Schmerzen ISG, innerhalb diesen Jahres 4 x verschobenes Becken

Frage vom Tue 04. Dec 2007 14:17

Seit 2 Jahren habe ich, 23, öfters Probleme mit der Symphyse gehabt. Mehrfach ist mir mein Becken rausgesprungen und ich hatte durch die dadurch entstandenen Fehlhaltung Schmerzen im ganzen Rücken. Diese konnten nur durch das Einrenken bei meinem Chiropraktiker wieder behoben werden. Allein in den letzten 6 Monaten ist mir das 4 x passiert. Am 25.11. 07 wurde mein Becken einrenkt. Alles war perfekt. Am nächsten Morgen hatte ich starke Schmerzen mit Austrahlung in die Beine und den restlichen Rücken. Montags bin zum Orthopäden. Der sagte mir das mein Becken okay wäre und das nur Muskelschmerzen sind. Ich bekam nur auf Anfrage KG verordnet. Gestern war ich wieder beim Chiropraktiker. Mein Becken war schon wieder verschoben. Ich wurde wieder eingerenkt. Es geht mir besser aber meine Schmerzen sind immer noch nicht weg und es ist ein komsiches Ziehen in den Muskeln /im Bereich über dem Gesäß auf beiden Seiten. Beim Laufen knackt bzw. Kracht es manchmal in diesem Bereich ISG.

Kann es sich hierbei um einen Bandscheibenvorfall handeln? Oder hätte ich dann stärkere Schmerzen. Könnte die Bandscheibe sogenannte feine Risse haben?

Würden Sie mir das Tragen eines Sympysengurtes emfpfehlen? Gibt es eine Indikation für ein CT?

Wie sollte ich weitervorgehen was Untersuchungen angeht. Ich bin nicht beschwerdefrei und habe Angst hier etwas zu verschleppen.

Noch eine kurze Info:
Ich gehe 3x die Woche in ein Fitnesstudio und meist noch 1x zusätzlich laufen.

Vielen Dank im Voraus,

P.P.

Antwort vom Mon 17. Dec 2007 10:12

Sehr geehrte Frau P.,

Ihre wiederkehrenden Beschwerden sollten Anlass geben, eine Bild gebende Diagnostik inklusive konventionellem Röntgen und auch einer Kernspintomographie der LWS unter Einbeziehung der Iliosakralgelenke durchführen zu lassen. Auch wäre durch eine Blutuntersuchung abzuklären, ob Ihre Beschwerden nicht rheumatischer Ursache sind. Vor ungezielten chiropraktischen Behandlung vor Stellung einer genauen Diagnose wäre in diesem Falle eher abzuraten.

Wir wünschen eine gute Besserung und verbleiben mit freundlichen Grüßen

Dr. med. D. Müller /mü

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