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Bandscheibenvorfall
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| Bandscheibebvorfall und Blockade | Sehr geehrte Damen und Herren,
mein Mann hatte vor ca. 1,5 Jahren einen Bandscheibenvorfall L5/S1. Da keine Lähmungs-
erscheinungen vorhanden waren, wurde er konservativ behandelt. Die ersten Versuche
einer Behandlung mit Massage und Fango schlug fehl. Erst eine Einweisung ins Kranken-
haus mit Infusionen und weiterhin konservativen Behandlungen wie KG, Bäder, Schlingen-
tisch, Fango, usw. hat eine Besserung gebracht. Danach war er noch drei Wochen in einer
Rehaklinik und das Ergebnis war zufriedenstellend und er war fast schmerzfrei. Seit der Zeit
geht er nun 3mal in der Woche zum Aufbautraining um Rücken- und Bauchmuskulatur
zu stärken.
Bis vor ca. 5 Wochen war auch alles in Ordnung, aber da hat er wieder Rückenschmerzen,
diesmal rechts, bekommen. Es war aber noch erträglich und der Arzt hat ihm wieder KG
und Schlingentisch verschrieben.
Nun hat er am Montag beim Bücken eine falsche Bewegung gemacht und seitdem kann
er sich wieder kaum bewegen vor lauter Schmerzen, diesmal wieder links wo der Band-
scheibenvorfall war. Unser Orthopäde hat ihn gleich zur Kernspinntomografie geschickt.
Das Ergebnis lautet nun: rechts ist die Bandscheibe schon leicht gewölbt (da hatte er die
leichen Schmerzen) und links hat er eine Blockade und das würde diese unerträglichen
Schmerzen verursachen. Nun ist er heute mit dem Ergebnis zu unserem Orthopäden ge-
gangen und der kann ihm leider nicht weiterhelfen, er weiß selber nicht wie er weiter
behandeln soll. Ziemlich unbefriedingende Situation.
Was würden Sie uns für eine Behandlunhdmethode empfehlen? Wäre da eine Op
sinnvoll?
Vielen Dank im voraus und freundliche Grüsse
B.S.
von B. S. | am 2004-06-03 15:27:29
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Antwort: Bandscheibebvorfall und Blockade |
| Sehr geehrte Frau Sch.,
starke Rückenbeschwerden, die nicht ins Bein ausstrahlen, können zwar die Ursache im Bandscheibenvorfall haben, auch Blockierungen oder Entzündungen der kleinen Wirbelgelenke können jedoch zu diesen Beschwerden führen. Wir empfehlen in diesen Fällen lokale Injektionen unter Röntgen- oder CT-Kontrolle an die kleinen Wirbelgelenke, um damit die genaue Diagnose festlegen zu können. Sollten diese Injektionen nicht zu einer Beschwerdefreiheit führen, käme eventuell die Mikrolaserbehandlung der betreffenden Bandscheibe mit dem Ziel der Druckminderung sowie der Behebung der Bandscheibenvorwölbung in Betracht.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Böll
Dr. med. S. Böll | am 2004-06-24 13:44:31
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