Prellung des Kniegelenks mit Beschädigung des Knochenmarks
Frage vom Wed 18. Oct 2006 12:30
Hallo! Ich habe mir vor ca. drei Wochen im Urlaub beim Fußballspielen das Knie verdreht, das daraufhin einen Bluterguss für fast drei Wochen mit sich zog. Laut Röntgenbild und Ultraschall sind die Bänder in Ordnung, nach der Kernspintomographie war auch klar, dass der Meniskus nichts abbekommen hat. Die Ärztin meinte nur, dass ich mir das Kniegelenk geprellt habe und dadurch das Knochenmark beschädigt worden ist, zudem besteht ein schon längerer Knorpelschaden. Wie wird in diesem Fall weiterverfahren? Muss ich mir sorgen machen wegen der Knochenmarkschädigung? Vielleicht könnten sie mir weiterhelfen, ich wäre ihnen sehr dankbar! Mfg, S.K.
Antwort vom Wed 08. Nov 2006 10:11
Sehr geehrte(r) Frau/Herr S.K.,
die Knochenmarksschädigung ist Zeichen einer Prellung und ist in dem von Ihnen geschilderten Fall normal, d.h. sie wird in der Regel wieder ausheilen. Entsprechend des Knorpelschadens hängt von der Art der Schädigung ab, ob entsprechende Therapiemaßnahmen notwendig sind. Hier können Knorpel aufbauende Substanzen wie Nahrungsergänzungsmittel oder Hyaluronsäureinjektionen in das Kniegelenk sinnvoll sein.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. med. A. Sigel /ef
Nachfrage vom Sat 14. Apr 2007 09:23
Sehr geehrte Damen und Herren,
bei mir wurde vor 3 Jahren während einer Unterleibsoperation die N. ilioinguinalis, genitofemoralis und pudenus verletzt. Seit dieser Zeit habe ich ständig brennenden, stechende Schmerzen im Bereich der Schamgegend bis zum Schließmuskel, im rechten Innenoberschenkel und von der re. Leiste aus bis zum Fuß! Nachdem mehrere verschiedene medikamentöse Therapien keinen Erfolg brachten, bekam ich im März letzten Jahres ein SCS. Das Implantat deckte aber nur den Bereich der re. Leiste und teilweise den Bereich im re. Bein. Im Aug. bekam ich Wurzelblokaden der o.g. Nerven. Leider ohne großen Erfolg. Die Schmerzen war nur für 4 Std. betäubt und während dieser Zeit saß ich im Rollstuhl, weil ich kein Gefühl im re. Bein hatte. Nun rät mir ein Arzt in der Uniklinik in Lübeck eine eine Schmerzpumpe mit Prialt einzupflanzen. Der Andere eine Pumpe mit Morphium. Nun habe ich einiges über Prialt gelesen. Die Nebenwirkungen sind ja nicht ohne!!!! Nun weiß ich überhaupt nicht mehr, was ich machen soll. Können Sie mir da einen Rat geben?
Vielen herzlichen Dank im voraus.
Antwort vom Thu 10. Jul 2008 13:07
Sehr geehrte Frau K.,
wir implantieren beide Arten von Schmerzpumpen nicht. Insofern können wir Ihre Fragen leider nicht beantworten.
Wir wünschen Ihnen eine gute Besserung und verbleiben mit freundlichen Grüßen
Dr. med. A. Sigel /dö
