Schmerz

Frage vom Wed 08. Oct 2003 14:37

Guten Tag
Ich bin 40 Jahre alt und leide seit einigen Jahren an Schmerzen im oberen Rücken-,Schulter-und Nackenbereich.
In der letzten Zeit habe ich starke Kopfschmerzen, auf die kein Medikament längere Zeit anspricht. Die Schmerzen sind faßt immer rechtsseitig.Ebenfalls haben sich meine Beschwerden in Bezug auf Benommenheit und Schwindel verstärkt. Sehr häufig kann ich meinen Kopf nicht richtig drehen (Verspannungen, Blockierungen) und mein rechter Arm schmerzt dann sehr stark. Ich hatte auch schon einen Epikondilitis am rechten Ellbogen die über ein Jahr dauerte.
Besonders belastet es mich das ich in diesen Phasen zu kaum einer Gedächtnisleistung fähig bin.
Meine Beschwerden haben sich seit Oktober letzten Jahres nach einem Verkehrsunfall stark verschlimmert.

Das letzte MRT hat folgendes ergeben:

"30.05.02 Kernspintomographie HWS und BWS

Anamnese: BWS-Syndrom, Cephalgien, pesistierende Schmerzsymptomatik

Beurteilung: Mäßige Einengung des Spinalkanals infolge degenerativer Veränderungen im Segment HWK 5/6. Beginnende Osteochondrose in den Segmenten BWK 6-9. Kleines Wirbelkörperhämangiom ventral im 1. BWK. Geringe s-förmige Skoliose im zervikothorakalen Übergangsbereich.

Erklärt dieser Befund meine Beschwerden. Mein Neurologe und Orthopäde sagt nein und mitlerweile werde ich zum psychatrischen Fall gemacht. Man sagte mir ich würde mir alle Beschwerden einbilden und bot mir eine stationäre Psychoterapie an.
Als Eigenhilfe wende ich viel Wärme an, den im Sommer sind auch meine Beschwerden weniger auch leichte Bewegung hilft, den langes Liegen verschlimmert den Schmerz.

Mit freundlichen Grüßen

Kamrath

Antwort von Dr. med. S. Böll vom Tue 14. Oct 2003 14:29

Sehr geehrter Herr K.,

die Einengungen des Spinalkanals auf Höhe 5./6. Halswirbel können durchaus auslösend für Muskelverspannungen sein. In vielen Fällen ist eine konsequente physiotherapeutische oder krankengymnastische Behandlung sinnvoll, um die Beschwerden deutlich zu lindern. Nur in Ausnahmefällen ist ein operatives Vorgehen zur Entlastung des Wirbelkanals notwendig.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. S. Böll

Nachfrage vom Fri 21. Nov 2003 18:58

Sehr geehrter Doctor Böll,

in Ihrer Email schrieben Sie, dass in meinem Fall (Bandscheibenvorwölbung bzw. Bandscheibenvoerfall) eine Microlaserbehandlung in Frage käme. Ich wäre sehr an Informationen dieser Behandlungsmethode interessiet.

Mit freundlich Grüßen

Kamrath Jörg

Antwort von Dr.med. A. Sigel vom Thu 04. Dec 2003 15:56

Sehr geehrter Herr K.,

bei Interesse schicken wir Ihnen gerne Informationsmaterial zu, wenn Sie uns Ihre Adresse mitteilen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. A. Sigel

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