Bandscheibenvorfall

Frage vom Mon 10. Aug 2009 13:12

Befund: Normale Haltung der LWS. Unauffällige Konfiguration der Lendenwirbel. Die Bandscheibe L4/5 ist deutlich verschmälert mit hypointensem Signal auf T2 bei Degeneration. Basal in L4 und cranial in L5 hyperintenses Signal auf T1 und T2 bei Fettmarkonversion Typ II. Diese Bandscheibe weist eine breitbasige dorsale Protrusion mit deutlicher Imperssion am Duralsack. Die Wurzeln L4 sind frei. Links mediolateral zeit sich im Spinalkanal in Höhe L5 auf T1 u. T2 hypointenses Gewebe das mit aller Wahrscheinlickkeit sequestriertem Bandscheibengewegbe entspricht, es bedrängt die Wurzel L5 und S1 links. Im Segment L5/Se schmale dorsale Protrusion von Bandscheibengewegbe mit Impression am Duralsack.
Ergebnis:
Degenerationszeichen an der Bandscheibe L4/5. Links mediolateraler Diskusprolaps mit kaudaler Sequestration und Bedrängung der Wurzel L5 u. S1 links. Bandscheiben protrusion L5/S1. Fettmarkkonversion Typ I L4/5.

Ich habe ein taubes Gefühl im li Fuß entlang des Schienbeines und am äußers Rand des gr. Zehes.
Mit folgendes Medikamenten bin ich weitgehend Schmerzfrei: Arthrotec bzw. Diclobene 50 mg (2x tägl.) und NOAX 200mg am Abend(diese jedoch seit 2 Tagen abgesetzt ohne Probleme).

Da die verschiedesten Orthopäden mir geraten haben keine OP vorzunehmen, da ich die gr.Zehe anfangs bis zu ca. 40 % und derzeit bis zu ca. 80% bewegen kann. Auch andere Funktionstest ergaben ein positves Ergebnis. Allerdings wurde mir vom Krankenhaus eine OP empfohlen.
Meine Frage: was soll ich tun ? Eine OP will ich nur wenn keine andere Möglichkeit mehr bleibt. Wird die taubheit wieder weggehen, da ich diese seit ca.7 Wo schon habe (Klappfuß beim gehen, umso weicher die Sohle um so besser funkt. allerdings das gehen). Wieviel Zeit bleibt mir noch um keine bleibenden Schäden zu haben.

Bitte helfen sie mir, da ich über die unterschiedlichen Meinungen sehr verunsichert bin. Danke

Antwort vom Tue 18. Aug 2009 09:08

Sehr geehrter Herr K.,

sinnvoll wäre zunächst eine Untersuchung bei einem Neurologen. Er kann das Ausmaß der Nervenschädigung feststellen, dass wiederum kann eine Hilfe zur Operationsentscheidung sein.

Wir wünschen eine gute Besserung und verbleiben mit freundlichen Grüßen

Dr. med. A. Dötterl/dö

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