Sehnenriss am Schulter

Frage vom Thu 31. Jan 2008 15:38

Hallo Experten .
Nach MR und Röntgenbilder war die Diagnose Sehnenriss am Schulter. Dr. Kirchner von Nova Klinik (Biberach am Riss) meinte ich soll mich einfach operieren lassen. Der Heilungsprozes soll ca. 3-4 Mon. dauern ( leicht gesagt ).
Meine meinung soll OP. der allerletzte entscheidung sein,
Daraufhin hat er KG. verschrieben 12*.
Gibt es auch andere Methoden ?
Soll ich mein Arzt wechseln ?
Welche Schulterspezialisten gibt es in der Region von Ulm ?
Ich bin 29 Jahre alt, Beruf Schlosser, Jahrelang habe ich als Torwart Fussball gespielt.

Mit freundlichen Grüssen.

Antwort vom Tue 26. Feb 2008 09:02

Sehr geehrter Herr A.,

einen Schulterspezialisten im Bereich Ulm können wir Ihnen leider nicht nennen. Aufgrund Ihres jungen Alters könnte es sinnvoll sein, den Sehnenriss operativ behandeln zu lassen um Folgeschäden zu vermeiden.

Wir wünschen eine gute Besserung und verbleiben mit freundlichen Grüßen

Dr. med. D. Müller / mü

Nachfrage vom Thu 06. Mar 2008 11:59

Hallo Experten;

seit 2004 habe ich Probleme mit der Schulter, Sehneneinriß und Arthrose im Schultergelenk rechts. Zum ersten mal Operiert wurde ich im Mai 2004 dann noch einmal eine offene Schulter OP im Sommer 2005. Jetzt hatte ich wieder einen Sehneneinriß und eine Sehnenentzündung, die so schwer war das ich den Arm gar nicht mehr bewegen konnte, mit Tropfs und Spritzen wurde die Beweglichkeit wieder hergestellt und ich habe nur noch relativ leichte Schmerzen, dafür musste ich feststellen, das der Mittelfinger, der Ring- und der kleine Finger der rechten Hand wie eingeschlafen sind.
Meine Frage: Kann das auch von der Schulter kommen?

Antwort vom Tue 18. Mar 2008 11:03

Sehr geehrte Frau F.,

die zusätzlich angegebenen Beschwerden im Bereich Ihrer Hand sollten nicht unbedingt mit der vorangegangenen Krankengeschichte im Bereich der rechten Schulter in Verbindung stehen. Vielmehr könnte eine gezielte Untersuchung der Halswirbelsäule per Kernspintomographie eine eventuelle degenerative Abnutzung von Bandscheibe ggf. sogar einen Bandscheibenvorfall als Ursache der Beschwerden ausschließen bzw. nachweisen. Eine neurologische Abklärung der tauben Finger könnte auch über mögliche Ursachen Aufschluss geben. Wenn feststeht, was Ihre Beschwerdesymptomatik verursacht, könnte auch gezielt behandelt werden.

Wir wünschen eine gute Besserung und verbleiben mit freundlichen Grüßen

Dr. med. D. Müller / mü

Nachfrage vom Tue 14. Jul 2009 21:26

Guten Tag,
ich bin 2002 aus 8 Metern auf die Schulter gefallen. Sehnen und rotatorenmanschettenriss wurde 2002 von Dr.Fleega operiert. 2004 riss mir die supraspi... Sehne und wieder rotatorenmanschette durch Unfall.
2009 wurde wieder die Manschette wieder genäht Laprum entf., wieder durch Unfall.
Nun meine Frage. Ich den Arm nun nicht mehr als 20% bewegen, Jetzt wurde etwas von Frozen sholder erzählt und meine Finger werden bei Belastung taub. Was ist das muss ich jetzt damit so weiterleben?
Danke für den Rat.

Antwort vom Tue 28. Jul 2009 08:07

Sehr geehrte(r) Frau/Herr B.,

der Hinweis, dass Ihre Finger bei Belastung taub werden deutet auf eine Gefäß- und Nervensymptomatik hin. Diese sollte ausgeschlossen werden durch die Fachdisziplin Neurologie und ggf. Gefäßchirurgie. Es könnte sich um ein so genanntes „Thoracic-outlet-Syndrom“ handeln. Die beschriebene eingeschränkte Beweglichkeit der Schulter sollte krankengymnastisch ausreichend beübt werden.

