Bandscheibenprolaps

Hier finden Sie einen archivierten Beitrag aus unserem Forum mit dem Schwerpunkt "Lendenwirbelsäule". Die aktuelle Version dieses speziellen Forums mit allen neueren Fragen und Antworten erreichen Sie über den Link "zurück zur Fragenübersicht" am Fuße dieser Seite.

Weiterführende Informationen zum Themenbereich Bandscheibenvorfall stehen in unserem online verfügbaren Rückenbuch.

Weitere Links zu Forum-Beiträgen mit dem Aspekt Bandscheibenvorfall finden Sie hier.


Fragen und Antworten

Fragen sind mit einem gekennzeichnet, Antworten entsprechend mit einem

Bandscheibenprolaps -was tun?
Im Rahmen einer Kernspintomographie wurden Veränderungen auf Höhe L5/S1 als breitbasige linksbetonte konzentrische mäßige Protrusion festgestellt. Problematisch ist der zungenförmige Prolaps im linken Recessus lateralis. Die Nervenwurzel von S1 ist deutlich irritiert.Das OS sacrum und die IS Gelenke sind unauffällig.
Meine Schmerzen ziehen sich über die linke Gesäßhälfte bis hinunter zum Fußballen, der sehr oft eingeschlafen ist.(Ameisenkribbeln!).
Zur Zeit werde ich mit Kortison und Vitaminen gespritzt (3-4x je Woche), mit Akkupunktur und per Extension behandelt.
Eine Besserung ist jetzt nach ca. 3 Woche noch nicht eingetreten.
Welchen Behandlungsrat hätten Sie für mich? Würde eine Krankengymnastik oder Massage helfen?


von J. S. | am 2004-10-24 00:17:23

Antwort: Bandscheibenprolaps -was tun?
Sehr geehrter Herr Sch.,
Krankengymnastik eher als Massagen, sind, abhängig von den Schmerzen, in jedem Falle empfehlenswert. Die Nervenwurzel S1, die offensichtlich irritiert ist, könnte beispielsweise weiterführend beispielsweise unter CT- oder Röntgenkontrolle gezielt infiltriert werden. Hiermit kann oft eine langanhaltende Abschwellung und damit Besserung der Beschwerden erzielt werden. Sollten die ausstrahlenden Schmerzen keine Besserung erfahren, muss über eine Schrumpfung oder Ausräumung des störenden Bandscheibengewebes nachgedacht werden. Hierfür gibt es eine Reihe von Therapiemöglichkeiten, angefangen von sogenannten minimal invasiven bis hin zu klassischen offenen Verfahren.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. Robert Nissl

Dr. med. R. Nissl | am 2004-11-04 12:09:44


FollowUp-Frage stellen





zurück zur Fragenübersicht















Archiv-Version

Bitte beachten Sie:
Der Inhalt dieser Seite ist möglicherweise veraltet.

Die hier dargestellte Seite spiegelt nicht die aktuelle Version des Onlineauftritts von orthopaede.com wieder, sondern ist eine Archiv-Version.

Die aktuellsten Informationen finden Sie unter www.orthopaede.com.

Kontakt

Haben Sie Fragen?

Hotline zum Kontaktformular Patientenforum Sie fragen – unsere Experten anworten.