Fibromyalgie
Frage vom Tue 28. Jul 2009 11:37
Hallo liebe Experten!
Meine Oma hat zuletzt eine Diagnose ihres Arztes erhalten: Fibromyalgie.
Der Arzt teilte ihr mit, dass diese Krankheit "von allem etwas" sei... Desweiteren wurde Diabetes mellitus Typ 2b festgestellt, nur eine der vielen Diagnosen. Seit Jahren leidet meine Oma an Rheuma, Gicht, Schlafstörungen, Schwindelkeit, Verdauungsproblemen, geschwollenen Gelenken, ständig kalten Füßen, Venenproblemen, knacken beim bewegen ds Kopfes (Lt. Arzt umgangssprachlich "Wasser im Kopf", und vielen weiteren Schmerzen. Vor ca. 3 Jahren erlitt sie einen Schlaganfall und kann/darf seitdem den linken Arm nur eingeschränkt bewegen. Weiter litt sie an Brustkrebs, welcher mehr der weniger erfolgreich geheilt wurde.
Gegenwärtig weiß niemand von uns Angehörigen recht, was zu tun ist mit dieser Diagnose, da meiner Oma bis jetzt noch keine Therapie oder ein spezielles Verhalten bei dieser Krankheit erläutert wurde, die zumindest zur Linderung beihelfen könnte (Ernährung, Physiotherapie, Selbstübungen etc...) Dabei gibt es doch mit Sicherheit einige Verhaltensmuster, die zur Linderung beitragen könnten um nicht ständig die Dosis der Schmerzmittel erhöhen lassen zu müssen oder die Behandlungskosten, die die gesetzliche KK nicht übernimmt zu steigern?
Ratlose Grüße und vielen Dank im Voraus,
Natalie S.
Antwort vom Tue 11. Aug 2009 08:08
Sehr geehrte Frau St.,
üblicherweise wird konservativ behandelt. Damit ist in den allermeisten Fällen auch eine Besserung zu erzielen, in Form von dem vorübergehenden Einsatz von entzündungshemmenden- und schmerzlindernden Medikamenten sowie einer geeigneten Physiotherapie. Dies wäre auch für den Arm Ihrer Großmutter sinnvoll. Je nach Blutwert wird man, falls keine Besserung eintritt dann über den Einsatz von Rheumamitteln diskutieren.
Wir wünschen Ihrer Großmutter gute Besserung und verbleiben mit freundlichen Grüßen
Dr. med. A. Sigel/si
