angst vor der zukunft
Frage vom Fri 10. Feb 2006 12:45
ich bin w.38j.und seit nov.05bei meinem orthopäden in behandlung (und auch schon so lange krankgesch.)habe einen bandscheibenvorwölbung an der HWS schmerzen im li.arm kribbel im daumen u.starke muskelschmerzen im li.ellbogen sowie im li.schulterblatt. zuerst bekam ich quadell spritzen dann 10x infusionen mit kortison unzählige spritzen in den ellbogen u. 3 depo spritzen in den nacken die scherzen sind schon weniger geworden aber noch nicht ganz weg jetzt soll ich stationär ins krankenhaus. mein befund vom 3.05 :geringe dorsale protrusio der bandsch.C4/C5 medial. ausgeprägte dorsale protrusio der bandsch.C5/C6 medial. medio-lateral beidseits. mäßiggradig osteochondrose und spondylarthrose. nun meine frage ist es normal das ich nach so vielen behandlungen immernoch schmerzen habe?vielleicht kommt es ja nicht von der bandscheibe was könnte noch die ursache sein? mein arbeitgeber macht mir druck und meine krankenkasse stellt mich als simulantin hin.aber ich bilde mir die scherzen ja nicht ein.über eine antwort von euch würde ich mich sehr freuen.danke im vorraus
Antwort vom Wed 08. Mar 2006 10:03
Sehr geehrte Frau S.,
es könnte durchaus sein, dass bei einer chronischen Entzündung im Bereich der Nervenwurzel im Bereich der zwei Bandscheibenvorfälle anhaltende ausstrahlende Schmerzen in die Arme bestehen. Wenn die bislang durchgeführte Therapie mit Kortison und lokalen Infiltrationen nicht hilfreich war, könnte eine gezielte Bildwandler gesteuerte Infiltration in die Nähe der Nervenwurzeln hilfreich sein. Zudem wäre auch eine Schmerzkatheterbehandlung im Bereich der Halswirbelsäule möglich und denkbar um hierdurch die chronische Entzündung zu beseitigen. Danach sollte dann eine stabilisierende krankengymnastische Aufbaubehandlung durchgeführt werden.
Mit freundlichen Grüßen
Dr.med. R. Effner /ef
