Wirbelkanalverengung

Frage vom Tue 10. Apr 2007 16:48

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich schreibe im Auftrag meiner Mutter Erna Kopp
(geb. 1941). Da meine Mutter seit frühester Jugend immer schwer körperlich gearbeitet hat (Bäuerin) hat nun seit ca. 15 Jahren Rückenschmerzen. Behandelt wurde mit Krankengymnastik, Mieder, Akkupunktur, dann vor 5 Jahren mit Kortinson (Euromed Klinik Fürth) das in die Wirbelsäule injiziert wurde. Kortison half aber nur kurzfristig. Danach Untersuchung an der Uni Würzburg bezüglich einer Wirbelkanalverengung. Dort wurde festgestellt das die Verengung noch nicht so gravierend sei, das man operieren müsste. Meine Mutter hatte kein Taubheitsgefühl in den Füßen, auch keine Probleme Blase und Darm. Es wurde wieder Krankengymnastik und Schmerzmittel empfohlen. Mittlerweile
nimmt meine Mutter morphinhaltige Schmerzmittel um die Schmerzen auszuhalten. Seit einem halben Jahr hat sie nun folgende Beschwerden: Sie wacht früh vor Schmerzen auf, kann nicht mehr schlafen bekommt Bauchschmerzen, hat aber Probleme mit dem Stuhlgang. Dabei kommt sie fast nicht aus dem Bett und auf die Toilette. Nach Einnahme ihrer Schmerzmittel kommt sie dann im Laufe des Vormittags so langsam wieder auf um ihren Haushalt zu erledigen. Vom Hausarzt wurde jetzt eine Darmspiegelung empfohlen, um abzuklären ob hier nicht die Ursache zu suchen ist.
Kann es sein dass nun die Wirbelkanalverengung vorangeschritten ist, und die Probleme (Darm, bzw. auch taubheit
einiger Zehn) davon kommen?

Wahrscheinlich habe ich mich fachlich nicht gerade richtig ausgedrückt. Für eine Rückantwort würde ich mich sehr freuen und verbleibe

Mit freundlichen Grüßen

Sigrid Weinmann

Antwort vom Tue 24. Apr 2007 11:04

Sehr geehrte Frau W.,

laut Ihrer Beschreibung liegen bei Ihrer Frau Mutter zwei Probleme vor: Zum einen mögliche Darm-probleme, die durch eine Darmspiegelung durchaus geklärt werden könnten. Darüber hinaus könnte die Spinalkanalstenose durchaus weiter fortgeschritten sein, so dass es zu einer Taubheit im Bereich der Zehen kommen kann. Um dies genauer abklären zu können, ist eine ausführliche neurologische Untersuchung notwendig.

Wir wünschen Ihrer Frau Mutter eine gute Besserung und verbleiben mit freundlichen Grüßen

Dr. med. A. Sigel /ku

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