grüßen

Dr.med. R. Nissl

Nachfrage vom Mon 26. Sep 2005 20:57

Ich habe heute den Bfeund meines MRT bekommen, nur weiss ich leider nichts damit anzufangen! Ich würde gerne wissen, was das zu bedeuten hatt und wie man damit behandelt wird!
Befund:
15 mm großes Knochenmarksödemareal caudal der Eminentia intercondylaris
Bitte helfen
MfG J.

Antwort vom Mon 24. Oct 2005 13:10

Sehr geehrte(r) Frau/Herr J.,

unter Knochenmarködem versteht man eine Schwellung mit Einstauchung eines knöchernen Bereiches mit entsprechender partieller Veränderung der knöchernen Binnenstruktur. Oft treten diese Knochenmarködeme nach entsprechenden Stauchungen an der Knochenoberfläche auf.

Mit freundlichen Grüßen

Dr.med. R. Nissl

Nachfrage vom Wed 19. Oct 2005 11:15

Habe mir durch unglückliches Überkreuzen der Beine mein linkes Knie durch abrupte Drehbewegung verletzt und ich möchte bevor ich zu meinen behandelnden Arzt gehe hier Infos einholen, da ich kürzlich bei Sesambeinfraktur unliebsame ERfahrungen mit unterschiedlichsten Diagnosen und Therapien machen musste..

Mein Befund nach MR lautet:
deutlich flächiges Knochenmarködemareal bzw bone bruise Areal im medialen Tibiaplateau vor allem im dorsalen Aspekt. Dazu Gelenkerguss und Zerrung des vorderen Kreuzbandes. Habe alle Artikel gelesen. Wenn der ERguss im beschriebenen Bereich sitzt wie gut sind die Heilungschancen?
und was sollte ich vermeiden. Darf ich sport betreiben oder sollte ich Belastung vermeiden.

vielen Dank

Chr. O

Antwort vom Wed 26. Oct 2005 10:10

Sehr geehrte Frau Ch.,

prinzipiell bestehen gute Heilungschancen, da laut Ihren Beschreibungen offensichtlich das vordere Kreuzband noch intakt ist und die bestehende Verletzung des Knochens sich wieder zurückbilden könnte. Wichtig ist, dass durch eine möglichst konsequente Entlastung des Kniegelenkes mit schmerzabhängiger Belastung und ggf. Einnahme von entzündungshemmenden abschwellenden Medikamenten eine Verminderung des Reizzustandes im Kniegelenk erreicht wird, so dass sich der bestehende Erguss unter Umständen zurückbilden könnte. Im Verlauf sollte dann eine intensivierte physikalische Therapie mit Mobilisierung und gezielter Kräftigung der kniegelenksstabilsierenden Muskulatur erfolgen. Sportliche Betätigung wäre dann im Verlauf sicherlich wieder sinnvoll und möglich.

Mit freundlichen Grüßen

Dr.med. R. Nissl

Nachfrage vom Thu 15. Dec 2005 22:41

Nach insgesamt 4 Op der rechten Schulter; 2 x intraaosärre Ganglion, Trennen der Bizeptssehnen, Schleimbeutelentfernungen ect. ist nunmehr seit der letzten Op ein Knochenmarksödem des Mm. levator scapulae und rhomboideus minor an der Insertation am Anguls superior der Scalpula diagnostiziert. KG, Massage usw. Kordisionspritzen ohne ende, haben keine linderung gebracht. Ehrer wurden die Schmerzen schlimmer. Die Behandlungen waren vor der jetzt bekannten Diagnose, was kann man machen. Die Schmerzen halten schon über 4 Monate an und werden bewegungsabhängig immer schlimmer. Selbst eine Gabel halten beim Essen verursacht Schmerzen, was kann man machen?
Gezielte Spritzen? Ibo Ppofen 400 nehme ich schon seit 10 Monaten 3 mal täglich, nicht shilft, lindert nur kurzfristig.

Antwort vom Thu 22. Dec 2005 09:12

Sehr geehrte Frau H.,

es besteht laut Ihrer Beschreibung offensichtlich eine chronische Reizung im Bereich der Muskelansätze, wie es in der Kernspintomographie dargestellt wird, mit reaktivem Knochemarksödem. Leider sind diese Beschwerden in der Regel sehr hartnäckig und können nur durch konsequente Schonung besser werden. Allenfalls könnte eine leichte mobilisierende Krankengymnastik bis zur Schmerzgrenze hilfreich sein, ggf. des Weiteren Fortführung von lokal betäubenden und entzündungshemmenden Spritzentherapien. Bei physikalischer Weiterbehandlung sollte ggf. auch die HWS mit behandelt werden, da sicherlich auch durch die andauernde Schonhaltung Beschwerden auftreten. Zuletzt könnte Akupunktur zur Muskelentspannung ebenfalls hilfreich sein.

Mit freundlichen Grüßen

Dr.med. R. Effner

Nachfrage vom Wed 28. Dec 2005 17:19

Was kann ich zur Unterstützung tun, um die Abheilung des Ödems zu beschleunigen.
Mein Orthopäde hat mir zu einer 3 monatigen Pause geraten, habe jetzt jedoch nach drei Wochen keinerlei Schmerzen (Kein Druckschmerz, kein Belastungsschmerz) mehr, es ist lediglich eine leichte Schwellung des Schienbeins zu erkennen. Wie sollte ich mich weiterhin verhalten ?
Ich bin Leistungssportler und trainiere an die 5 Mal die Woche, inkl. Punktspiele!
Ödem trat nach einem Sprungkrafttraining schleichend auf!

Antwort vom Tue 10. Jan 2006 09:01

Sehr geehrter Herr H.,

ein Knochenmarksödem ist zumeist Folge einer mechanischen Kompression unter Belastung. Da laut Ihrer Beschreibung keine Verletzungsfolgen (Bänderzerrung etc.) bestehen, könnte eine entsprechend schmerzadaptierte Belastung durchaus möglich sein. Sollte es unter Belastung zu einer Zunahme der Beschwerden kommen, sollte Sie eine entsprechende Sportkarenz einhalten. Ggf. könnte die zeitweise Einnahme von abschwellenden Medikamenten hilfreich bei einer schnelleren Ausheilung sein.

Mit freundlichen Grüßen

Dr.med. R. Schneiderhan

Nachfrage vom Tue 17. Jan 2006 18:27

Habe seid einigen Wochen, nach sturtz aufs knie akute Schmerzen. Nach einem MRT wurde die obere Diagnose festgestellt. Habe gehhilfen zur Entlastung und Heparinspritzen. Nun wollte ich wissen ob das so weg geht oder ob eine Op von nöten ist. Und was die komplette Diagnose bedeutet.

Vielen Dank und freundliche Grüße
Anneliese K.



Antwort vom Thu 26. Jan 2006 09:01

Sehr geehrte Frau K.,

bei Ihnen besteht ein so genanntes Knochenmarksödem, bei dem es zu einer Erweichung des Knochens im Bereich des Kniegelenkes nahen seitlichen Oberschenkelknochen gekommen ist. Diese Diagnose ist keine Operationsindikation, da kein Bruch im Knochen besteht. Das ganze ist erklärbar durch eine Stauchung des Knochens mit entsprechender Reaktion. Ausreichende Entlastung und ggf. entzündungshemmende Medikamente sind hier die Therapie der Wahl.

Mit freundlichen Grüßen

Dr.med. R. Nissl

Nachfrage vom Thu 02. Mar 2006 11:07

Hallo,ich mache sehr viel Sport,und hatte probleme mit meiner kniescheibe,das sie immer zu weit nach aussen drängte..Die wurde dann bei einer Athroskopie gelockert und der Knorper oben an der Kniescheibe angebohrt.Ich konnte 2 monate nach der Op wieder Sport treiben.Bis eines Tages ca.4 monate nach der OP biem training (Handball) ohne einen Trauma erlitten zu haben mein Knie sehr start angeschwollen ist.Ein Mrt ergab ein knochenödem oben an der Kniescheibe welches aber schon vor der OP auf den Bildern zu sehn war, aber da keine probleme verursacht hat.Mir wurde mehrere wochen Pause verschrieben mit krankengymnastik.Dann hab ich wieder mit dem Training begonnen,und das Knie wird jedesaml wieder dick mit flüssigkeit und hab auch an anderen stellen schmerzen, wie am innenband z.b. aber alle Tests des innenbandes und minuskuss sowie die MRT Bilder zeigen das diese in ordnung sind. Meine Frage kann das Knochenödem die Ursache dafür sein das Flüssigkeit ins knie kommt, unzwar sehr viel, oder muss dafür ne andere Ursache das Problem sein die man auf den MRT Bildern nicht erkennen konnte?
vielen Dank für ihre Hilfe mfg Herr J

Antwort vom Tue 21. Mar 2006 10:03

Sehr geehrter Herr J.,

die Beschwerden werden offensichtlich durch einen anhaltenden Kniegelenkserguss verursacht, welcher eine schmerzhafte Bewegungseinschränkung verursachen könnte. Ein Knochenödem, welches sich in der Kernspintomographie darstellt, ist lediglich Ausdruck einer stattgehabten Verletzung. Entsprechend ist dies in der Regel nicht die Ursache für eine anhaltende Entzündungsreaktion. Wahrscheinlicher könnten hier Entzündungen im Bereich des Knorpels oder der Gelenkinnenhaut bestehen, welche die anhaltende Reizung mit Erguss im Kniegelenk verursachen. Auch spricht die Tatsache, dass der Knorpel angebohrt wurde, für das Bestehen eines degenerativen Knorpelschadens. Entsprechend sollte hier mit einer zeitweise intensivierten entzündungshemmenden Therapie versucht werden, den Erguss in den Griff zu bekommen. Danach sollte dann eine kniegelenkstabilisierende Krankengymnastik durchgeführt werden, um die Kniescheibe so zusätzlich zu stabilisieren.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. A. Sigel /ef

Nachfrage vom Wed 15. Mar 2006 17:23

Seit mehreren Monaten leide ich an Schmerzen in der linkenHüfte die durch Bewegung hervorgerufen werde. Nach einem Röntgen der Beckengegend und einem Besuch bei einem Urologen wurde bei einer MRT folgender Befund ausgestellt:
"Sacroiliitis links mit Zeichen akut entzündlicher Veränderungen als auch mit Zeichen der Chronizität (Knochenmarködem und Sklerosierung).
Es liegen einzelne erosive Veränderungen vor."
Meine Frage: Was bedeutet das?
Mfg Frido

Antwort vom Tue 25. Apr 2006 12:04

Sehr geehrte(r) Frau/Herr F.,

die von Ihnen beschriebenen Beschwerden und Befunde beschreiben eine Entzündung im Bereich der linken Kreuzdarmbeinfuge vorliegt. Es ist eine chronische Entzündung vorhanden, die derzeit einen akuten Beschwerdeschub verursacht. Dementsprechend sind hier Veränderungen in der Kernspintomographie festzustellen. Die Ursachen solcher Entzündungen können unterschiedlicher Herkunft sein. Neben einem akuten Virusinfekt könnte auch eine Stoffwechselerkrankung dahinter stecken. Insofern sollte eine weitere Abklärung hinsichtlich der Ursachen durchgeführt werden.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. R. Effner /ef

Nachfrage vom Thu 27. Apr 2006 10:47

Sehr geehrte Frau S. Böll

Ich habe ca seit anfang september so ein knochenmarködem und wahnsinnige Schmerzen daher im Fuss ,therapie hat mir nicht geholfen lebe zur zeit nur von schmerz tabletten weil ohne denen könnte ich garnicht gehen!!

Ich war auch schon beim Orthopäden der mir eine Infussion geraten hat.

Ist dies eine gute Lösung??