Wir wünschen eine gute Besserung und verbleiben mit freundlichen Grüßen

Dr. med. D. Müller/mü

Nachfrage vom Sun 04. Jan 2009 16:06

Sehr geehrtes Team, meine Frage ist ich werde übermorgen an der Schulter operiert. Sehnenriss, was bekomme ich für einen Verband, habe gehört das der Arm in einen Schultersack gesteckt wird? Stimmt das, oder gibt jetzt schon andere Verbände?
Vielen Dank

Antwort vom Tue 27. Jan 2009 11:01

Sehr geehrte Frau B.,

Ihr Operateur wird sicherlich den für die bei Ihnen bestehenden Veränderungen und der durchgeführten Operation besten Verband auswählen.

Wir wünschen eine gute Besserung und verbleiben mit freundlichen Grüßen

Dr. med. D. Müller / mü

Nachfrage vom Tue 21. Apr 2009 15:16

Erst mal Hallo liebes Ärzteteam,ich habe mir beim Rückenschwimmen die linke Schulter akut gezerrt(Die Supr.sehne ist imanterioren Ansatzbereich oberflächlich aufgefasert und gering geschmächtigt,auch bei der langen Bizepsehne.Auffälliger Hochstand des Humerus-AbstandAcromions 4mm
kleine Verkalkungen inerhalb der Bursa. Nun meine Frage,Spritzen haben nicht geholfen,habe noch akute Schmerzen(nach 6 Wochen)was empfehlen Sie mir.Was außer KG tun? Bin in der Alten-Pflege tätig und muß dann die Schulter schwer belasten.Meine Ärztin fängt langsam an zum drängeln mit dem gesund werden,ich kann nicht schon im voraus mit Schmerzen wieder zur Arbeit gehen.nehme leider noch viel zu oft Schmerzmedizin,da ich auch die abgel.Scheuermann ab TH6-Th12 ,beginnende Deformierung der Wirbelkörper,bei vermehrter Kyphosierung habe und ohnehin im BWS Bereich nur Schmerzen habe. Wie kann ich je wieder schmerzfrei werden? Ich bin Jahrgang 56.
Danke für Ihre Antwort im Voraus E Soldan

Antwort vom Tue 28. Apr 2009 09:04

Sehr geehrte Frau S.,

regelmäßige sportliche Aktivität unterstützt durch z.B. eine hausärztlich verordnete Krankengymnastik und Massagen können sicherlich wieder eine Beschwerdefreiheit hervorrufen. Sicherlich ist Ihre berufliche Belastung nicht gerade förderlich, angesichts der beschriebenen Problematik in der Brustwirbelsäule. Hinsichtlich der Schultern könnte auch an eine operative Erweiterung des Pfannendaches gedacht werden, um hier wieder eine bessere Beweglich-keit zu erreichen. Diese Operation könnte minimal invasiv arthroskopisch in Schlüsselloch-methode durchgeführt werden. Dabei könnte auch ein evtl. Sehnenriss saniert werden.

Dr. med. D. Müller /mü

Nachfrage vom Wed 13. May 2009 11:09

Sehr geehrtes Team,

Meine Frage wäre, was man nach erfolgter ACG-resektion und subacromialer Dekompression macht, wenn man sich 4 Wochen nach der OP eine Sehne in der Schulter angerissen hat.
Leider weiß ich nicht welche.
Das hat man endlich nach 3 Wochen festgestellt, da sich das keiner vorstellen konnte und auch keine untersuchungen deswegen machte.
Nach dieser Diagnose heißt es ich soll 2 Wochen ruhighalten und dann mit der KG wiedr anfangen.
Ich bin jetzt 40 Jahre und wenn diese Schmerzen die unterschwellig immer da sind, bleiben, dann werde ich wahnsinnig.
Was kann man dagegen machen?
Gibt es einen guten Rat?
Mit Stillhalten ist es sowieso schwierig mit einer 6 köpfigen Familie und 4 Pferden usw.
Würde mich über einen Rat sehr freuen.

