Bandscheibenvorfall
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| Bandscheibenvorfall L5/S1
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Diagnose:
Schefhaltung nach links. Flachbogige Lordose. Umschriebener degenerativer Discusschaden L5/S1. Hier Nachweis eines kräftigen mediolateral rechtsseitigen Nucleus pulposus-Prolaps mit Pelottierung des Duralschlauches und Kompression der re. S1-Wurzel. Die Tiefenausdehnung des NPP liegt bei 12mm, die Breite bei 18mm.
Schmerzen strahlen ins rechte Bein aus. Im Stehen, Gehen und geradem Sitzen bin ich (w, 34 J.) schmerzfrei. Keine Ausfallerscheinungen. Mein Neuro-Chirurg sagte mir, bei der Größe des Prolaps sei keine konservative Therapie möglich. Ist eine Operation unumgänglich oder gibt es eine Alternative?
Vielen Dank!
von A. R. | am 2004-11-16 18:02:47
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| Antwort: Bandscheibenvorfall L5/S1
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Sehr geehrte Frau R.,
solange Sie keine Ausfallerscheinungen haben, kann prinzipiell ein konservativer Therapieversuch unternommen werden. Nachdem offensichtlich die Wurzel bedrängt wird, ist wahrscheinlich langfristig eine Sanierung der Bandscheibe notwendig. Ob dies auch auf minimal invasivem oder offen operativem Wege durchzuführen sinnvoll ist, entscheidet sich vor allem nach der Größe. Vielleicht kann Ihr Neurochirurg die irritierte Nervenwurzel noch gezielt infiltrieren. Möglicherweise erreichen Sie damit eine anhaltende Besserung.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. med. R. Schneiderhan
Dr. med. R. Schneiderhan | am 2004-11-29 09:14:53
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