Denn ich liege ab nächster woche 2 mai im Spital speißing wo ich meine infussionen bekomme!! Habe aber angst das mir das nicht helfen wird was macht man eigentlich gegen sowas??

Bitte um baldiges zurück schreiben!!

Liebe Grüße Marion

Antwort vom Mon 15. May 2006 09:05

Sehr geehrte Frau M.,

es sollte zunächst abgeklärt werden, ob lediglich ein Knochenmarködem oder ggf. auch eine so genannte Nekrose im Fuß, also eine Knochenerweichung vorliegt. In diesem Fall sollte dann neben einer entzündungshemmenden Therapie z.B. mittels Infusions- oder Schmerzmedikation in Tablettenform eine Entlastung des Fußes bzw. beider Füße gedacht werden. Dies könnte z.B. durch zeitweiliges Gehen an Unterarmgehstützen erreicht werden. Zudem könnte die Verordnung von entsprechender Schuhzurichtung oder polsternden Einlagen eine Umverteilung des Fußdruckes erwirken, um eine Entlastung herbeizuführen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. R. Effner /ef

Nachfrage vom Sun 21. May 2006 15:56

Seit 4 Monaten habe nach einer knöchernen Läsion am Caput und Collum ein Knochenmarksödem, das sich über den Knöchel ausbreitet. Zudem habe ich leichte Osteoporose, die sich aber angeblich nur auf den Oberschenkelhals beschränkt.
Nach einer Osteoporosebehandlung mit Calcium und Vtamin D ist keine Besserung aufgetreten.
Welche weiteren Therapiemöglichkeiten gibt es noch und wie sollte ich mich weiter verhalten?

Antwort vom Mon 26. Jun 2006 08:06

Sehr geehrte Frau D.,

in der Regel ist ein Knochenmarksödem Zeichen einer stattgehabten Traumatisierung, also Verletzung im Bereich des Knochenareals und hat primär mit einer Osteoporose nicht zu tun. Bei Osteoporose kommt es zu einer Verminderung der Mineralisierung im Knochenareal. Eine fokale Osteoporose kann sich nach längerer Schonung eines gewissen Körperteiles als so genannte Immobilisationsosteoporose ausbilden. Entsprechend sollten hier eine Fortführung von Calcium– und Vitamin D-Behandlung und ausreichende Bewegung erfolgen. Prinzipiell kann auch eine kurzzeitige Behandlung mit Medikamente (Bisphosphonaten) dienlich sein. Diesbezüglich könnten Sie Ihren behandelnden Arzt fragen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. A. Sigel /ef

Nachfrage vom Mon 29. May 2006 18:50

Was bedeutet die folgende Diagnose und sind langzeit Schäden zu befürchten?
Knochenmarksödem in LWK 1 und 3, einer intermediären LWK-1 und LWK -3-Fraktur entsprechend. Außerdem V.a. Foramenstenose links im Segment L5/S1 mit hochgradiger Osteochondrose im Segment L5/S1.

Antwort vom Wed 28. Jun 2006 08:06

Sehr geehrte(r) Frau/Herr F.,

der geschilderte Befund ist eine Flüssigkeitsansammlung im Bereich der genannten Lendenwirbelkörper als Ausdruck einer Stauchung oder eben stattgehabten Fraktur (Knochenbruch). Nach entsprechender Ausheilung ist spätestens nach drei Monaten nach Unfallereignis eine Ausheilung zu erwarten, so dass dann Belastungsstabilität bestehen sollte. Allerdings sollte dauerhaft das Heben und Tragen schwerer Lasten vermieden werden.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. A. Sigel /ef

Nachfrage vom Wed 28. Jun 2006 13:19

Hallo!

Ich leide seit ca. 5. Monaten an einem Knochenmarködem im rechten Kniegelenk, Schmerzen haben ich so gut wie keine. Können Sie mir einige Tipps bzw Therapievorschläge geben?



Mit freundlichen Grüßen


T.Lentz

Antwort vom Thu 06. Jul 2006 08:07

Sehr geehrter Herr L.,

ein Knochenmarködem selbst ist keine Schmerzursache sondern zunächst Ausdruck einer stattgehabten traumatischen Verletzung im Bereich des Knochens. Entsprechend könnte dann bei Beschwerden die Schwellung oder Reizung, die im Bereich der Umgebung des Bindegewebes oder des Kniegelenkes besteht, therapeutisch mittels entzündungshemmender Therapie (lokaler Kühlung), Elektrotherapie oder entzündungshemmender Medikamente behandelt werden. Hinsichtlich des Knochenmarksödems heilt dieses in der Regel spontan wieder aus.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. A. Sigel /ef

Nachfrage vom Wed 05. Jul 2006 08:31

Nach Arthroskopie im Dez. 2005 / Innenmeniskusriss. Weirterhin Schmerzen.Jetzt MRT und o.g. Erkrankung/ Größe ca 2cm festgestellt
Welche Therapiemöglichkeiten gibt es ?
Danke für Ihre Beratung.
Mit freundlichen Grüßen Ingrun meier

Antwort vom Wed 19. Jul 2006 14:07

Sehr geehrte Frau M.,

bei einem abgelaufenem Knochenödem oder Osteonekrose als Zeichen einer stattgehabten Minderdurchblutung in Folge einer traumatischen Schädigung könnte der Defekt selber nicht behandelt werden. Entsprechend der Schmerzhaftigkeit könnte beispielsweise eine strenge belastungsabhängige Behandlung durchgeführt werden. Bei entsprechender Schwellung und Schmerzhaftigkeit empfiehlt sich eventuell Reduktion der Bewegung mit bedarfsadaptierter Schmerzmedikation und abschwellender Therapie z.B. auch durch begleitende Physiotherapie.

Mit freundlichen Grüßen

Dr.med. R. Effner /ef

Nachfrage vom Sun 06. Aug 2006 16:36

Ich habe ein Knochenmarködem im rechten Fuß (Sprung-
gelenk) es wurde eine Fraktur mit MRT und Kernspin diagn.
Ist dies mit Ruhigstellen zu kurieren? Ist sehr schmerzhaft
auch - besonders auch im Liegen.

Antwort vom Thu 31. Aug 2006 07:08

Sehr geehrte Frau M.,

meist reicht eine Ruhigstellung aus. Gegen die Schmerzen sollten Sie vorübergehend Schmerzmittel einnehmen. In Ihrem Fall ist eine Operation wahrscheinlich nicht notwendig, ansonsten hätte man sie diesbezüglich beraten.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. F. Sommer /si

Nachfrage vom Fri 06. Oct 2006 12:07

Ich habe beim Fußballspielen einen starken Schlag auf das Knie bekommen und seit dem habe ich Schmerzen.

Bei einer MRT-Untersuchung wurde festgestellt, dass ich eine äußerst starke Knochenmakrsödemzone am lateralen Unterrand der Patella in erster Linie eine bonebruise Zone entsprechend habe.

Können Sie mir kurze erklären, was das tatsächlich ist, denn ich habe bereits zwei Ärzte kontaktiert und zwei vollkommen verschieden Antworten bekommen?

Wie kann ich es behandeln?

Antwort vom Wed 08. Nov 2006 09:11

Sehr geehrte Frau B.,

ein Knochenödem ist meist Zeichen einer akuten oder chronischen Reizung im Bereich des Knochens, welche z.B. nach einem Schlag entstehen kann. Entsprechend besteht zudem auch eine kleine Infraktion im Bereich der Kniescheibe, diese ist jedoch stabil, so dass hier durch Schonung und Entlastung eine Ausheilung zu erwarten ist.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. R. Effner /ef

Nachfrage vom Mon 30. Apr 2007 17:25

Ich habe als Ergebnis einer MRT (bin Eishockeyspieler) :
Knochenmarködemzone am Ramus inferior des Os pubis re. medialseitig, prinzipiell gut kompatibel mit einer traumatischen Manifestation, darüberhinaus Zerrung der angrenzenden Anteile des M.oburatorius externus.
Grenzwertige Füllung der Hüftgelenksräume bds. (geringgradiger Reizerguss?) Ansonsten regulärer Befund
Weiters steht noch: flächige Hyperintense Signalteration des Knochenmarkraumes mti Längsausdehnung von 16 mm und Erfassung der gesamten Knochenbreite. Corticalis intakt.
Und streifig Hyperintesitäten in den angrenzenden Abschnitten des M.obturatorius externus

Kann das wirklich auf andere Knochen übergreifen. Wie sieht die Therapie aus und werde ich je wieder spielen können. Ich habe ca. 2 Monate starke Leistenschmerzen rechts und ging daher ins Spital.

lg
Chris (recht verzweifelt und ratlos)

Antwort vom Wed 09. May 2007 08:05

Sehr geehrter Herr C.,

laut Ihrer Beschreibung haben Sie wahrscheinlich eine Verletzung erhalten ev. im Rahmen eines Fouls oder aber eine starke Zerrung beim Grätschen oder ähnlichem. Üblicherweise greif so etwas nicht auf andere Knochen über. Es sollte jedoch beobachtet werden. Zumeist heilt solch ein Befund folgenlos bei entsprechender Schonung aus. Ein operativer Eingriff ist in der Regel nicht notwendig. Schmerzen bereiten solche Veränderungen meistens mindestens drei Monate.

Wir wünschen Ihnen eine gute Besserung und verbleiben mit freundlichen Grüßen

Dr. med. R. Nissl /si

Nachfrage vom Tue 02. Oct 2007 13:06

MRT linkes Kniegelenk, habe heute folgenden Befund bekommen:
Ausgedehnte inhomogense Signalaltheraton im lateralen Tibiakopf, dabei wird zum Teil von subchondralen kleinen cystischen Veränderungen ausgegangen; überwiegend jedoch perifokales ausgedehntes Knochenmarködem, zusätzlich kleine Mikrofrakturen nicht auszuschliessen. Kleinere chondromalazische Signaltheration des hyalinen Deckknorpels in gleicher Höhe. Degenerative Veränderungen des Außenminiskus. Zeichen einer beginnenden Retropatellararthrose.

Ich kann die Kniee nicht mehr beugen, komme keine Treppe mehr raus oder runter und wenn ich ein paar Minuten gesessen habe bekomme ich meine Beine nur unter Mühe wieder grade. Ab und zu schläft das linke Bein ein.

Der dritte aufgesuchte Orthopäde hat mir jetzt Einlagen verschrieben, weil ich 120 Kg wiege bei einer Gr. v. 175 cm.

Können hier noch Einlagen helfen?

Antwort vom Tue 16. Oct 2007 09:10

Sehr geehrte Frau M.,

geeignete Einlagen können schon durch das Dämpfen des Trittes immer helfen. Die Frage ist nur, ob sie ausreichend helfen. Ein Knochenmarködem könnte, wenn Ihre Beschwerden sehr hartnäckig sind, mit speziellen Infusionen behandelt werden.

Wir wünschen eine gute Besserung und verbleiben mit freundlichen Grüßen

Dr. med. A. Sigel/si

Nachfrage vom Wed 23. Jan 2008 18:49

Befund: nach Mr vom 21.01.2008
Im distalen Anteil der Grundphalanx des 2,. 3. u. 4. Fingers zeigt sich ein mäßig starkes Knochenmarksödem i.s. eines Bone bruise. Eine Frakturlinie ist dzt. nicht erkennbar.Epiphysen und -fugen unauffällig.
weichteile ob.

Bitte um erklärung des Befundes bzw. Therapie möglichkeit.
mit freundlichen grüßen Lena H.

Antwort vom Tue 29. Jan 2008 08:01

Sehr geehrte Frau H.,

Sie haben sich offensichtlich Ihren rechten Mittelfinger irgendwo angeschlagen. Hierdurch ist es zu einem Bluterguss im Knochen gekommen, ähnlich einem Bluterguss im Weichteilgewebe. Dieser ist in der Kernspintomographie als Knochenmarködem im Sinne eines bone bruise erkennbar. Offensichtlich kein Knochenbruch erkennbar.

