
| Presse: Berichte, Fachartikel, Interviews. Der Druck auf den Nerv muss wegEine schonende Methode, die in den USA entwickelt wurde, lindert Bandscheibenschmerzen und ver-schafft
dem bedrängten Nerv wieder Raum. Von dem Verfahren, das ohne Skalpell oder Laser aus-kommt, profitieren seit
kurzem auch Patienten in Deutschland Kochsalzlösung schafft Platz für den Nerv"Der wesentliche Vorteil der Methode", so Schneiderhan, "liegt darin, dass man exakt an die Gewebe-strukturen herankommt, die auf die Nervenwurzel drücken. Der Katheter wurde speziell für diesen sensiblen Bereich in der Nähe des Rückenmarks entwickelt." Eine filigrane, bei leichtester Berührung sich biegende Feder an der Katheterspitze verhindert, dass Gewebe verletzt wird. Die zweite Raffines-se der Methode: Die eingespritzte Medikamentenkombination unterbricht nicht nur die Schmerzleitung, sondern befreit den bedrängten Nerv, ohne dass geschnitten oder gelasert werden muss. "Neben ei-nem modernen Betäubungsmittel und einem einmalig verabreichten Cortisonpräparat gegen die Ent-zündung injizieren wir Kochsalzlösung und ein Enzympräparat", erklärt der Schmerztherapeut. "Die Kochsalzlösung zieht Flüssigkeit aus dem Gewebe, es schrumpft und braucht nicht mehr soviel Platz - der Druck auf den Nerv lässt nach. Das Enzympräparat soll zusätzlich Verklebungen oder Vernarbun-gen auflösen." Besonders geeignet bei VernarbungsschmerzenDie Patientin ist nun mit sterilen Tüchern abgedeckt, nur ein handtellergroßer Bereich knapp oberhalb des
Steißbeins ist sichtbar. Als Eintrittspforte und Wegbereiter für den Katheter legt Schneiderhan zunächst eine
stricknadeldünne Hohlnadel, Introducer genannt. Die Patientin spürt nichts davon, die Eintrittsstelle ist örtlich
betäubt. Per Röntgenaufnahme wird kontrolliert, ob die Nadel (die später wieder entfernt wird) richtig sitzt.
Dann kann der Katheter durch die Hohlnadel in den Kreuzbeinkanal einge-führt werden. Ganz vorsichtig schiebt
ihn Schneiderhan in den Bereich der untersten Lendenwirbel vor, dorthin, wo die Vernarbungen sitzen. Ein Kontrastmittel,
das er durch den Katheter einspritzt, zeigt dem Orthopäden auf dem Röntgenmonitor, dass er exakt die entscheidende
Stelle erreicht hat und die Medikamente injizieren kann. Zum Schluss wird der Katheter am Körper befestigt. Das äußere
Ende erhält eine Sterilmembran, durch die die nötigen Medikamente in den nächsten zwei Tagen noch vier-mal nachgespritzt
werden. So lange bleibt die junge Frau noch in der Klinik. Sie soll sich auf ihrem Zimmer jetzt noch eine Stunde ausruhen,
dann darf sie bereits aufstehen und herumlaufen. Nur bü-cken ist die nächsten Tage noch streng verboten. Ein Ausweg, um die Operation zu vermeidenAuch die 49-jährige Christel Kirsten bereut ihre Entscheidung für die Kathetertechnik nicht, obwohl ihre Krankenkasse die Kosten nicht übernommen hat. Sie hatte sich Anfang des Jahres behandeln lassen, weil ihre Rückenschmerzen wegen einer Bandscheibenvorwölbung schlimmer geworden waren. "Ich konnte nicht mehr zur Arbeit, nicht mehr Auto fahren, nicht einmal mehr so lange sitzen, dass ich eine Zeitung hätte lesen können", schildert sie die Monate vor dem Eingriff. "Im Vergleich zu einer Operati-on, die mir als anderer Ausweg noch geblieben wäre, schien mir diese Behandlung die bessere Alter-native. Minimal-invasive epidurale Wirbelsäulenkathetertechnik - die FaktenAnwendungsbereiche:Insbesondere sehr starke, akute Schmerzen bei Bandscheibenvorwölbung oder Bandscheibenvorfall, die ambulant nicht zu lindern sind; chronische Schmerzzustände nach Bandscheibenoperation, bei-spielsweise aufgrund von Vernarbungen; schmerzhafte