Bandscheibe LWK 4/5

Frage vom Thu 30. May 2002 13:28

1997 Bandscheiben OP LKW 4/5 - Bandscheibenvorfall
Nach ca 6 Monaten wieder Ausstrahlung ins li Bein /Fuss
Seit dem fogende Therapien:
Akkupunktur, Kieser-Krafttraining (med X ) abgebrochen, Katheterbehand. n. Prof Racz,
danach verstärkte Beschwerden, dazwischen immer wieder manuelle Therapien,
die Beschwerden - Ausstrahlung li Gesäßhälfte, Bein, Fuß treten bei jeder körperliche Anstrengung auf, durch Bettruhe lassen Beschwerden nach
letzte MRT vom 22.2.2001 ergab "kleiner medianer subl. Bandscheibenprolabs LKW 4/5, breibasig"
Welche Therapiemöglichkeiten bestehen noch ?

Antwort von Dr. med. S. Böll vom Tue 02. Jul 2002 16:59

Sehr geehrter Herr R.,

im Allgemeinen ist ein kleiner medianer subligamentärer Bandscheibenprolaps L4/L5, breitbasig, ideal wäre ggf. die Behandlung mit dem Mikrolaser.

Mit freundlichen Grüssen

Dr. med. S. Böll

Nachfrage vom Wed 19. Oct 2005 12:34

Sehr geehrter Herr Dr. med. Reinhard Schneiderhan,

bezugnehmend folgender Diagnose habe ich folgende Frage. Was kann man außer der von meinem behandelenen Orthopäden empfohlenden konservativen Therapie (Ruhe und spazieren gehen) noch unterstützend selber machen oder machen lassen.

Diagnose nach MRT:

deutlicher subligamentärer Bandscheibenprolaps mit Ausrichtung nach dorsemedial im Segment L4/5

Spondylarthrosis derformans und Lig. flavum-Hypertrophie verursachen gemeinsam mit Prolaps eine konzentrische Spinalstenose in diesem Segment.



Bin seit 3 Wochen krank, Schmerztherapie per Tropf, ansonsten leichte Besserung ohne Ausfallerscheinungen.

Die Aussicht einer 6-wöchigen Krankschreibung mit anschließender Reha sind nicht gerade rosig.

Antwort vom Tue 08. Nov 2005 14:11

Sehr geehrter Herr J.,

Sie könnten Ihren Orthopäden ev. darauf ansprechen, ob er nicht den laut Ihren Beschreibungen zu engen Spinalkanal mit Medikamenten „überfluten“ könnte. Dabei wird durch einen Stich an der oberen Gesäßfalte ein Medikamentengemisch in den Spinalkanal injiziert, vorzugsweise unter Röntgen- oder CT-Kontrolle. So könnten unter Umständen die irritierten Strukturen ev. zur Abschwellung gebracht werden. Hieraus könnte eine Linderung der Beschwerden erzielt werden. Ansonsten müsste langfristig über eine gezieltere Behandlung nachgedacht werden, um wieder vermehrt Raum zu schaffen. Ob dies auf minimal invasivem oder aber offenem operativem Wege am sinnvollsten ist, hängt von der genauen Größe und Lage des Befundes ab.

Mit freundlichen Grüßen

Dr.med. R. Nissl

Nachfrage vom Mon 20. Nov 2006 17:29

Hallo,

bei mir wurde heute beim CT ebenfalls ein "medianer subligamentärer Bandscheibenprolaps L5/S1" diagnostiziert. Was ist das überhaupt und wie sind die med. Fachausdrücke zu übersetzen?

Vielen Dank, Volker Höfler.

Antwort vom Tue 12. Dec 2006 08:12

Sehr geehrter Herr H.,

der von Ihnen zitierte Befund bedeutet einen Bandscheibenvorfall (=Bandscheibenprolaps) zwischen dem fünften Lendenwirbel und dem obersten Kreuzbeinwirbel (=L5/S1) haben. Dieser ist mittig (median) ausgerichtet und wird durch ein Band noch gehalten (subligamentär). Solch ein Bandscheibenvorfall kann, muss aber nicht zwingend Beschwerden mit z.B. Ausstrahlung in die Beine verursachen.

Wir wünschen Ihnen eine gute Besserung und verbleiben mit freundlichen Grüßen

Dr. med. R. Nissl /si

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