Wir wünschen eine gute Besserung und verbleiben mit freundlichen Grüßen

Dr. med. D. Müller/mü

Nachfrage vom Mon 03. Mar 2008 15:59

Bitte um Info!

Knochenmarködem im Bereich des dorsalen lateralen Tibiaplateaus, mucoide Verquellungen im medialen Meniscushinterhornbereich.


mfg. Peter Török

Antwort vom Tue 18. Mar 2008 11:03

Sehr geehrter Herr T.,

Sie zitieren wahrscheinlich den Befund einer Kernspintomographie. Diese zeigt eine Blutstauung im Bereich des seitlich hinteren Schienbeinplateaus. Daneben zeigen sich abnutzungsbedingte Veränderungen im Bereich des Innenmeniskus. Sollte der Befund aufgrund eines Unfalls zustande gekommen sein, könnte eine vorübergehende Entlastung bzw. Teilbelastung zur Beschwerdelinderung führen. Ggf. könnte eine in Österreich erfundene und dort gut praktizierte Infusionsbehandlung mit Ilomedin® das Knochenmarködem, d.h. die Blutstauung im Knochenmark zurückdrängen.

Wir wünschen eine gute Besserung und verbleiben mit freundlichen Grüßen

Dr. med. D. Müller / mü

Nachfrage vom Sun 23. Mar 2008 14:13

Hallo,

ich habe seit einem Sturz im August letzten Jahres2007 ein Knochenmarksödem im linken Knie.
Ich habe 8 Wochen lang entlastet und im Januar 2008 war es, laut MRT Bildern, fast komplett verschwunden. Nun habe ich seit längeren Wochen wieder diese starken schmerzen.
Mein Arzt wollte noch kein neues MRT machen, erst abwarten.

Wenn dieses Knochenmarksödem weider da ist, was kann getan werden das es nach abheilung auch weg bleibt???

Lg, K. Meier

Antwort vom Wed 23. Apr 2008 10:04

Sehr geehrte(r) Frau/Herr M.,

eine erneute Kernspintomographie des Kniegelenkes sollte in jedem Fall durchgeführt werden. Es wird in der Literatur über ein sogenanntes springendes oder wanderndes Knochenmarködemsyndrom be-richtet. Insofern könnte auch ein erneut aufflammendes Ödem im betroffenen Kniegelenk denkbar sein. Spezifische Behandlungsmöglichkeiten bestehen ggf. auch mit einer so genannten off label The-rapie per Ilomedin® Infusionstherapie. Dieses Medikament ist nicht zur orthopädischen Behandlung offiziell zugelassen ist, aber bereits in vielen Kliniken beim Knochenmarködemsyndrom angewendet wird.

Wir wünschen eine gute Besserung und verbleiben mit freundlichen Grüßen

Dr. med. D. Müller/ mü

Nachfrage vom Tue 29. Apr 2008 19:45

Herr Dr. Böll!

Frage: Bildet sich ein Ödem im Knie eigentlich auch manchmal spontan zurück? Und wie kann ich diesen Heilungsprozess beschleunigen?

Danke,

MfG

Antwort vom Wed 14. May 2008 12:05

Sehr geehrter Herr G.,

ein Knochenmarködem bildet sich in der Regel zurück. Der Heilungsprozess kann lediglich durch eine Infusionstherapie mit Ilomedin® beschleunigt werden. Dies wäre eine sogenannte off Label Behandlung mit insgesamt fünf Infusionen von Ilomedin®, einem Medikament aus der Gefäßchirurgie, welches zu einer Verbesserung der Knochenmarksdurchblutung und zur Lösung eines Blutstaus (Knochenmarködem) führen könnte. Dieses Medikament ist bisher nicht für orthopädische Krankheitsbilder zugelassen und muss deswegen unter sogenannten off Label Bedingungen und gezielter Aufklärung sowie Einwilligung Ihrerseits durchgeführt werden. Fragen Sie bitte Ihren Behandler nach der Möglichkeit der Behandlung mit diesem Medikament.

Wir wünschen eine gute Besserung und verbleiben mit freundlichen Grüßen

Dr. med. D. Müller / mü

Nachfrage vom Thu 31. Jul 2008 22:07

ich habe seit februar probleme mit meinem knie (knorpelschaden auf grund einer vorherigen verletzung) nun machte ich im febr. und jetzt im juli ein mri um die veränderung meines knies festzustellen. der arzt stellt fest, dass sich mein knorpelschaden im lateralen gelenkskompartment nicht verändert hat, jedoch ist ein knochenmarksödem wie bei aktivierter arthrose aufgetretten. nun wollte ich frage, wie gefährlich dieses knochenmarksödem ist und was die beste behandlung dagegen ist. ich muss dazu noch sagen, dass ich schmerzfrei bin und zur zeit eine spritzenkur über 5 wochen mache (5 spritzen). vielen dank
hans

Antwort vom Tue 12. Aug 2008 10:08

Sehr geehrter Herr K.,

ein Knochenmarködem bei degenerativen Veränderungen im Bereich der Gelenke gilt als Vorläufer einer Arthrose und stellt, wie von Ihnen beschrieben, eine aktivierte Arthrose dar. Dieses Knochenmarködem stellt jedoch nur einen aktuellen Zustand dar, welcher absolut reversibel ist. Ihre derzeitige Beschwerdefreiheit spricht dafür, dass das Knochenmarködem sich eventuell bereits wieder zurückgebildet hat.

Wir wünschen eine gute Besserung und verbleiben mit freundlichen Grüßen

Dr. med. D. Müller / mü

Nachfrage vom Sat 19. Jul 2008 10:57

Ich habe beim Sport Schmerzen im Knie. Laut Facharzt verdacht auf Patellaspitzensyndrom. Während und nach 4 wöchiger Pause das gleiche.
Nach CT wurde ein Befund ausgestellt der besagt das alle Bände, Patella etc. OK sind.Außer "in T2-Wichtung zeigt sich im anterolateralen Tibiakopf eine flaue Signalanhebung, vereinbar mit einem möglicherweise streßinduzierten Knochenmarködem"
der Arzt sagt ich sollte nicht zu viel belasten, doch selbst wenn ich nicht belaste habe ich ein Druckgefühl und bei beugung kracht es öfter! In die Knie gehen und wieder hoch geht nur mit Abstützen.
Komme mir mit 23 vor wie 80!
Was nun? Anderer Arzt??!

Antwort vom Thu 07. Aug 2008 10:08

Sehr geehrte Herr H.,

die Aussagen der T2-Gewichtung deuten in der Tat auf eine Überbelastung des Kniegelenkes hin. Dies könnte auch die von Ihnen beschriebenen Beschwerden wohl bedingt durch das Knochenmarködem verursachen. Hier kommt es im Wesentlichen auf eine Schonung von mindestens vier bis sechs Wochen an. Ein möglicher zusätzlicher Behandlungsansatz wie auch in der Literatur schon beschrieben, wäre eine sogenannte off Label Behandlung mit insgesamt fünf Infusionen von Ilomedin®, einem Medikament aus der Gefäßchirurgie, welches zu einer Verbesserung der Knochenmarksdurchblutung und zur Lösung eines Blutstaus (Knochenmarködem) führen könnte. Dieses Medikament ist bisher nicht für orthopädische Krankheitsbilder zugelassen und muss deswegen unter sogenannten off Label Bedingungen und gezielter Aufklärung sowie Einwilligung d. Pat. durchgeführt werden. Wir können diese Therapie auch auf ambulanter Basis anbieten, allerdings nur auf Selbstzahlerkosten, da es sich um eine nicht kassengedeckte Behandlung und ein Einsatz des Medikamentes im für diese Behandlung nicht zugelassenen Bereich handelt.

Wir wünschen eine gute Besserung und verbleiben mit freundlichen Grüßen

Dr. med. D. Müller / mü

Nachfrage vom Thu 15. Oct 2009 09:00

Mein Sohn ist zur Zeit bei der Bundeswehr und hat dort Probleme mit dem rechten Knuie bekommen. Mit 15 Jahren wurde bei ihm Morbus Ossgod Schlatter festgestellt, welches aber verheilt ist. Nun hat man dort fstgestellt das er ein 1,3 cm Knochenelement Ventral einer etwas wellig konstruierten Tibiakopfvorderflächen hat und ein Knochenmarködem.
Im Arztbericht stand noch Zeichen eines abgelaufenden DD Morbus Schlatter mit persistierenden Apokyankern der Tubervitas tibial.
Bitte geben sie mir eine Erklärung dazu
Danke
Rita Hauck

Antwort vom Tue 27. Oct 2009 09:10

Sehr geehrte Frau H.,

leider kennen wir das Wort „Apoyankern“ nicht. Offensichtlich handelt es sich um einen Restbefund nach dem Morbus Schlatter. Dies kann durchaus zu einer verminderten Belastbarkeit im Kniegelenk führen. Eine Infragestellung der Tauglichkeit für die Bundeswehr ist demnach von den Ärzten der Bundeswehr zu beurteilen.

Wir wünschen eine gute Besserung und verbleiben mit freundlichen Grüßen

Dr. med. D. Müller/mü

Nachfrage vom Fri 27. Aug 2004 13:13

Was bedeutet mein Kniebefund?
Mäßige Fibroostosen am Ansatz der Sehne.
Knorpelschaden Grad 2 an der medialen Patellafacette. Diskretes Knochenmarksyndrom im Bereich der Patella. Chromisches mäßiges Ödem des Corpus adiposum auprapatelle. Enthesiopathie.

Antwort von Dr.med. A. Sigl vom Mon 13. Sep 2004 10:37

Sehr geehrter Herr V.,

Ihr Befund bedeutet im Wesentlichen mäßige degenerative Veränderungen mit Sehnenansatzveränderungen mit Entzündungsneigung, vor allem im Bereich der Kniescheibe.

Mit freundlichen Grüßen,

Dr. med. A. Sigel

Nachfrage vom Fri 16. Dec 2005 21:30

Was bedeutet "spontane Osteonekrose am medialen Tibiaplateau mit ausgedehntem Knochenmarksödem" genau und wie sind die Behandlungsmethoden?

Danke im Voraus.

Antwort vom Thu 05. Jan 2006 15:01

Sehr geehrte Damen und Herren,

dies bedeutet, dass am Schienbeinkopf an der Innenseite eine lokale Knochenveränderung, zumeist auf dem Boden einer Durchblutungsstörung vorliegt. Je nach Ausprägung reicht oft eine Entlastung des Beines. Ev. muss jedoch auch operiert werden. Dies richtet sich nach Ihren Beschwerden und nach den Befunden der Bildgebung. Sie sollten sich diesbezüglich mit Ihrem Arzt beraten.

Mit freundlichen Grüßen

Dr.med. R. Nissl

Nachfrage vom Sat 15. Apr 2006 17:41

Hallo, also ich habe möglicherweise kontusionsbedingtes Ödem im medialen Tibiakopf und Unklare Läsion im bereich des distalen femurs, ich wollte gern wissen was das heißt weil ich versteh davon garnichts und was ich im inertent gefunden habe aht mich auch kein bischen geholfen! Wäre echt nett wenn sie mir das erklären würden! Mfg Britta Heinze

Antwort vom Mon 08. May 2006 10:05

Sehr geehrte Frau H.,

ein kontusionsbedingtes Ödem im medialen Tibiakopf ist eine Schwellung mit Flüssigkeitsansammlung im Bereich des mittleren Schienbeinkopfes, welches bedingt ist durch eine Prellung. Zudem wird eine ebenfalls wohl prellungsbedingte Reizung im Bereich des unteren Oberschenkelanteils beschrieben.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. A. Sigel /ef

Nachfrage vom Mon 12. Apr 2004 10:18

Seit 5 Monaten habe ich starke Knieschmerzen.Ich war schon bei 5 Orthopäden,
3 davon wollten sofort eine Arthroskopie machen (Diagnose: Außen-u. Innen-MeniskusrissZuletzt war ich bei Prof.Pässler in Heidelberg,der ein Knochenmarködem diagnostizierte und keine Meniskusrisse fand.Er schlug als Therapie die Druckkammer vor,die allerdings so zeitaufwendig und teuer ist, dass ich gern vorher noch eine andere Behandlungsmethode probieren möchte.Allerdings haben Physiotherapie und Akupunktur nichts gebracht.

