Steißbein

Frage vom Wed 18. Oct 2006 07:07

Hallo,
Hört sich zwar blöd an, aber ich habe mir das Steißbein "verletzt" beim reiten. Hatte meine erste Reitstunde und habe versucht zu traben. das war letzten Freitag und heute ist Mittwoch.
Nun kann ich nicht mehr richtig sitzen und schon der Weg dorthin tut mächtig weh.
Meine Frage kann man sich das Steißbein brechen und wenn wi wird es behandelt?
Muß ich da einfach nur durch und abwarten, ist dann halt so oder muß ich dringend zum Arzt?
Vielen Dank
Fine

Antwort vom Thu 19. Oct 2006 10:10

Sehr geehrte Frau F.,

nachdem nach Ihren Schilderungen kein größerer Unfall Ursache für Ihre Beschwerden ist, könnte es sich beispielsweise um eine Knochhautreizung bzw. eine Gelenksblockade im Bereich des Steißbeins handeln.

Die Behandlung von Steissbeinprellungen ist sehr vielfältig. Wie lange Ihre Beschwerden anhalten werden ist nicht zu sagen, denn eine Besserung kann innerhalb kürzester Zeit eintreten oder sich über einen längeren Zeitraum hinziehen. Je nach Beschwerden, Intensität, Arbeitsbereich und Schmerzen, kann entweder Wärme oder Kälte hilfreich sein; möglicherweise könnte ein Sitzkissen hilfreich sein; auch können entzündungshemmende und muskelentspannende Medikamente eingenommen werden. Sollte dieses alles keine positive Wirkung zeigen können lokale, gezielte Injektionen direkt an den Schmerzpunkt eingesetzt werden. Ihr behandelnder Arzt wird Sie sicherlich beraten.

Mit freundlichen Grüßen

Dr.med.Effner/ky

Nachfrage vom Fri 24. Oct 2008 14:52

hallo,
ich habe seit geraumer zeit am linken schienbein, kurz unterhalb des knies, die selben beschwerden hatte ich bereits vor eineinhalb jahren, bekan damals eine behandlungstherapie und würde nun gern wissen, wie ich es selbst behandeln könnte. was wäre zu beachten, wärme oder kälte, massagen, salben und wie lange sich die genesung hinzögern könnte. ich würde mich über eine positive rückmeldung sehr freuen und verbleibe mit freundlichen grüßen.

Antwort vom Wed 05. Nov 2008 11:11

Sehr geehrte(r) Frau/Herr N.,

eine lokale Infiltration mit einem Kortikoid könnte hier bereits eine rasche Beschwerdelinderung bringen.

Wir wünschen eine gute Besserung und verbleiben mit freundlichen Grüßen

Dr. med. D. Müller / mü

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