Viele Grüße Wanessa

Antwort vom Mon 18. May 2009 12:05

Sehr geehrte Frau W.,

bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir zu dieser spezifischen Fragestellung in einem Forum keine Hilfestellung geben können. Wir wissen auch nicht genau, um welche Sehne sich es in Ihrer Schulter handelt, in welchem Ausmaß diese gerissen ist. Hier sollten Sie mit Ihrem Operateur nochmals Rücksprache halten.

Wir wünschen eine gute Besserung und verbleiben mit freundlichen Grüßen

Dr. med. D. Müller/mü

Nachfrage vom Mon 20. Jul 2009 17:55

Bei meinem Vater wurde ein Sehnenriss in der Schulter festgestellt. Da er 71 Jahre alt ist, meint der Arzt, dass eine OP nicht in Frage kommt, da es immer wieder reißen würde. Er muß also mit den Schmerzen und der Unbeweglichkeit leben? Gibt es noch Alternativen??

Antwort vom Thu 30. Jul 2009 10:07

Sehr geehrte Frau J.,

das Alter ist keine Begründung für eine nicht durchführbare Operation. Es kommt auf den Allgemeinzustand und den subjektiven Leidensdruck des Patienten an. Ein Sehnenriss kann heute minimal invasiv genäht werden, so dass das Risiko auch gering ist und für einen 71 jährigen Patienten absolut tolerabel darstellbar ist.

Wir wünschen Ihrem Vater eine gute Besserung und verbleiben mit freundlichen Grüßen

Dr. med. D. Müller/mü

Nachfrage vom Fri 30. Oct 2009 19:06

Ich hatte am 06.10.2009 eine OP an der Schulter, ich hatte einen Sehnenabriss, die Rotationsmanschette war angerissen, der Schleimbeutel wurde entfernt und das Schulterdach wurde abgetragen. Jetzt habe ich ich eine Schwellung an der vorderen zweiten Rippe von oben, leider habe ich keinen Teermin beim Arzt vor dem Wochenende mehr bekommen, aber der Physiotherapeuten meinte es sei wohl eine Rippenentzündung und das könnte erst behandelt werden wenn das Briefträgerkissen am 05.11.2009 abgenommen wird. Kann ich dagegen was mit Medikamenten tun ?

Vielen Dank im vorraus.

Antwort vom Tue 17. Nov 2009 08:11

Sehr geehrte Frau B.,

Ihre Beschwerden könnten evtl. lagerungsbedingt während der Operation entstanden sein. Stellen Sie sich bitte erneut bei Ihrem Operateur vor. Eine krankengymnastische Behandlung könnte hier evtl. eine Erleichterung bringen.

Wir wünschen eine gute Besserung und verbleiben mit freundlichen Grüßen

Dr. med. D. Müller/mü

Nachfrage vom Fri 06. Nov 2009 15:28

Sehr geehrtes Expertenteam,
vor etwa 7 Monaten ist bei meinem 61jährigen Vater die Supraspinatussehne nach einem Riss großflächig vernäht worden. Nach vier Wochen in Ruhigstellung und nach 6monatiger Krankengymnastik ist eine Bewegung des Armes nach außen nach wie vor nicht möglich. Daraufhin erneutes MRT mit Befund: Sehne wieder gerissen, wohl sofort nach der OP ohne Krafteinwirkung. Der behandelnde Chirug schließt eine weitere OP aus, da diese keinen Erfolg versprechen und die Sehne sofort wieder abreißen würde.
Ist in diesem Fall tatsächlich nichts mehr zu machen?
Vielen Dank für ihre Mühen und Antwort.
Michael Fraikin

Antwort vom Thu 12. Nov 2009 12:11

Sehr geehrter Herr F.,

eine erneute Operation ist sicherlich in Erwägung zu ziehen. Allerdings ist dies ein erneutes Trauma mit schwierigeren Bedingungen bei stattgehabter Narbenbildung. Außerdem ist von der Literatur her zu bedenken, dass auch die Ergebnisse nach einem erneuten Riss zufrieden stellend sein können. Dementsprechend ist der Weg des Operateurs sicherlich nicht verkehrt.

Wir wünschen eine gute Besserung und verbleiben mit freundlichen Grüßen

Dr. med. D. Müller/mü

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