Antwort von Dr. med. S. Böll vom Tue 20. Apr 2004 13:44

Sehr geehrte Frau H.-H.,

wenn lokale Maßnahmen (Salben, Elektrotherapie, Krankengymnastik) sowie medikamentöse Therapie über 2 Wochen keine Beschwerdefreiheit bringen, kann durchaus eine arthroskopische Abklärung der Beschwerden sinnvoll sein.


Mit freundlichen Grüßen

Dr. Böll

Nachfrage vom Sun 04. Jun 2006 17:23

Sehr geehrte Damen und Herren,
bei mir wurde nach einer anstrengenden Wanderung ein durch MRT am linken Knie ein Einriss am Hinterhorn des Innenmeniskus mit begleitenderm Knochenmarksödem am medialen Femurcondylus mit geringer begleitender Chondromalazie Grad II - III, in erster Linie ünerlastungebedingt festgestellt. Begleitend befindet sich am Hinterhorn des Innenmeniskus ein deutlich schräg verlaufender bis zur Gelenkfläche reichender Aufhellungsraum, vereinbar mit Einriss.
Seit Ostermontag (17.04.2006) laufe ich damit herum. Der Orthopäde (Kniespezialist) will eine OP am 26.06.2006 vornehmen. Aber vielleicht läßt sich dies noch abwenden. Bisher wurde keine Therapie durchgeführt und die Schmerzen lassen nach.
Bitte beurteilen Sie, ob ein Eingriff sinnvoll ist oder nicht.
Vielen Dank.

Antwort vom Thu 29. Jun 2006 08:06

Sehr geehrte Frau H.,

prinzipiell kann immer zunächst ein konservativer Therapieversuch angestrebt werden. Dieser könnte durch lokale Kühlung, Entlastung, Einnahme von entzündungshemmenden Medikamenten und / oder lokale Infiltrationen im Bereich des Innenmeniskus erfolgen. Wenn jedoch auch durch alle konservativen Maßnahmen keine Befundbesserung mit anhaltender Bewegungseinschränkung und Schmerzen vorhanden sind, ist in der Tat eine Kniespiegelung anzuraten.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. A. Sigel /ef

Nachfrage vom Thu 24. Aug 2006 08:45

Bei mir wurde vor kurzem ein Knochenmarködem im Knie festgestellt. Da ich mich gerade in der Vorbereitung auf einen Marathonlauf befinde (Lauf in 5 Wochen) möchte ich das Training ungern aussetzen. Wie langwierig und wie schwerwiegend ist denn eine solche Verletzung? Wäre Rad fahren anstatt Laufen eine schonendere Trainingsmethode, oder sollte auf Belastung ganz verzichtet werden?

Antwort vom Tue 05. Sep 2006 11:09

Sehr geehrter Herr F.,

ein Knochenmarködem ist normalerweise ein Zeichen einer stattgehabten Verletzung oder Überlastung des Knochens. Abhängig von der Entlastung ist vor allem ein möglicher Belastungsschmerz oder die Zeitdauer, wann eine eventuelle Verletzung stattgefunden hat. Prinzipiell sollten Sie auf derzeit schonendere Trainingsmethoden zurückgreifen, so dass hier Rad fahren bei relativ geringer Wattzahl in jedem Fall einer längeren Laufleistung vorzuziehen ist. Bei entsprechender beschwerdefreier Belastung kann dann auch eine zunehmende Belastungssteigerung beim Laufen erfolgen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. A. Sigel /ef

Nachfrage vom Sat 28. Oct 2006 17:31

Hallo,
Nach einer Kernspintomografie wurde bei mir folgendes festgestellt:
Residuales Kontusionsödem des ventro- medialen Femurinnencondylus

Ich würde gerne erfahren, welche Ursachen dieses Ödem haben könnte!?
Kann es an falschem Krafttraining liegen? (z.B.: Hantelkniebeugen oder ähnliches)
Oder kann es durch eine plötzliche Verdrehung des Kniegelenks entstanden sein?(beim Sport ...Karate)

Desweiteren würde ich gerne wissen wie lange es ca. dauert, bis dieses Ödem wieder "verschwindet" bzw der dadurch entstehende Belastungsschmerz aufhört!?

Danke im Vorraus für die Mühe

Mit freundlichem Gruß
Daniel G.

Antwort vom Wed 22. Nov 2006 10:11

Sehr geehrte Frau G.,

ein Kontusionsödem entsteht in der Regel durch eine Verletzung des Kniegelenks. Dies kann durch einen Stoß oder ein Verdrehtrauma, wie Sie es geschildert haben, verursacht sein. Über die Dauer des Ödems lässt sich ohne genaue Kenntnis des Befundes nichts sagen. In der Regel dauern die Beschwerden jedoch über einige Wochen an.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. A. Sigel /ef

Nachfrage vom Tue 06. Apr 2004 01:10

s.g. damen und herren,
leide seit 8 jahren an der friedreich ataxie.habe nun ein knochenmarködem im knie bekommen.nehme an durch die überbelastung. lt. orthopäde soll ich das bein 2-3 monate ruhig halten.das ist für mich eine katastrofe,da ich meinen körper ständig trainieren muss.fahre zb. 4 taus. km rad im jahr. drei monate ohne training und ich bin völlig bewegungsunfähig.kann ich trotzdem was dagegen tun ? mfl ralf h.

Antwort von Dr. med. S. Böll vom Tue 20. Apr 2004 09:49

Sehr geehrter Herr H.,

ich würde Ihnen empfehlen, mit Ihrem behandelnden Orthopäden die Problematik der Ruhigstellung zu besprechen, eventuell kann durch eine entlastende Schienenbehandlung ein Kompromiss hinsichtlich der Behandlung erzielt werden.


Mit freundlichen Grüßen

Dr. Böll

Nachfrage vom Sat 27. Mar 2004 21:35

was genau ist ein knochenmarkoedem im kreuzbein und wie kann man es - möglichst koservativ - behandeln?

Antwort von Dr. med. S. Böll vom Tue 13. Apr 2004 15:08

Sehr geehrte Frau V.,
unter einem Knochenmarködem versteht man Flüssigkeitseinlagerungen im Knochen; die Ursachen sind sehr unterschiedlich. Häufig kommt es spontan zu einer Rückbildung. Neben lokalen physiotherapeutischen Maßnahmen kommt vor allem auch eine medikamentöse Therapie mit entzündungshemmenden Präparaten in Betracht.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Böll

Nachfrage vom Thu 25. Mar 2004 20:08

wie wird ein ödem im knie behandelt?

Antwort von Dr. med. S. Böll vom Tue 13. Apr 2004 14:59

Sehr geehrte Frau M.,
je nach Ursache des Ödems gibt es verschiedene Therapiemethoden, häufig bilden sich derartige Ödeme jedoch auch spontan zurück.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Böll

Nachfrage vom Tue 23. Mar 2004 15:40

Was ist ein Knochenmarködem und wie kann man es behandeln?

Antwort von Dr. med. S. Böll vom Tue 30. Mar 2004 19:12

Sehr geehrte/r Patient/in,
ein Knochenmarködem ist eine Flüssigkeitseinlagerung im Knochen unterschiedlichster Ursache. In vielen Fällen kommt es spontan zu einer Ausheilung.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Böll

Nachfrage vom Thu 18. Mar 2004 20:28

Habe ein Knochenmarksödemsyndrom im re. Caput femuris und Schenkelhals . Was isr das genau ? Was ist eine Ilometin - Therapie ? Zusätzlich habe ich einen Gelenkserguß in der re. Hüfte

Antwort von Dr. med. S. Böll vom Tue 30. Mar 2004 18:48

Sehr geehrte Frau P.,
ein Gelenkserguss im Hüftgelenk ist häufig Folge einer Abnutzung des Gelenkes, eine Röntgenaufnahme sowie eine körperliche Untersuchung können hierüber nähere Aufschlüsse bringen. Ein Knochenmarksödem kann verschieden Ursachen haben, wie z. B. Arthrose, Verletzungen …, ihr behandelnder Orthopäde kann Ihnen hierüber sicherlich nähere Angaben machen.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Böll

Nachfrage vom Fri 24. Mar 2006 09:19

Bei mir würde ein KMÖS im rechten Hüftgelenk (Kugel und Schenkelhals) diagnostiziert, welche Therapiemöglichkeiten bestehen?

Antwort vom Thu 27. Apr 2006 08:04

Sehr geehrter Herr S.,

wenn entsprechende schmerzhafte Bewegungseinschränkungen vorliegen, sollte zum einen entzündungshemmende abschwellende medikamentöse Therapie eingeleitet werden mit z.B. Diclofenac oder Ibuprofen. Überdies könnte durch eine gezielte Physiotherapie mittels Extensionsbehandlung eine Entlastung im Bereich des Hüftgelenkes erfolgen. Wenn eine Arthrose oder eine Nekrose im Bereich des Hüftgelenkes ausgeschlossen werden konnten, sind im weiteren Verlauf keine operativen Maßnahmen normalerweise notwendig.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. A. Sigel /ef

Nachfrage vom Fri 13. Feb 2004 10:31

Sehr geehrte Damen und Herren,

lt. MRT habe ich ein "ausgeprägtes Knochen-
marködem im medialen Femurkondylus".

Gibt es denn außer Schmerzmitteln keine
Behandlungsmöglichkeit?

Für Ihre Bemühungen im Voraus vielen
Dank.

Mit freundlichem Gruß

Peter Knoß

123.02.04

Antwort von Dr. med. S. Böll vom Wed 03. Mar 2004 21:28

Sehr geehrter Herr K.,
Da ich die Ursache des Knochenmarködems nicht kenne, ist auch eine Therapieempfehlung sehr schwierig, eventuell kann auch eine Entlastung oder lokale Infiltrationsmaßnahmen sinnvoll sein.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Böll

Nachfrage vom Wed 28. Jan 2004 17:35

Sehr geehrte Damen und Herren
Können Sie mir zur oben erwähnten Frage eine Heilmethode oder ein Heilverfahren empfehlen?
Herzlichen Dank für Ihre baldige Anwort

Antwort von Dr. med. S. Böll vom Tue 03. Feb 2004 11:27

Sehr geehrter Herr A,

da ich weder Ihre Beschwerden noch die Ursache dieser Veränderung kenne, ist auch eine Therapieempfehlung sehr schwierig, im Allgemeinen bieten sich physikalische Maßnahme, gegebenenfalls medikamentöse Maßnahmen zur Entzündungshemmung und Abschwellung an.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. S. Böll

Nachfrage vom Tue 24. Jun 2008 23:26

Ich habe seit 8 Wochen +/- Beschwerden i. d recht Hüfte und mein Sporttraining weitestgehend eingestellt.

Wann kann ich in etwa wieder mit einem leichten Lauftraining beginnen? Die Schmerzen sind nicht mehr stark aber spürbar. Muss ich warten bis zur völl Beschwerdefreiheit,? Wie lange kann ich am Stück Voltaren (ax tägl) einnehmen? Gibt es zur Heilung unterstützende Maßnahmen.

