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Patientenforum
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| Bandscheibenprolaps LWS 4/5 | Der Neurologe hat eine relative Operationsindi-kation bei dem im Bereich des Segmentes L 4/5 caudalwärts perforierten medialen Diskusprolaps mit rechsseitiger Betonung befunden. Ein stationären Aufnahmetermin für 14.08 wurde vorsorglicherweise vereinbart und bei Beschwer-depersistenz will er mich operieren lassen. Schmerzen haben nachgelassen und ich kann mich fast normal bewegen. Ich möchte mich mit konservatieven Therapie kurren lassen. Was soll ich unternehmen?
von N. R. | am 2001-07-31 09:48:50
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Antwort: Bandscheibenprolaps LWS 4/5 |
| Sehr geehrte Frau R.
In Ihrer Mail haben Sie von einem nach kaudal perforierten medialen Bandscheibenvorfall mit rechtsseitiger Betonung bei L4/L5 berichtet. Darüber hinaus haben Sie mitgeteilt, daß die Beschwerden mittlerweile wesentlich nachgelassen hätten. Ohne Sie untersucht zu haben, kann ich Ihnen selbstverständlich nur grundsätzliche Tipps zu diesem Krankheitsbild geben: Bezüglich der weiteren Therapie wäre meine Empfehlung den klinischen Befund, d.h. die Situation der Beweglichkeit sowie der Schmerzhaftigkeit bei unterschiedlichen Bewegungen kritisch zu beobachten. Ebenso müßten die klinischen Parameter für möglicherweise auftretende Gefühlsstörungen bzw. motorische Ausfälle beobachtet werden. Sollten keine Ausfälle auftreten und die Beschwerdesymptomatik sich weiterhin so positiv entwickeln, dann könnten selbstverständlich konservative Behandlungsmethoden durchgeführt werden. Diese würden sich aus einer gezielten Physiotherapie mit isometrischem Muskelaufbau ggf. manuelle Therapie und lokaler physikalischer Therapie wie z.B. Wärmeapplikation zusammensetzen. Nachfolgend könnte eine gezielte Med-X-Therapie die muskuläre Situation bessern.
Dr. med. R. Schneiderhan
Dr. med. R. Schneiderhan | am 2001-08-02 16:21:02
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Bandscheibenprolaps | Sehr geehrter Herr Schneiderhahn!
Bei einer CT Untersuchung wurde bei mir folgendes festgestellt.
L3/4 Zirkuläre Bandscheibenprotrusion mit geringer Einengung des Spinalkanals.
L4/5 Großer dorso-medialer Bandscheibenprolaps mit deutl. Einengung des Spinalkanals.
L5/S1 Dorso-medialer Bandscheibenprolaps mit Einengung des Spinalkanals.
Ich habe Schmerzen in beiden Beinen bis in den Fersen. Ebenfalls spüre ich ein kribbeln im linkem Bein bis zum Fuß.
Was könnten Sie mir raten.
Hochachtungsvoll
von R. | am 2002-06-15 16:51:43
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Antwort: Bandscheibenprolaps |
| Sehr geehrter Herr R.,
vermutlich entstehen Ihre Beschwerden durch die Engstellen im Wirbelkanal, die zu einer Irritation der Beinnerven führen. Hierbei kommt es häufig zum Anschwellen der betreffenden Nerven, so daß als erster Schritt im allgemeinen abschwellende Maßnahmen (z.B. Spritzen oder auch Tabletten) geeignet sind, üblicherweise in Verbindung mit physikalischen Therapien bzw. krankengymnastischen Maßnahmen. Sollte sich hierunter keine Linderung einstellen, könnte evtl. die epidurale Wirbelsäulenkathetertechnik nach Prof. Racz eine sinnvolle Behandlungsmaßnahmen darstellen. Durch Schrumpfung der Bandscheibenvorfälle werden im allgemeinen die betroffenen Nerven entlastet, so daß vielfach Beschwerdefreiheit erreicht werden kann.
Mit freundlichen Grüssen
Dr. med. S. Böll
Dr. med. S. Böll | am 2002-07-02 17:41:15
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Tangierung des Duralschlauches | Bin 19 Jahre und ausgebildete Dachdeckerin. Bei einer CT wurde folgender Befund festgestellt: Im Segment L4/L5 zeigt sich ein kleiner dorsomedial betonter Bandscheibenprolaps mit Tangierung des Duralschlauches. Im Segment L5/S1 ebenfalls geringe dorsomediale Protrusion der Bandscheibe ohne größere Kompressionszeichen.
