Bandscheibenoperation sinnvoll?

"Schmerzen in der Lendenwirbelsäule". Patientenforum Lendenwirbelsäule.



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Bandscheibenoperation

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 Fragen und Antworten 

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 Schmerzen in der Lendenwirbelsäule
Hallo...
ich betrieb früher Fussball als Leistungssport.
Wahrscheinlich durch die extremen Dehnübungen sowie durch meine 6 Lendenwirbel (anstatt normal5) ist der Drehpunkt an meinem Kreuz grds. anfälliger.
Durch Untersuchungen vor ca. 2 Jahre wurde im Klinikum Grosshadern festgestellt, dass bei mir die Bandscheibe L5 oder L6 Höhenmässig nicht mehr die beste ist (mir wurde damals Kontrastmittel in die Bandscheibe eingespritzt), wobei wenige Sekunden nach der Einspritzung die ausstrahlenden Schmerzen sowie dass andauernde Kribbeln bis zum linken Zehen sofort verschwand. Nach ca. 2 Tagen waren die Schmerzen wieder vorhanden..nachdem das Kontrastmittel über den Urin wieder ausgeschieden wurde...so wurde dies mir auch erklärt.
Frage: ist die Diagnose richtig, bzw. wurde mir folgende Therapie vorgeschlagen:
1;
Wirbelversteifung...jedoch mit grösserem Schnitt

2;
künstliche Bandscheibe, wobei jedoch auch die privaten KV derzeit noch nicht die anfallenden Kosten übernehmen

Da mein grösster Wunsch natürlich wäre, endlich schmerzfrei zu sein, würde ich mich über ein paar positive Zeilen von Ihnen sehr freuen....vielleicht gibt es auch andere Möglichkeiten.

Im voraus vielen Dank und schöne Feiertage.




am 2002-12-20 15:39:09

 Antwort: Schmerzen in der Lendenwirbelsäule
Sehr geehrter Herr W.,

von einer Versteifungsoperation würde ich angesichts Ihrer Schilderungen momentan wohl eher abraten, ggf. käme die Mikrolaserbehandlung der betreffenden Bandscheibe in Betracht.

Mit freundlichen Grüssen

Dr. med. S. Böll

Dr. med. S. Böll  |  am 2003-01-01 17:28:46


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 5 lendenwirbel bandscheibenoperation
nach mehreren Bandscheibenvorfällen Operation
im Mai 1999 danach bis heute starke Schmerzen
neue Diagnose des behandelnten Artztes Fehlstellung im unteren Bereich der Wirbelsäule
mit starken chronischen Schmerzen und Entzündungen. Wurde mit Influbation behandelt
nur kurzzeitige Besserung( ca. 3-4 Wochen)
danach wieder gleicher Schmerz.
Laut Aussage des Artztes ist die Wirbelsäule
porös und um 1-2mm verschoben
letzte möglichkeit Operation versteifung durch
Implantate. Monika Egger
Schreibe auf Grund des RTL bericht bei Punkt 12
vom 17.06.2003

von M. E.   |  am 2003-06-18 10:32:26

 Antwort: 5 lendenwirbel bandscheibenoperation
Sehr geehrte Frau E.,

ich empfehle Ihnen die Durchführung einer kernspintomografischen Untersuchung, eine erneute Operation sollte unseres Erachtens nur im Notfall erfolgen. Häufig führen minimal invasive Verfahren wie z. B. der epidurale Wirbelsäulenkatheter auch zum Erfolg in der Behandlung von Bandscheibenvorfällen oder Vernarbungen im Wirbelkanal.

Mit freundlichen Grüssen

Dr. med. S. Böll


Dr. med. S. Böll  |  am 2003-06-30 11:43:52


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 Wirbelversteifung
Ich bin 26 jahre letztes jahr im Nov. wurde ich das zweite mal an der Bandscheibe operiert. Es wurde eine Wirbelversteifung zwischen L5 und S1 durchgeführt.Es wurde ein Kohlephasergerüst und eine Titanplatte eingesetzt. Jetzt habe ich immer noch starke Schmerzen, werde mit Durogesic Pflaster behandelt. Kann es sein das ich gegen den Fremdkörper allergisch bin und ich deswegen nicht schmerzfrei bin. habe durch die OP auch ein Parese im linken Fuss.

von K. S.   |  am 2003-09-25 13:52:36

 Antwort: Wirbelversteifung
Sehr verehrte Frau S.,

die bei Ihnen verwendeten Materialien (Carbon und Titan) sind in aller Regel sehr gut verträglich und lösen keine Allergien aus.

Bei Ihnen wurde die Wirbelversteifung aufgrund eines sogenannten Postdiskotomiesyndroms durchgeführt. Der Operationserfolg nach Versteifungen bei Postdiskotomiesyndrom tritt häufig leider nur sehr verzögert und unvollständig ein. Sie sollten auf jeden Fall von einem Wirbelsäulenchirurgen überprüfen lassen, ob eine Schraubenfehllage bzw. eine Implantatfehllage vorliegt. Des weiteren muss genau abgeklärt werden, warum eine Lähmung im linken Fuß nach der Operation aufgetreten ist. Auch könnte es sich um eine Schraubenfehllage als Ursache handeln.

Wenn von dieser Seite alles in Ordnung ist und die Implantationen regelrecht erfolgten, besteht doch noch eine gute Hoffnung, dass es im weiteren Verlauf zu einer Besserung kommt.

Mit freundlichen Grüßen,

Dr. med. R. O. Oeljeschläger



Dr. med. R.-O. Oeljeschläger  |  am 2003-10-07 13:30:15


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