Vielen Dank, der Sport fehlt mir sehr, LG

Antwort vom Thu 10. Jul 2008 11:07

Sehr geehrte Frau G.,

Sie sollten bis zur völligen Beschwerdefreiheit warten, bevor Sie Ihre sportliche Aktivität wieder auf-nehmen. Auch sollten Sie generell überlegen, ob Laufsport die richtige Sportart bei den angegebenen Beschwerden für Sie ist. Unterstützende Maßnahmen bei der Behandlung eines Knochenmarködems der Hüfte könnte eine Infusionstherapie mit insgesamt fünf Infusionen von Ilomedin®, einem Medika-ment aus der Gefäßchirurgie, welches zu einer Verbesserung der Knochenmarksdurchblutung und zur Lösung eines Blutstaus (Knochenmarködem) führen könnte, darstellen. Dieses Medikament ist bisher nicht für orthopädische Krankheitsbilder zugelassen und muss deswegen unter sogenannten off Label Bedingungen und gezielter Aufklärung sowie Einwilligung d. Pat. durchgeführt werden. Wir können diese Therapie auch auf ambulanter Basis anbieten, allerdings nur auf Selbstzahlerkosten, da es sich um eine nicht kassengedeckte Behandlung und ein Einsatz des Medikamentes im für diese Behand-lung nicht zugelassenen Bereich handelt.

Wir wünschen eine gute Besserung und verbleiben mit freundlichen Grüßen

Dr. med. D. Müller / mü

Nachfrage vom Tue 13. Jan 2004 18:08

Was versteht man unter einem Knochenmarksödemsyndrom im laterialen Femurkondyl im Rahmen einer spontanen Osteonekrose?
Welche Therapiemöglichkeiten gibt es?

Antwort von Dr. med. S. Böll vom Fri 23. Jan 2004 15:01

Sehr geehrte Frau B.,

ein ständiges „Wieder einrenken“ von Wirbelblockierungen führt zu einer Verstärkung von Instabilitäten, so dass davon eigentlich abzuraten ist. Vielmehr würde ich eine Stabilisierungstherapie (d. h. krankengymnastische Behandlungsmaßnahmen) empfehlen, um Blockierung von vorneherein möglichst zu vermeiden.,

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. S. Böll

Nachfrage vom Fri 31. Oct 2003 15:51

Nach der Kernspintomograghie wurde bei mir ein Knochenmarködem rechte Schulter diagnostiziert.
Die akuten Schmerzen liegen nun schon fast 3 Monate zurück. Seitdem erhalte ich Massagen + Krankengym+Ultraschall. Ich bin schmerzfrei aber bewegungseingeschränkt.
Wie langwierig ist solch ein Knochenmarködem?
Wann kann ich eine normale Bewegungsfreiheit erwarten?
Gibt es operative Heilungsmöglichkeiten?

Antwort von Dr.med. A. Sigel vom Tue 11. Nov 2003 16:55

Sehr geehrte Frau R.,

eine konservative Behandlung, wie Sie es beschreiben, erscheint sinnvoll. Grundsätzlich kann ein Knochenmarködem über Monate bestehen. Bei anhaltenden Beschwerden ist jedoch eine Kontrolle zu empfehlen. Ein operatives Vorgehen würde man erst nach Kontrollbildgebung bei eventueller Befundveränderung in Erwägung ziehen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. A. Sigel

Nachfrage vom Fri 10. Oct 2003 17:35

Innenmeniskus-Op am 25.06.03 Weiterhin starke Schmerzen imKnie, besonders beim längeren Gehen.Kernspinthomographie ergab: Ausgeprägtes Knochenödem des medialen Knieskeletts. Ich nehme zur Blutverdünnung den Wirkstoff Clopidogrel wegen Thrombozytose. Wegen anhaltender starker Schmerzen beim Gehen wurde mir Aspirin 100 verordnet.Mein Hausarzt ist der Meinung, dass Ibuprofen geeigneter sei. Bitte nennen Sie mir geeignete Behandlungsmethoden, auch medikamentöser Art um die Sschmerzen im Knie zu beseitigen und das Knochenmarködem aufzulösen

Antwort von Dr.med. A. Sigel vom Sun 26. Oct 2003 21:18

Sehr geehrter Herr B.,
die Medikamente sind in diesem Fall eher unterstützend zu sehen. Sinnvoll wäre evtl. eine Entlastung des Beines. Wichtig ist eine regelmäßige Kontrolle durchzuführen, ggf. ist bei Verschlechterung des Befundes eine operative Maßnahme zu erwägen.

Mit freundlichen Grüßen,

Dr. med. A. Sigel

Nachfrage vom Fri 29. Aug 2003 11:22

Nach einem Sturz und dem Ergebnis nach einer MR. habe ich ein massives Kochenmarködem am lat. Femurcondyl, incipiente Osteonekrose.
Wie soll die Behandlung erfolgen.
(Keine Meniscus od. Bandlaesion)

Bitte um INFO
Erich Artmüller

Antwort von Dr. med. S. Böll vom Mon 15. Sep 2003 13:55

Sehr geehrter Herr A.,

ein kernspintomographisch diagnostiziertes Knochenmarködem ist nach einem Sturz normal aufgrund der Knochenprellung. Lokale Behandlungsmaßnahmen, ggf. vorübergehend schmerz- bzw. entzündungshemmende Medikamente sind zu empfehlen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr med. S. Böll

Nachfrage vom Tue 22. Aug 2006 19:56

Hallo,

seit über einem Jahr habe ich bei Belastung Schmerzen im Tibiakopf-Bereich des rechten Knies. Cortison, Diclac und Krankengymnastik haben keine Wirkung erzielt. Nun mache eine HBO- Therapie. Kann ich diese Therapie mit Medikamenten unterstützen?
Radfahren wurde mir auch empfohlen. Sind ebene Strecken zu bevorzugen?

Mit freundlichen Grüßen

R.Kempf

Antwort vom Tue 05. Sep 2006 11:09

Sehr geehrte/r Frau/Herr K.,

Radfahren zum Muskelaufbau, insbesondere der medianen Kniestrecker im Bereich des Oberschenkels sind sicherlich sehr empfehlenswert. Hier sind insbesondere ebene Strecken zu empfehlen, da durch Steigungen ein erhöhter Anpressdruck auf das Kniegelenk besteht. Unterstützen können Sie die Therapie mit Nahrungsergänzungsmitteln, wie Knorpel aufbauenden Präparaten, die man im Reformhaus oder der Apotheke kaufen kann.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. R. Schneiderhan /ef

Nachfrage vom Fri 03. Nov 2006 19:12

Bei mir gab es exakt den gleichen Befund - mit Zusatz: passend zu frühem Stadium einer Osteonekrose.

Sie schreiben - nach Sturz häufiger Befund - aber weiter unten: meist Folge einer Überlastung.

Ich hatte im August 10 Tage nach einem 75km-Lauf erste Beschwerden im Knie. Bei km 40 war ich dort auf die rechte Seite gestürzt (Pflastersteine!) - konnte aber ohne erkennbare Beschwerden (außer Hautverletzung) im Kniebereich weiterlaufen. (Habe in den letzten Jahren viele Ultraläufe bestritten, das ist für mich keineswegs eine ungewohnte Belastung - bei diesem Lauf war nur ungewohnt, dass ich ab 30 km das Tempo zu sehr steigerte und so die letzten 20 km Krämpfe hatte)

Ist so ein Ödem häufiger Folge von (sportl.) Überlastung oder von Einwirkungen wie Sturz?
Innerhalb welcher Zeit treten üblicherweise die ersten Beschwerden auf?

(meine Beschwerden waren eher im Kniebereich: 30ml Flüssigkeit, Schwellung - und im oberen Unterschenkel: Schmerzen - anfangs leicht treppab, stärker nach weiterem Lauf , aber gehen, schwimmen radfahren auch dann noch problemlos)

Als nach 4 Wochen Trainingspause die Beschwerden abgeklungen waren hab ich noch einen 50km-Lauf gemacht, danach fühlte sich das Knie erstaunlicherweise sogar besser an - die MRT kam 5 Tage danach - wenn ich es gewusst hätte waer ich natürlich nicht gelaufen.
















Antwort vom Wed 29. Nov 2006 11:11

Sehr geehrter Herr Sch.,

in der Regel entstehen Knochenmarksödeme eher durch Folge von Sturz oder äußerlicher Verletzung. Abhängig von der Ausprägung des Knochenmarködems bzw. dem Verletzungsmechanismus treten die Beschwerden entweder sofort auf oder binnen einiger Stunden. Die Beschwerdedauer ist auch höchst unterschiedlich (über Tage bis Wochen oder sogar Monate andauernd). Entsprechend könnte hier eine individuelle Belastungsgrenze gefunden werden bis zu der es eine Schmerzfreiheit gibt.

Wir wünschen Ihnen eine gute Besserung und verbleiben mit freundlichen Grüßen

Dr. med. R. Nissl /ef

Nachfrage vom Tue 12. Aug 2003 19:28

Wie entsteht ein Knochenmarködem z B. im Mittelfußknochen?

Antwort von Dr. med. S. Böll vom Thu 21. Aug 2003 13:03

Sehr geehrte Frau Sch.,
ein Knochenmarködem entsteht hauptsächlich durch Überlastung.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. s. Böll

Nachfrage vom Tue 05. Aug 2003 15:55

Wie kann man dies Heilen?
Unfall vord. Kreuzbandriß war im Febr. 2002, Operation >Kreuzbandplastik im April 2003, im
Febr.2003 durch MRT erstmals festgestellt, Beschwerden durch Brennen, Ziehen und leichte Schmerzen, keine Veränderung der Größe Anfang
Mai 2003, 2x10 Behandlungen mit Magnetfeldtherapie, kleine Verschlechterung wieder Anfang August (begleitende Einnahme von Dona 200 und Arthritis prävent -Glucosaminsulfatund Chondroitin) ?? ?

Antwort von Dr. med. S. Böll vom Thu 21. Aug 2003 12:16

Sehr geehrter Herr K.,
nach Verletzungen bzw. Operationen sind häufig noch über viele Monate Knochenmarködeme in der Kernspintomographie zu erkennen. Im Allgemeinen sind diese jedoch nicht für Beschwerden verantwortlich. Dass nach einer Kreuzbandplastik im April 2003 noch Beschwerden vorhanden sind, ist vielmehr auf die naturgemäß lange Rehabilitationsphase nach dieser schweren Operation zurückzuführen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. S. Böll

Nachfrage vom Tue 02. Aug 2005 14:38

Hallo.

Seit ca. 2 Monaten habe ich starke Schmerzen im Knie --- nicht beim Gehen etc. --- sondern lediglich, wenn ich mein Bein angewinkelt hatte und dann strecken möchte. Dann "kracht" es und der Schmerz ist sehr stark. Bei der Kernspin wurde u.a. Knochenmarködem Tibiaplateau festgestellt. Ich bin zwar Sprotlerin (Tennis)- habe aber in den letzten Monaten kaum Sport getrieben!
Mit welchen Konsequenzen habe ich zu rechnen?
Könnte es Krebs sein?

Antwort vom Thu 25. Aug 2005 09:08

Sehr geehrte Frau G.,

ein solches Knochenmarködem bildet sich zumeist unter Schonung des betroffenen Beines wieder zurück. Allerdings sollten Sie sich regelmäßig untersuchen lassen. Ein operativer Eingriff ist eher selten notwendig, allerdings ist mit einem mehrmonatigen Verlauf zu rechnen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr.med. B. Junginger

Nachfrage vom Mon 30. Jun 2003 09:38

Hallo,

schön dass eine Besserung sich einstellt. Ich vermute, eine schonung des Knies ist dafür nötig..
Meine Frage: wie sieht die Symptomatik zum
Krankheitsbild aus (damit ich mich dann schonen kann)?