Kann ich den Beruf noch weiter ausüben? Welche Behandlung würden sie mir empfehlen? Was hat man unter diesem Befund zu verstehen?
von D. G. | am 2002-09-09 10:49:39
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Antwort: Tangierung des Duralschlauches |
| Sehr geehrte Frau G.,
Bandscheibenvorwölbungen oder Bandscheibenvorfälle können sich oft spontan wieder zurückbilden, d.h. die Beschwerden verschwinden dann wieder. Wenn die Bandscheibe durch die genannten Veränderungen Kontakt zu einem Nerv bekommt, führt dies häufig zu einer Anschwellung des Nervens mit damit ausgelösten Beschwerden. Auch abschwellende Medikamente (z.B. Diclofenac) können hier über die entzündungshemmende Wirkung zum Teil recht schnell zu einer deutlichen Beschwerdelinderung führen, wenn der Nerv den Kontakt zur Bandscheibe durch die eigene Abschwellung wieder verliert. Anhaltende Beschwerden durch Bandscheibenvorwölbung oder Bandscheibenvorfall können vielfach mittels minimal invasive Methoden (Mikrolaser, Wirbelsäulenkathetertechnik nach Prof. Racz) gut behandelt werden.
Mit freundlichen Grüssen
Dr. med. S. Böll
Dr. med. S. Böll | am 2002-09-30 13:20:19
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Lumbales Wurzelkompressionssyndrom | Hallo,
Der Neurochirurg hat bei mir M54.1 R\Lumbales Wurzelkompressionssyndrom LW5/SW1 rechts festgestellt. Befund: FBA 30cm, Laségue endgradig,ASR seitengleich, keine senso-mot. Defizite, unauffälliges Vegetativum. Diagnostik: MRT-Aufnahmen zeigen den großen rechtsseitigen BS-Prolaps LWK5/SWK1.
Therapie: Diclofenac, Musaril, Tramal.
Nach Einnahme von Diclofenac reduzierte sich der ins Bein ziehende Schmerz spürbar. Da ich schon seit ca. 8 Wochen krankgeschrieben bin (24x Krankengymnastik/Fango wurden verschieben) würde ich doch ganz gerne wieder arbeiten. Da ich jedoch in der Großindustrie körperlich belastbar sein muß, möchte ich ganz gerne in Erfahrung bringen ob irgendwelche Risiken auf mich zukommen können oder ich wie früher belastbar bin. Der Prolaps ist wohl noch da, jedoch hat sich der Schmerz durch die Tabletten-Einnahme verbessert. Eine OP möchte ich ganz gerne vermeiden. Ein Besuch eines Fitnesstudios wurde mir empfohlen um die Rückenmuskulatur zu stärken. Für Ratschläge, Empfehlungen oder Tipps wäre ich sehr dankbar und verbleibe mit freundlichen Grüßen!
von B. Z. | am 2003-02-10 12:07:18
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Antwort: Lumbales Wurzelkompressionssyndrom |
| Sehr geehrter Herr Z.,
nach dem Befund (kein sensomotorisches Defizit) liegt ein sogenanntes Wurzelreizsyndrom vor. In der Regel ist hier, nach der Besserung der Schmerzen, eine baldige Wiederaufnahme der Arbeit sinnvoll. Eine weitere längere Krankschreibung verkürzt in der Regel den Krankheitsverlauf nicht. Sie sollten schrittweise die Belastung steigern. Sollten die Schmerzen wieder zurückkommen, sollte doch über eine Operation nachgedacht werden. Alternativ käme eventuell, bei entsprechenden Befunden, eine epidurale Katheterbehandlung nach Prof. Racz oder eine Laserbehandlung der Bandscheibe in betracht. Diesbezüglich dann ggf. Vorstellung bei einem Wirbelsäulenchirurgen (Neurochirurg oder Orthopäde).