Wirbelsäulenveränderungen, z.B. durch Arth-rose. Vorgehensweise:Unter örtlicher Betäubung und Röntgenkontrolle führt der Arzt einen Spezialkatheter in den rücken-marksnahen Raum der Wirbelsäule ein. Er platziert die Spitze im gewünschten Bereich, z.B. dort, wo der Nerv aus dem Rückenmarkskanal austritt. über den Katheter spritzt er ein lokales Betäubungsmit-tel, Cortison, Kochsalzlösung und ein Enzympräparat ein. Der Katheter bleibt zwei Tage liegen. Die Medikamentenzuführung (außer Cortison) erfolgt in diesem Zeitraum noch je zweimal. Dauer der Behandlung:Das Legen des Katheters und die erstmalige Medikamentengabe dauert rund eine halbe Stunde. Ein drei- bis viertägiger Klinikaufenthalt ist nötig. Kosten für Kassenpatienten:Die Behandlungskosten (ohne stationären Aufenthalt) liegen bei 2000 DM. Die gesetzlichen Kassen übernehmen die Kosten nicht automatisch. Bei begründetem Antrag und je nach Krankengeschichte ist per Einzelfallentscheidung eine Kostenübernahme aber möglich. |
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April 2001 | orthopress Bandscheibenkatheter! Was Sie als Patient wissen sollten ![]() |
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April 2001 | orthopress Botulinum-Toxin: Die neue Therapie gegen verspannungsbedingte Rücken-, Kopf- und Nackenschmerzen. ![]() |
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Juli 2001 | naturamed Neues Verfahren zur Behandlung von Wirbelsäulen- und Bandscheibenschmerzen. ![]() |
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Juni 2001 | Bunte Radeln - bis die Seele jubelt. ![]() |
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Mai 2001 | tz So legen Sie den Schmerz aufs Kreuz ![]() |
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Mai 2001 | tz Sanfte Therapien gegen starke Rückenschmerzen ![]() |
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| Januar 2001 | MED-Report Wenn nicht-invasive Verfahren erfolglos bleiben... ![]() |
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Oktober 2000 | Neue Revue Wenns im Rücken zwickt: Endlich schnelle Hilfe ![]() |
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Juni 2000 | Wirtschaftswoche Kochsalz für die Bandscheibe ![]() |
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April 2000 | Hospital Tribune Neue Methoden bei Rückenschmerzen ![]() |
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April 2000 | tz Rückenschmerzen ade - ohne OP ![]() |
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März 2000 | Süddeutsche Zeitung Hoffen auf den Schmerz-Katheter ![]() |
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Februar 2000 | Orthopaedische Praxis Minimalinvasive epidurale Wirbelsäulenkathetertechnik bei chronischen Rückenschmerzen ![]() |
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Oktober 2000 | Fit for Fun Wege aus dem Schmerz ![]() |
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Dezember 1999 | European Hospital mis for chronic back pain ![]() |
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August 1999 | Apotheken Umschau Der Druck auf den Nerv muß weg ![]() |
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Februar 1999 | TV hören und sehen Sanfte Therapie für ein starkes Kreuz ![]() |
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Februar 1999 | Bild am Sonntag Bandscheibenvorfall - was wirklich hilft ![]() |
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August 1998 | Orthopädische Nachrichten Überblick über die aktuelle Situation der Schmerztherapie ![]() |
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Juni 1998 | Orthopädie & Rheuma Schmerztherapie ambulant und stationär ![]() |