Bandscheibenop angebracht???
Frage vom Mon 19. Oct 2009 11:21
Im Februar2008 habe ich mir im Sekment LWK4/5 einen breitbasigen,flachen rechts mediolateralen BSV ohne Kontakt zur Nervenwurzel sowie im Sekment LWK5/SWK1 ebenfalls einen kleinen medinianer subligamentärer BSV zugezogen
Nach KG und Muskelaufbautraining kam ich für 10 Tage zur Schmerztherapie und anschließender AHB für 4 Wochen.Schmerzen sind immer dageblieben und mein rechtes Bein wurde immer mehr taub und mein Gesäß leider auch.
Da bis heute die Schmerzen im Rücken nicht weg sind nach 6 PRTs und Akkupunktur und KG und Rückenschule und Schmerzmittel wurde ich wieder zum MRT geschickt.Das MRT fand am 8.10.09 statt mit dem Befund Im Sekment LWK4/5 umschriebene kräftige dorso-medial rechts betonte Bandscheibenprotrusion mit Einriss des Anulus fibrosus.Die rechte Nervenwurzel L5 wird hierdurch ursrunglich tangiert.
Wie würde jetzt weiterverfahren werden.Wird unter diesem Aspekt zur OP geraten und was wird da eventuell auf mich zukommen???
Antwort vom Tue 20. Oct 2009 07:10
Sehr geehrte Frau W.,
sollten Ihre Beschwerden unter konservativer Therapie mit Krankengymnastik und dem vorübergehenden Einsatz von Medikamenten sich nicht bessern, was laut Ihrer Beschreibung wohl der Fall sein dürfte, ist langfristig an eine Sanierung der Veränderung zu denken. Hierfür stehen unterschiedliche Behandlungsmöglichkeiten von minimal invasiven Verfahren bis hin zu offenen Operationen zur Verfügung. Welche Behandlung letztendlich in Frage kommt, muss anhand der Beschwerden und der Bildgebung entschieden werden.
Wir wünschen eine gute Besserung und verbleiben mit freundlichen Grüßen
Dr. med. R. Schneiderhan / ma
