MRT der rechten Schulter
Frage vom Fri 09. Oct 2009 21:58
Hallo,
ich plage mich seit Jahren mit Schmerzen in der rechten Schulter. Röntgen und Ultraschall ergaben eine Tendinitis calcarea.
Der MRT-Befund lautet wie folgt:
Kongruente Artikulation im rechten Schultergelenk mit glatter humeraler und glenoidaler Gelenkfläche, intaktes Labrum gelnoidale. Signalanhebung der Supraspinatussehne ansatznah im posterioren Sehnenanteil mit einer hier 12 x 3 mm messenden scholligen signallosen Läsion sowie Signalanhebung der Infraspinatussehne im dortigen Ansatzbereich, intakte Supscapularissehne und lange Bizepssehne. Kein Gelenkerguss, flach angelegtes Akromion und intaktes Akromioklavikulargelenk. Kräftige skapuläre Muskelbäuche.
Beurteilung: Chronische Tendinits calcarea der Supra- und Infraspinatussehne im Ansatzbereich ohne Ruptur, keine Muskelatrophie, ansonsten unauffälliges Schultergelenk.
Nachdem nun alle konservativen Behandlungsmethoden (KG, Stosswellenterapie, Kortisonspritzen, Röntgenreizbestrahlung) ohne Erfolg blieben musste ich mich nun für die OP entscheiden (Vorgespräch ist am 5.11.09).
Es wäre nett, wenn sie mir eine kurze Erläuterung des MRT Befundes geben würden und einen Hinweis auf die durchschnittliche Ausfallzeit bei meiner Arbet (Bürotätigkeit).
Vielen Dank im voraus und freundliche Grüße
C. Sauer
Antwort vom Mon 19. Oct 2009 10:10
Sehr geehrte(r) Frau/Herr S.,
Sie haben einen Kalkherd in der Schulter. Dieser sollte nach nun erfolgloser nicht operativer Behandlung operiert werden. Dies kann in ambulanter Schlüssellochtechnik ohne wesentliche komplizierte Rehabilitation durchgeführt werden. Eine anschließende krankengymnastische Nachbehandlung ist sicherlich notwendig.
Wir wünschen eine gute Besserung und verbleiben mit freundlichen Grüßen
Dr. med. D. Müller/mü