Die Stärkung der Rückenmuskulatur sollte unter krankengymnastischer Anleitung erfolgen. Hier können ansonsten schnell Fehler gemacht werden.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. med. R.-O. Oeljeschläger
Facharzt für Neurochirurgie
Dr. med. R.-O. Oeljeschläger | am 2003-02-24 10:53:02
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Behandlung mit Anti-TNF-alpha | Wird heut zu Tage ein Bandscheibenpolaps mit Anti-TNF-alpha behandelt?
von G. S. | am 2003-03-21 16:27:03
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Antwort: Behandlung mit Anti-TNF-alpha |
| Sehr verehrte Frau S.,
über eine Behandlung von Bandscheibenvorfällen mit Anti-TNF-alpha ist mir nichts bekannt.
Mit freundlichen Grüssen
Dr. med. R.-O. Oeljeschläger
Facharzt für Neurochirurgie
Dr. med. R.-O. Oeljeschläger | am 2003-04-04 20:45:57
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Treppensteigen | Ist es sinnvoll, bei einem diagnostizierten schweren Wirbelsäulenleiden mit Bandscheibenvorfällen und Nervenfunktionsstörungen an den unteren Extremitäten Treppengänge zu vermeiden und ggf. sogar in eine ebenerdige Wohnung umzuziehen?
von M. K. | am 2003-07-22 16:12:14
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Antwort: Treppensteigen |
| Sehr geehrter Herr K.,
eine Vermeidung von vielfachen Treppensteigen kann sicherlich zur Beschwerdelinderung beitragen, nicht zuletzt sollte die Behandlung jedoch an den Schmerzursachen erfolgen.
Mit freundlichen Grüßen,
Dr. med. S. Böll
Dr. med. S. Böll | am 2003-07-28 15:16:04
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Med-X-Therapie | Welche Elemente beinhaltet die Med-X-Therapie?
Was wird im Einzelnen therapeutisch gemacht?
von G. S. | am 2003-12-01 16:08:55
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Antwort: Med-X-Therapie |
| Sehr geehrte Frau Sch.,
die Med-X-Therapie beinhaltet das therapeutische Training an Geräten. Die einzelnen Übungen richten sich je nach dem Beschwerdebild.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. med. A. Sigel
Dr.med. A. Sigel | am 2003-12-10 12:01:16
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Gymnastik für zu Hause | Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe einen Bandscheibenvorfall im LWS-Bereich. Gibt es Übungen - außer Stufenlage, die ein Rückgleiten der Bandscheibe in die Normallage ermöglichen könnten? Würde eine OP gerne vermeiden.
Gruß U. Köpnick
von U. K. | am 2004-03-23 11:40:14
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Antwort: Gymnastik für zu Hause |
| Sehr geehrte/r Patient/in,
im Allgemeinen sind entzündungshemmende, abschwellende Maßnahmen sowie muskellockernde und im weiteren Verlauf muskelkräftigende Maßnahmen sinnvoll, um der Bandscheibe die Möglichkeit zu geben, sich wieder etwas zurückzuziehen.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Böll
Dr. med. S. Böll | am 2004-03-30 19:11:16
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Bandscheibenprolaps | Sehr geehrter DAmen und Herren.
Ich bin 50 Jahre alt und hatte vor 6 Monaten einen Bandscheibenprolaps in dem Lendenwirbel 3 und 4.Eine medizinische Therapie brachte fast vollständige Beschwerdenfreiheit. Rückenschmerzen treten nur ab und zu mal auf, beim Heben, Stehen und Tragen. Ich bin übergewichtig und habe einen BMI von 28 und leide unter Bluthochdruck. Ich nehme seit Jahren Betablocker. Ich darf 2 Watt pro kg Körpergewicht bei 120 Hfrq/min belasten.
Nun möchte ich ein gezieltes Kraft- und Ausdauertraining in einem Studio machen, vielleicht auch ein Übungsprogramm für zu Hause. Können sie mir dabei helfen, was ich da am besten machen kann und wie...?
Ich würde mich freuen, wenn sie auf meine Fragen antworten und mir helfen.
Mit freundlichen Grüßen
Wolfgang Matysiak
von W. M. | am 2004-04-12 18:34:18
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Antwort: Bandscheibenprolaps |
| Sehr geehrter Herr M.,
ich denke, dass in Ihrem Fall sowohl eine gezielte Therapie unter Anleitung als auch ein Übungsprogramm für zuhause sinnvoll ist. Wo in Ihrer Umgebung jedoch geeignete Einrichtungen zu finden sind, kann Ihnen sicherlich am besten Ihr Hausarzt oder Orthopäde mitteilen.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Böll
Dr. med. S. Böll | am 2004-04-20 13:32:51
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