Sequester

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Fragen und Antworten

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Behandlungsformen bei einem Sequester
Sehr geehrte Damen und Herren,
habe seit ca. 3 Monaten vom Rücken ausstrahlende Schmerzen ins rechte Bein (kurzzeitige Lähmungserscheinungen, anhaltendes Taubheitsgefühl im rechten Fuß). Nach erfolgloser Schmerztherapie (Ibuprofen) ergab ein MRT einen medio-rechtslateralen Bandscheibenvorfall LWK 5/SWK 1 mit Ausbildung eines ca. 8 mm großen Sequesters. Außerdem erhebliche Verlagerung der Wurzel S1 intraspinal, geringe Kompression. Keine signifikante Wurzelschwellung im Vergleich zur Gegenseite. Geringe Bandscheibenprotrusion LWK 4/5 bei Diskusdegeneration. Keine knöcherne Einengung von Spinalkanallumen oder Neuroforamina. Keine entzündlichen Herdveränderungen der LWL.
Welche Behandlungsformen kämen in meinem Fall in Frage ?
Für Ihren Rat im voraus besten Dank !

von G. W. | am 2003-06-15 19:35:19

Antwort: Behandlungsformen bei einem Sequester
Sehr geehrte Frau W.,

bei einem sequestrierten Bandscheibenvorfall ist sowohl ein mikrochirurgisches Entfernen des Sequesters als auch ggf. die epidurale Wirbelsäulenkatheterbehandlung als sinnvoll zu erachten. Auch lokale Infiltrationen in den Wirbelkanal (sogenannte kaudale Überflutung) kann unter Umständen eine deutliche Schmerzreduktion bewirken.

Mit freundlichen Grüssen

Dr. med. S. Böll

Dr. med. S. Böll | am 2003-06-30 11:59:35


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Bandscheiben-Sequester in der Brustwirbelsäule
Bei einer Freundin wurde ein sequestrierter großer Bandscheibenvorfall in Höhe Th7/8 festgestellt, der bereits zu einer Spastik und positivem Babinski-Zeichen und einer Schwäche im Bein geführt hat.
Welche Möglichkeiten der Behandlung sehen sie hier und wer führt diese durch ?

von C. H. | am 2003-10-13 22:40:32

Antwort: Bandscheiben-Sequester in der Brustwirbelsäule
Sehr geehrte/r Frau/Herr H.,
Nach Ihrer Beschreibung muss eine operative Entfernung des Sequesters diskutiert werden. Die sog. minimal invasiven Verfahren erscheinen hier nicht ausreichend, letztendlich kann dies aber ohne Vorliegen des Befundes oder der Bildgebung nicht geklärt werden. Die operative Entfernung führen in erster Linie Neurochirurgen, ggf. Orthopäden oder Chirurgen durch.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. A. Sigel



Dr.med. A. Sigel | am 2003-10-26 22:04:23


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