Dank und Gruss

Antwort von Dr. med. S. Böll vom Wed 09. Jul 2003 11:44

Sehr geehrte(r) Frau / Herr G.,

ein sogenanntes Knochenmarködem am Knie ist häufig ein Zufallsbefund bei einer kernspintomographischen Untersuchung, d.h. nicht selten treten dabei keinerlei Beschwerden auf. Ansonsten würde ich zur Schonung des betreffenden Gelenkes raten. Eine Bewegung (z.B. Radfahren, Schwimmen etc.) sollte jedoch durchaus stattfinden.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. S. Böll

Nachfrage vom Sat 09. Aug 2003 19:42

Hallo.
Ich bin vor ca. 4 Wochen auf einer Treppenstufe umgeknickt. Da ich annahm es würde sich um eine Prellung oder Verstauchung handeln, habe ich dieses mit Salben und diverser Kühlung behandelt. Als die Schmerzen nicht nachließen, habe ich einen Orthopäden aufgesucht, der mir zur einer Kernspintomographie geraten hat.
Bei dieser wurde ein Knochenmarködem im linken Fuß festgestellt. Der Orthopäde gab mir eine Spritze, gegen die Schmerzen. Die half nicht. Da mir der ganze Fuß schmerzt, auch im Ruhezustand, weiß ich nicht mehr was ich machen soll.

Antwort von Dr. med. S. Böll vom Thu 21. Aug 2003 12:55

Sehr geehrter Herr P.,
bei derartigen Verletzungen kommt es meistens zu einem Knochenmarködem, was in der Kernspintomographie gut zu erkennen ist. Ich gehe jedoch eher davon aus, dass bei Ihnen eine Bänderdehnung oder Bänderzerrung Ursache für Ihre Beschwerden ist, so dass ich Ihnen ggf. zu einer vorübergehenden Ruhigstellung des Gelenkes (durch Verbände oder ggf. einer Schiene) raten würde, um den Heilungsprozess nicht zu behindern.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. S. Böll

Nachfrage vom Sun 10. Jul 2005 16:47

Hallo,

vor etwa zwei monaten hat sich herausgestellt, dass ich ein knochemarköden habe. jetzt habe ich zwei monate sportverbot und nächste woche dürfte ich wieder sport machen. nur leider sind die schmerzen immernoch da. ist das normal?

Antwort vom Thu 21. Jul 2005 10:07

Sehr geehrte Frau M.

ein solches Ödem braucht oft mehrere Monate, um sich zurückzubilden. Die Schmerzen sollten allerdings zumindest eine Besserungstendenz zeigen. Ansonsten sollten Sie sich gegebenenfalls nachuntersuchen lassen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr.med. R. Nissl

Nachfrage vom Fri 01. Sep 2006 18:28

Sehr geehrtes Ärtze-Team,

ich bin vor 5 Wochen unglücklich eine Treppe runtergesprungen und habe mir dabei, wie nach 4 Tagen bei einer MRT diagnostiziert wurde, einen Haarriss im Mittelfußknochen zugezogen.

Mein Ortophäde sagte mir, dass ich die nächsten 3-4 Wochen auf Krücken gehen muss.
Das habe ich auch getan. Nach 3 Wochen konnte ich schon wieder gut laufen und habe kleine Wege in der Wohnung ohne Krücken zurückgelegt.

Nach 5 Wochen hat er noch eine MRT gemacht.

Hoffnungsvoll, dass ich nun endlich die Krücken loswerde ging ich zu ihm.
Doch leider hatte er keine wirklich guten Nachrichten für mich.

Der Haariss ist wohl schon ziemlich gut verheilt/verknöchert, aber jetzt habe ich ein Knochenödem.

Die nächsten 3 Wochen darf ich jetzt wieder auf Krücken verbringen.
Ich bin ziemlich demotiviert und frage mich, ob das alles so notwendig ist.

Ich versuche den Fuß beim laufen mit Krücken nur leicht zu belasten, trage aber auch keinen Verband.
Dieser ist nach Aussage meines Arztes nicht notwendig.

Können Sie mir noch Tipps im Umgang mit dieser Erkrankung geben?
Ich habe in einer Frage weiter oben gelesen, dass es sich hierbei um eine Wasseransammlung am Knochen handelt?
Ist es normal, dass sich sowas im laufe der zeit nach einer Verletzung noch bildet und stehen meine Chancen gut, dass ich in 3 Wochen endlich meine Krücken quitt werde?

Ich freu mich von Ihnen zu hören und verbleibe bis dahin

mit freundlichem Gruß

S. Müller

Antwort vom Wed 27. Sep 2006 09:09

Sehr geehrte Frau M.,

bei einem Knochenmarködem handelt es sich nicht um eine klare Wasseransammlung, sondern um einen Reizzustand im Bereich des Knochens, wie er nach einem Bruch bzw. einem Haarriss typisch ist. Entsprechend der bisherigen ärztlichen Behandlung ist eine anhaltende Entlastung des Fußes sinnvoll. Somit sollten Sie die Entlastungsvorgaben Ihres behandelnden Arztes einhalten. Nach entsprechender Schonung sollte dann eine beschwerdeabhängige Vollbelastung durchgeführt werden können. Dies sollte dann auch mit physiotherapeutischer Beübung also Krankengymnastik begleitet werden.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. A. Sigel /ef

Nachfrage vom Wed 04. Jun 2003 16:39

Ich habe seit 11 Monaten ein Knochenmarkrödem L5.Meine Schmerzen sind sehr stark,bis jetzt hat nichts geholfen.Ich kann momentan sogar nicht länger als 20 Minuten stehen .Gehen kann ich noch,aber auch jetzt nur 30 minuten.Die Beweglichkeit ist da,aber die Schmerzen treffen nach der ensprechenden Belastung/die ich nicht sofort spühre und ,das ist jetzt nur 30 Minuten./Dann kommen Stunden langanhaltene Schmerzen.

Antwort von Dr. med. S. Böll vom Wed 11. Jun 2003 16:20

Sehr geehrte/r Dame/Herr,

das von Ihnen geschilderte Knochenmarködem im Lendenwirbelkörper ist häufig Folge einer Bandscheibenveränderung, zumeist einer Bandscheibenverhärtung, die dann zu einer Überbelastung des angrenzenden Knochens führt. Zudem kommt es bei Abnahme der Bandscheibenhöhe nicht selten zu einer Instabilität im betreffenden Segment, da die Spannung der umgebenden Bänder nachlässt. Hier kann unter Umständen eine künstliche Bandscheibe oder eine Versteifungsoperation nötig werden.

Mit freundlichen Grüssen

Dr. med. S. Böll

Nachfrage vom Sat 25. May 2002 10:58

Ich habe eine Innenbandreizung und ein Subchondrales Knochenmarködem. Wie muß ich mich verhalten? Schonen oder darf ich mich normal bewegen ?

Antwort von Dr. med. S. Böll vom Tue 02. Jul 2002 16:08

Sehr geehrte Frau B.,

im Allgemeinen würde ich zur Schonung, zu entzündungshemmenden Maßnahmen aber auch zu Bewegung raten. Belastung sollten vermieden werden.

Mit freundlichen Grüssen

Dr. med. S. Böll

Nachfrage vom Sat 12. Oct 2002 15:37

Nach einer MR wurde bei mir vom Radiologen folgendes festgestellt:
1.Ausgedehntes ,inhomogenes Knochenmarködem im medialen Femurcondylus differentialdiagnostisch am ehesten Knochenmarksödemsyndrom.
2.Umschriebene Grad III/iV -Knorpeldefekt medialer Fermurcondylus.

Hierzu wurde mir vom Orthopäden gesagt,das es sich bei 1. um eine "Stoffwechselkrankheit" handelt um was für eine aber nicht erklärt.
Es lag auch keine Verletzung vor.
Ende des Monats habe ich einen Termin im Passauer Klinikum.Da die Schmerzen aber heftig sind ,was kann ich bis dahin außer tgl. 2 Aleve zu nehmen schmerzlinderndes tun?

Besten Dank für baldige Rückmeldung
Dieter Rademacher
Passau

Antwort von Dr. med. R. Schneiderhan vom Fri 25. Oct 2002 18:31

Sehr geehrter Herr R.,

eine eingehende körperliche Untersuchung ist notwendig um die Ursache der Erkrankung festzustellen. Eine ausgeprägte Arthrose, d.h. Gelenkverschleiß, kann durchaus über eine Knochenüberlastung zu dem kernspintomographischen Befund bzw. zu Ihren Beschwerden führen. Behandlungsmethoden sind bishin zur Kniegelenksprothese sehr vielfältig.

Mit freundlichen Grüssen

Dr. med. R. Schneiderhan

Nachfrage vom Wed 23. Jul 2008 12:22

Guten Morgen,
nach einer Kernspintomo. wurde eine Knochenmarködem medialer Femirkondylus sowie Gelenkerguss festgestellt.
Therapie: 2 Monate kein tennisspielen und tägl. abends 1/2 Tablette Meloxicam - 15mg. einnehmen.
Ich habe soeben eine Radtour unternommen 5 Tage ca. 200km. Ging ganz gut nun habe ich einmal die Tablette vergessen einzunehmen und schupp habe ich wieder starke Beschwerden beim Treppelaufen.
Kann ich nicht noch zusätzlich etwas tun damit ich bald wieder fit bin? Ich kann mich außerdem nicht an eine Verletzung des Knies erinnern lediglich an einen Radunfall vor 5 Jahren. Können dies Spätfolgen sein?
Vielen Dank für eine Beantwortung meiner Fragen.
Mit liebem Gruß
Annegret S.

Antwort vom Thu 07. Aug 2008 11:08

Sehr geehrte Frau St.,

dies könnten theoretisch sicherlich Folgen Ihres Radunfalles sein. Die Empfehlung zur körperlichen Schonung sollten Sie befolgen. Ein möglicher Behandlungsansatz wie auch in der Literatur schon beschrieben, wäre eine sogenannte off Label Behandlung mit insgesamt fünf Infusionen von Ilomedin®, einem Medikament aus der Gefäßchirurgie, welches zu einer Verbesserung der Knochenmarksdurchblutung und zur Lösung eines Blutstaus (Knochenmarködem) führen könnte. Dieses Medikament ist bisher nicht für orthopädische Krankheitsbilder zugelassen und muss deswegen unter sogenannten off Label Bedingungen und gezielter Aufklärung sowie Einwilligung d. Pat. durchgeführt werden. Wir können diese Therapie auch auf ambulanter Basis anbieten, allerdings nur auf Selbstzahlerkosten, da es sich um eine nicht kassengedeckte Behandlung und ein Einsatz des Medikamentes im für diese Behandlung nicht zugelassenen Bereich handelt.

Wir wünschen eine gute Besserung und verbleiben mit freundlichen Grüßen

Dr. med. D. Müller / mü

Nachfrage vom Tue 20. Dec 2005 19:25

Sehr geehrter Herr Böll,

Habe Knieprobleme seit ca. 2001.
Mit einem Sturz aufs Eis, hatte ich ein loch (1cm) in der Kniescheibe, und ein 1 cm großes subchondrales Markraumödem.
Nach dem Unfall 2003 hatte ich zwei Op´s, Arhroskopie (meniscus) und Release.

mein letzter MR befund:
Subchondrales Markraumödem 1,5 cm größe.

habe oft ohne jeglichen grund ein stechen im knie bei jedem schritt.

sportpause 2 monate und entzündungshemmende medikamente haben nichts geholfen.

Was ist ihrer Meinung nach die beste behandlungsmöglichkeit? Wie sieht eine Entlastung (operativer eingriff?) aus?

bin im winter viel am stehen beim arbeiten, und tanze flamenco, wo ich die saison anfange auftritte zu machen,
gibt es eine chance auf heilung, das ich nicht meinen traum aufgeben muss bzw. eine besserung?

