Schulterschmerzen
Frage vom Mon 19. Oct 2009 14:10
Hallo,
ich habe seit ca. Februar Schmerzen in der rechten Schulter, Anfangs dachte ich nur ne kleine Zerrung und habe damit weitergearbeitet. Als die Schmerzen (beim heben des Armes über die Schulter, Rotationsbewegungen, vor allem Morgens wenn man die ganze Nacht auf dem Arm geschlafen hat) nicht nachließen bin ich zum Arzt (Sommer) Dort habe ich entzüdungshemmende Tabletten bekommen und beim Orthopäden eine Spritze in die Schulter. Nach ca 2 Monaten kamen die Schmerzen aber wieder also wieder zum Orthopäden; diesmal Krankengymnastik und Utraschall, Kyrotherapie und Iontotherapie (ich hoffe ist richtig geschrieben).Die Bewegungen des Armes wurden ein wenig besser aber die Schmerzen nicht.Also wieder Ortopädie mit Überweisung zum MRT.
Befund ergab: Geringe Peritendinitis der Spraspinatussehne und langen Bizepssehne. Die Vorraussetzungen für ein Impingementsyndrom sind bei geringer AC-Gelenkarthrose allenfalls beginnend gegeben.Kein Nachweis einer Sehnen/Labrumruptur.
Meine Frage da mein nächster Termin bei der Orthopädie erst Ende November ist. Was bedeutet das jetzt genau???
Ist das was schlimmes oder nicht??
Muss operiert werden, wenn ja ist es danach denn besser??
oder kann man das auch anders behandeln??
Von Beruf bin ich Schmied, seit ca. 4 Jahren, jeden Tag schwere Arbeit verrichten in der die Schulter belastet wird.
Antwort vom Wed 28. Oct 2009 11:10
Sehr geehrter Herr T.,
dies ist nichts schlimmes. Eine Spritze unter der Schulter könnte womöglich Ihre Beschwerden bereits lindern. Da ein Einklemmungssyndrom nur als beginnend beschrieben ist, ist eine Operation noch nicht notwendig. Krankengymnastik sollte durchgeführt werden. Hier sind auch selbstständige Übungen möglich. Lassen Sie sich bitte von Ihrem Orthopäden entsprechend anweisen.
Wir wünschen eine gute Besserung und verbleiben mit freundlichen Grüßen
Dr. med. D. Müller/mü