Danke im Vorraus

Bettina


Antwort vom Thu 05. Jan 2006 15:01

Sehr geehrte Frau B.,

das bestehende Markraumödem dürfte immer noch Folge des stattgehabten Sturzes sein. In der Regel ist solche eine Veränderung nicht schmerzhaft. Dem entsprechend scheint ein nochmaliger operativer Eingriff momentan nicht Erfolg versprechend. Es sollte vielmehr versucht werden, durch intensive Kräftigung der Oberschenkelmuskulatur, d.h. der das Kniegelenk stabilisierenden Muskulatur, eine Verbesserung der Führung der Kniescheibe herbeizuführen und hierdurch eine Beschwerdebesserung zu erreichen. Es könnte durch die anhaltende Sportpause zu einem Verlust der entsprechenden Muskulatur gekommen sein. Diese müsste nur entsprechend wieder auftrainiert werden. Somit sind die Chancen auf eine Heilung durch intensive Beübung durchaus realistisch.

Mit freundlichen Grüßen

Dr.med. A. Sigel

Nachfrage vom Tue 14. Feb 2006 23:45

Werte Damen und Herren,
seit mehr als einem jahr klagt mein Mann über Beschwerden am Steißbein.Da er an Klausophobie leidet,war es sehr schwer ihn zum MRT zu überreden.Nun haben wir es geschafft.Ich war während der Untersuchung an seiner Seite,
Die Diagnose lautet also:Kontusionsbedingtes Knochenmarködem im caudalen Anteil des Steißbeines ohne Frakturnachweis.
Ich habe schon sehr viel über Knochenmarködem gelesen.Meist schreiben Sie,daß es sich von selbst heilt.Doch bei meinem Mann scheint es eher immer schlimmer zu werden.wenn er sitzt und will austehen,hat er Schwierigkeiten und starke Schmerzen.Wenn er liegt und will aufstehen ist es eben so.
Welche Behandlungsmethoden können Sie uns vorschlagen.Unsere Ärztin meint mit Ultraschall.
Gibt es Medikamente für eine Heilung oder muß er gar operiert werden?
Vielen Dank für Ihre Geduld.
Mit freundlichen Grüßen G,Ziems

Antwort vom Wed 08. Mar 2006 10:03

Sehr geehrte Frau Z.,

der Befund der Kernspintomographie bedeutet, dass eine schwere Prellung im Bereich des Steißbeins vorliegt. Es ist hierbei noch keine Fraktur, also kein Bruch eingetreten, aber eine deutliche Schwellung und Reizung des Knochenmarks. Dieses Knochenmarködem selbst kann man nicht behandeln. Man könnte jedoch gegen die bestehenden Schwellungen und Muskelschmerzen bzw. Knochenhautreizung im Bereich des Steißbeines behandeln. Hier kann entweder eine lokale Infiltration hilfreich sein. Alternativ könnten auch entzündungshemmende Medikamente, Akupunktur oder eine physikalische Muskel entspannende Therapie Beschwerdelinderung bringen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr.med. R. Nissl /ef

Nachfrage vom Tue 21. Feb 2006 18:28

Was bedeutet folgender Befund?
Subtotale Ruptur des vorderen Kreuzbandesam kondylären Ansatz, hier sind keine eindeutig intaktverlaufenden Bandstrukturen mehr nachweisbar. Deutliches kontusionsbedingtes Knochenmarküdem mit Spongiosafrakturen im dorsalen Anteil des lateralen Tibiakopfes sowie auch kontusionsbedingtes Knochenmarködem medial am medialen Kondylus.


Ich hatte am 16.01. einen Skiunfall, am31.01 wurde ein MRT meines li.Kniegelenkes durchgeführt, wobei der obenstehende Befund erstellt wurde. Jetzt 5 Wochen nach dem Unfall, kann ich mein Bein immer noch nicht richtig belasten und nicht beugen, auch die vollstandige Streckung ist ohne Schmerzen noch nicht möglich. Ist dieser Zustand normal und wie sieht die Behandlung aus? Muss man das Kreuzband operieren?
Als Nebendiagnose wurde am 21.01 eine Unterschenkelvenenthrombose li. festgestellt . Die Behandlung erfolgt zur Zeit mit 1mal tgl.Clexane 60 und Antithrombosestrumpf, zunächst für ein Vierteljahr.

Antwort vom Thu 09. Mar 2006 09:03

Sehr geehrte Frau T.,

bei Ihnen besteht laut Ihrer Beschreibung eine Teilruptur des vorderen Kreuzbandes mit Verletzung im Bereich des Knochens, wo das Band ansetzt. Entsprechend sind die Beschwerden auch fünf Wochen nach Unfall prinzipiell nachvollziehbar. Eine Operationsindikation hängt zum einen von dem Muskelstatus der kniegelenkstabilisierenden Muskulatur ab. Zum anderen sind auch Ihre sportlichen Aktivitäten zu berücksichtigen. Prinzipiell ist eine operative Revision des geschilderten Befundes sinnvoll. Dies wird in der Regel aber frühestens drei Monate nach Unfallereignis durchgeführt, wenn dann eine entsprechende Abschwellung im Bereich des Kniegelenkes geschehen ist und dann eine vorherige gezielte Kräftigung der Oberschenkelmuskulatur durchgeführt wurde.

Mit freundlichen Grüßen

Dr.med. R. Schneiderhan /ef

Nachfrage vom Thu 30. Nov 2006 11:28

Liebes Ärtzeteam,

mir wurde vor 2 1/2 Monaten ein Knochenmarködem im Bereich des medialen ventralen Tibiaplateaus im linken Knie diagnostiziert.

Danach habe ich jedliche sportliche Aktivität eingestellt und seit nunmehr drei Wochen entlaste ich mein linkes Knie mit Krücken.

Können Sie mir Hoffnung machen das sich das Knie durch die Entlastung mit den Krücken ohne weitere Behanlungen wieder bessert. Oder sollte man doch eine Behandlung, falls es sie gibt, anstreben.

Gibt es hier Erfahrungswerte wie lange so etwas dauern kann?


Vielen Dank das Sie hier kostenlos ein Forum für diese Fragen bereitstellen.

Mit den besten Grüssen


Harry Schmidmeier




Antwort vom Wed 03. Jan 2007 12:01

Sehr geehrter Herr Sch.,

ein Knochenmarködem ist in der Regel Zeichen einer Verletzung. Es sollte eine zeitweise völlige Entlastung für einige Wochen erfolgen. Danach empfiehlt sich ggf. bei Schmerzen nach Belastung die Einnahme von entzündungshemmenden Medikamenten und Muskel aufbauende Krankengymnastik. Das Knochenmarködem selbst ist nicht gefährlich und heilt in der Regel folgenlos aus.

Wir wünschen Ihnen eine gute Besserung und verbleiben mit freundlichen Grüßen

Dr. med. R. Nissl /ef

Nachfrage vom Sun 09. Mar 2008 18:36

Guten Tag,
im Oktober habe ich mir eine Talushalsfraktur zugezogen, die operativ versorgt wurde (osteosynthese, 2 Schrauben). Nach den 12 Wochen Entlastung und eine Weile Teilbelastung (frei gestellt, ohne Gewichtseinschränkung) hat die MRT-Untersuchung gezeigt, dass im Talus ein Ödem entstanden ist sowie außerhalb des Knochens, im Bereich der Schrauben.
Der Radiologe meint, dass es nicht nach Nekrose ausschaut, aber das muss nach einigen Wochen wieder kontrolliert werden.
Laut Orthopäde brauche ich nicht weiter entlasten, weil es relativ normal sei. Ich soll nach Gefühl handeln, die Krücken wenn möglich weglassen, und nur bei starken Schmerzen wieder nehmen.
Ich merke bisher keine große Besserung der Schmerzen und bin unsicher, ob das der richtige Weg ist, da normalerweise bei KM-Ödemen schon Schonung angesagt ist.
Ich wäre für eine kurze Antwort dankbar.
Mit freundlichen Grüßen
Laura F.

Antwort vom Tue 18. Mar 2008 11:03

Sehr geehrte Frau L.,

ein Knochenmarködem infolge der Talushalsfraktur ist nichts Außergewöhnliches. Die Anweisung zur Wiederaufnahme der Belastung ist sicherlich sinnvoll, um einer weiteren Entlastungsosteoporose, welche sich ebenfalls gelegentlich als Ödem im Knochen darstellt, vorzubeugen. Bei deutlichen, weiter bestehenden Beschwerden könnte eine Infusion mit Ilomedin®, einem Medikament zur Verbesserung der Durchblutung angedacht werden.

Wir wünschen eine gute Besserung und verbleiben mit freundlichen Grüßen

Dr. med. D. Müller / mü

Nachfrage vom Mon 11. Feb 2008 14:56

Bei mir wurde mit Hilfe des MRT im Knie ein ausgeprägtes Knochenmarködem des gesamten lateralen Tibiaplateaus mit Flüssgkeit am Ansatz der Quadrizepssehne festgestellt. Die Beschwerden halten seit nunmehr 3 Wochen an und beeinschränken mich im Laufen. Mein Arzt meinte Schonen und Kühlen reicht es aus (aber so richtig bessert sich nichts).Ist dies so richtig u. wann stellt sich Besserung ein?

Antwort vom Tue 26. Feb 2008 09:02

Sehr geehrte Frau D.O.,

ein Knochenmarködem im Bereich des Schienbeinplateaus könnte auf eine Überlastung bzw. Fehlbelastung hinweisen. Ein Blutstau könnte hierdurch entstanden sein. Es wird derzeit auch das Knochenmarködem als Vorläufer einer Arthrose diskutiert. Hierbei weis man leider nicht genau, was zuerst da ist, die Arthrose oder das Knochenmarködem. Sollten die üblichen Maßnahmen wie Schonung, Kühlung und Schmerzmittel nicht ausreichen, könnte eine zusätzliche Entlastung bzw. auch eine Infusionstherapie mit Ilomedin® eine Verbesserung der Situation bringen. Letzteres ist eine off label use Behandlung und wird nicht von jeder Klinik durchgeführt.

Wir wünschen eine gute Besserung und verbleiben mit freundlichen Grüßen

Dr. med. D. Müller / mü

Nachfrage vom Tue 18. Mar 2008 18:44

Meine Tochter leidet sei ihrem 7. Lebensjahr an Psoriasis Arthritis, seit 8 Wochen hat sie einen schlimmen Rheumaschub. Ihr rechtes Sorunggelenk ist so schlimm geschwollen, dass ihr Arzt ein MR veranlasst hat. Können sie mir bitte folgenden Befund erklären
Deutlich, verdickte, KM aufnehmede Synovia des oberen Sprunggelenkes sowie beider Kammen des unteren. Zudem betroffen das Talonaviculargelenk. Darüber hinaus erosive Läsionen. Knochenmarködem des OS naviculare. Hier auch dedektierbar eine ovaläre, in größter Ausdehnung 15 mm haltende Zyste.
Erheblich verdickte, KM aufnehmende Synovia.

Antwort vom Tue 08. Apr 2008 09:04

Sehr geehrte(r) Frau/Herr F.,

der beschriebene Befund deutet auch nichts anderes hin, als dass eine Entzündung in betroffenen Sprunggelenk Ihrer Tochter akut (floride) ist. Die Synovia (Schleimhaut) ist deutlich verdickt und nimmt Kontrastmittel auf. Betroffen nicht nur das obere sondern auch das untere Sprunggelenk aber auch das Gelenk zwischen Kahnbein und Sprungbein. Die beschriebenen erosiven Läsionen, d.h. deutliche Kraterbildung im Knorpel deuten leider auf einen längerfristigen, fortgeschrittenen Prozess hin. Dazu gehört auch ein Ödem, d.h. eine Blutstauung im Bereich des Kahnbeins sowie die auch erkennbare Zyste, welche eine eiförmige (ovalär) Form hat. Insgesamt sollte dieser Befund Anlass geben, Ihrer Tochter einer spezifischen pädiatrischen (kinderärztlichen) rheumatologischen Behandlung zuzufüh-ren. Diesbezüglich wenden Sie sich bitte, da Sie wohl aus Österreich kommen, an eine der Universi-tätskliniken Graz, Innsbruck oder Wien.

Wir wünschen Ihrer Tochter eine gute Besserung und verbleiben mit freundlichen Grüßen

Dr. med. D. Müller / mü

Nachfrage vom Mon 31. Mar 2008 11:30

sehr geehrte Damen und Herren,hätte gerne eine Meinung von Ihnen
Diagnose: lt.MRT ein ausgeprägtes Knochenmarksödem im medialen Femurkondyl mit linearen subchondralen Defekten, welche typisch für ein vaskulär ischämisch bedingtes Knochenmarksödemsyndrom ist (KMÖS).
Geringe begleitende ödematöse Verdickung der medialen Kniekapsel sowie auch des femoralen Ansatzbereich des medialen Kollateralbandes. Begleitender Gelenkserguß.
Was kan ich darunter verstehen.
Vielen Dank und mit freundlichen Grüßen

Antwort vom Tue 22. Apr 2008 12:04

Sehr geehrte Frau U.,

ein möglicher Behandlungsansatz wie auch in der Literatur schon beschrieben, wäre eine sogenannte off Label Behandlung mit insgesamt fünf Infusionen von Ilomedin®, einem Medikament aus der Gefäßchirurgie, welches zu einer Verbesserung der Knochenmarksdurchblutung und zur Lösung eines Blutstaus (Knochenmarködem) führen könnte. Dieses Medikament ist bisher nicht für orthopädische Krankheitsbilder zugelassen und muss deswegen unter sogenannten off Label Bedingungen und gezielter Aufklärung sowie Einwilligung Ihrerseits durchgeführt werden. Fragen Sie bitte Ihren Behandler nach der Möglichkeit der Behandlung mit diesem Medikament.

Wir wünschen eine gute Besserung und verbleiben mit freundlichen Grüßen

Dr. med. D. Müller/ mü

Nachfrage vom Mon 31. Mar 2008 12:48

Ich bin ende Oktober 08 am Miniskus operiert worden. Danach habe ich nur Probleme mit meinem Knie. Flüssigkeitsansammlung, Bluterguss. Mehreremale punktiert. Dauerschmerz. Letzte Feststellung ist ein Knochemarködem Jetzt soll ich eine Kortison Impfusion täglich für einen Zeitraum von 7 Tagen bekommen. Evtl aufbohren.
Gibt es noch eine andere Möglichkeit wieder schmerzfrei zu werden. Für eine Antwort wäre ich sehr dankbar.
Gisela Alberding

Antwort vom Tue 22. Apr 2008 12:04

Sehr geehrte Frau A.,

eine Kortisoninfusion ist nicht günstig für das bei Ihnen entstandenes Knochenmarködem. Ein möglicher Behandlungsansatz wie auch in der Literatur schon beschrieben, wäre eine sogenannte off Label Behandlung mit insgesamt fünf Infusionen von Ilomedin®, einem Medikament aus der Gefäßchirurgie, welches zu einer Verbesserung der Knochenmarksdurchblutung und zur Lösung eines Blutstaus (Knochenmarködem) führen könnte. Dieses Medikament ist bisher nicht für orthopädische Krankheitsbilder zugelassen und muss deswegen unter sogenannten off Label Bedingungen und gezielter Aufklärung sowie Einwilligung Ihrerseits durchgeführt werden. Fragen Sie bitte Ihren Behandler nach der Möglichkeit der Behandlung mit diesem Medikament.

Wir wünschen eine gute Besserung und verbleiben mit freundlichen Grüßen

Dr. med. D. Müller/ mü

Nachfrage vom Wed 07. Oct 2009 00:41

Hallo,
mein 15 jähriger Bruder hat ein Marködem im Bereich des medialen Femurcondylus. Er ist relativ schnell in die Höhe geschossen und ich wollte wissen ob so ein Ödem auch eine \"Nebenwirkung\" des Wachstums sein kann. Die Ärtze meinten es könnte von einer Verletzung, Entzündung oder einen Tumor kommen. An eine gröbere Verletzung erinnert er sich nicht und die Blutwerte sind ok!

Wie wahrscheinlich ist eigentlich eine spontane Rückbildung bei Jugendlichen?

Antwort vom Fri 16. Oct 2009 08:10

Sehr geehrte(r) Frau/Herr,

ein Markraumödem ohne Unfallhergang ist relativ untypisch. Es sollte nun weiterhin in alle möglichen Richtungen weiter abgeklärt werden.

Wir wünschen Ihrem Bruder gute Besserung und verbleiben mit freundlichen Grüßen

Dr. med. D. Müller/mü

Nachfrage vom Wed 16. Jul 2008 12:26

hallo,
hilft ein stützstrumpf beim heilungsprozess eines ödems im sprunggelenk?

Antwort vom Thu 07. Aug 2008 10:08

Sehr geehrter Herr S.,

ein Ödem kann vielfältige Ursachen haben. Eine generelle Aussage ist deswegen nicht möglich. Ein Stützstrumpf hilft generell bei venösen Abflussproblemen. Zur Unterstützung eines Heilungsprozesses z.B. nach einer Wunde ist er in der Regel nicht notwendig. Nach größeren Verletzungen oder gar Operationen ist ein Stützstrumpf zur Prävention einer Thrombose sehr sinnvoll.

Wir wünschen eine gute Besserung und verbleiben mit freundlichen Grüßen

Dr. med. D. Müller / mü

Nachfrage vom Wed 25. Mar 2009 20:14

Was genau ist: Ganz diskretes Knochenmarködem des Os Navikulare im apikalen Drittel?
Wie kann man es behandeln?
Gibt es operations möglichkeiten?T

Antwort vom Wed 22. Apr 2009 08:04

Sehr geehrte Herr K.,

bei einem ganz diskreten Knochenmarködem würde man eher nicht operieren. Es handelt sich um eine vermehrte Flüssigkeitsansammlung im Knochen.
Ein möglicher Behandlungsansatz wie auch in der Literatur schon beschrieben, wäre eine sogenannte off Label Behandlung mit insgesamt fünf Infusionen von Ilomedin®, einem Medikament aus der Ge-fäßchirurgie, welches zu einer Verbesserung der Knochenmarksdurchblutung und zur Lösung eines Blutstaus (Knochenmarködem) führen könnte. Dieses Medikament ist bisher nicht für orthopädische Krankheitsbilder zugelassen und muss deswegen unter sogenannten off Label Bedingungen und ge-zielter Aufklärung sowie Einwilligung d. Pat. durchgeführt werden. Wir können diese Therapie auch auf ambulanter Basis anbieten, allerdings nur auf Selbstzahlerkosten, da es sich um eine nicht kassenge-deckte Behandlung und ein Einsatz des Medikamentes im für diese Behandlung nicht zugelassenen Bereich handelt.
Wir wünschen eine gute Besserung und verbleiben mit freundlichen Grüßen

Dr. med. A. Sigel/ si

Nachfrage vom Wed 15. Apr 2009 17:37

Hallo,
ich bin vor gut einem Jahr beim Sport umgenickt.Das untere Sprunggelenk war ausgekugelt und 2 Bänder gerissen.
Jetzt habe ich immer noch Bewegungsschwierigkeiten,weil unter dem Knöchel in Richtung Ferse wie eine "Blockade" besteht,die bei starkem Anziehen des Fußes schmerzt.Nach einem MRT wurde mir vom Arzt gesagt,es gäbe noch ein Knochenmarködem.Außerdem ist der Fuß an besagter Stelle auch noch etwas dick,aber nicht extrem.Außer wenig Belastung wurde mir leider keine weitere Behandlung vorgeschlagen.
Da ich gerne weiter Sport(Volleyball) machen möchte,würde mich mal interessieren ob ich nciht doch etwas dagegen machen kann,und wenn es nur Umschläge mit etwas speziellem oder Cool-Packs sind.Gibt es da etwas?
Vielen Dank im Voraus und freundliche Grüße
Marko Kienast

Antwort vom Tue 28. Apr 2009 09:04

Sehr geehrter Herr K.,

typischer Weise kann eine Sprunggelenksverstauchung zu diesem Knochenmarködem in den Fuß-wurzelknochen kommen. Ein möglicher Behandlungsansatz wie auch in der Literatur schon beschrie-ben, wäre eine sogenannte off Label Behandlung mit insgesamt fünf Infusionen von Ilomedin®, einem Medikament aus der Gefäßchirurgie, welches zu einer Verbesserung der Knochenmarksdurchblutung und zur Lösung eines Blutstaus (Knochenmarködem) führen könnte. Dieses Medikament ist bisher nicht für orthopädische Krankheitsbilder zugelassen und muss deswegen unter sogenannten off Label Bedingungen und gezielter Aufklärung sowie Einwilligung d. Pat. durchgeführt werden.

Wir wünschen eine gute Besserung und verbleiben mit freundlichen Grüßen

Dr. med. D. Müller / mü

Nachfrage vom Mon 07. Sep 2009 09:52

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe seit einem Jahr einen Fersensporn an der linken Ferse und deshalb wohl Schonhaltung eingenommen. Vor 3 Monaten wurde ein MRT beider Füße gemacht, wobei die Diagnose am rechten Fuß überraschenderweise lautete: Eng umschrieben ein bis subchondral reichender Knorpeldefekt dorsal am Taluskopf zur posterioren Facette. des unteren Sprunggelenks mit subchondralem Marködem. Leichtgradiger Erguss im unteren Sprunggelenk. Mein Allgemeinarzt sagt, der Befund kann nur aufgrund einer Verletzung entstanden sein (ich hatte aber keinen Unfall). Mein Orthopäde sagt, das kann durch Überlastung entstanden sein, weil ich wegen des Fersensporns links falsch belastet habe. Er gibt mir jetzt Ultraschall und Magnetfeldtherapie. Die Innenseite über dem Knöchel ist geschwollen und teilweise sehr schmerzempfindlich. Bislang keine Besserung. Können Sie mir noch einen Rat geben? Herzlichen Dank.

Antwort vom Mon 21. Sep 2009 08:09

Sehr geehrte(r) Frau/Herr E.,

ggf. sollte eine Einlagenbehandlung stattfinden.

Wir wünschen eine gute Besserung und verbleiben mit freundlichen Grüßen

Dr. med. D. Müller/mü

Nachfrage vom Thu 15. Oct 2009 13:33

Leide an Rheumatoide Arthritis und wurde schon das 4 mal am Sprunggelenk operiert ( Anbohrung, Zylinder-Knorpeltransplantation, Transplantation vom Knieknorpel und im April 2009 eine Microfracturing). Nun habe ich eine Reha genehmigt bekommen für Ende diesen Monats aber auch zugleich einen neuen MRT-Bericht:
Erhebliche Strukturveränderung mit Einsenkung der Gelenkfläche. Deutliche Arrosionen der Gelenkfläche und des Knorpels an der medialen Talusschulter. Knochenmarködem im gesamten Talus. Gelenkerguss im OSG sowie Talonavikulargelenk.
Nun meine Frage: Macht denn da eine Reha einen Sinn und wie soll ich mich nun verhalten?
Für Eure Antwort danke ich Euch,
liebe Grüße Angelika

Antwort vom Tue 27. Oct 2009 09:10

Sehr geehrte Frau A.,

ein Gelenkersatz am Sprunggelenk ist in Erwägung zu ziehen.

Wir wünschen eine gute Besserung und verbleiben mit freundlichen Grüßen

Dr. med. D. Müller/mü

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