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Bandscheibenvorfall LWS L5 / S1
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| Bandscheibenvorfall LWS L5 / S1 | Sehr geehrtes Doktoren-Team,
seit etwa 4 Wochen leide ich (46 Jahre) an einer schweren Lumboischialgie.
Dabei strahlen die starken Nervenschmerzen bis ins linke Bein aus (besonders an der äußeren Wade und am hinteren, oberen Unterschenkel sowie Oberschenkel, außen).
Die vom Hausarzt angeordnete CT erbrachte am
05.11.04 folgenden Befund des Radiologen:
"Verschmälerung der dargestellten Zwischenwirbelräume L3/L4, L4/L5 und auch L5/S1 mit reaktiven marginalen Spondylophyten an den vorderen Wirbelkanten und vermehrter subchondraler Sklerosierung im Bereich der korrespondierenden Grund- und Deckplatten.
Die Bandscheibe L5/S1 zeigt eine links-medio lateral exzentrische Vorwölbung in den spinalen Kanal. Die linke Nervenwurzel S1 und der Duralsack sind deutlich komprimiert.
Beurteilung:
Osteochondrosis intervertebralis L3/L4, L4/L5 und L5/S1.
Links-medio lateraler Bandscheibenprolaps L5/S1 mit deutlicher Kompression der linksseitigen Nervenwurzel sowie des Duralsacks. "
Könnten Sie mir bitte erklären, welche Bedeutung diese Diagnose - neben dem Bandscheibenvorfall - noch hat und wie Sie in der Behandlung vorgehen würden ?
Nachdem der kontaktierte Neurologe akut keinen Grund zur OP sieht, möchte mich der Hausarzt weiter zum Orthopäden überweisen. Aber leider ist es hier fast aussichtslos, einen Termin vor Mitte Dezember zu erhalten. Aufgrund meiner anhaltenden Beschwerden möchte ich jedoch nicht mehr so lange abwarten.
Deshalb würde ich mich sehr über Ihren fachkundigen Rat freuen.
Gibt es in unserem Postleitzahlen-Gebiet (58849)spezialisierte Ärzte und Kliniken, die Sie mir eventuell empfehlen könnten ?
Erwähnen möchte ich zu Ihrer Information vielleicht noch, dass ich leider "nur" Kassenpatientin (TAUNUS BKK - ohne Zusatz-
versicherung) bin.
Ein herzliches Dankeschön im voraus für Ihre freundliche Unterstützung und viele Grüße aus dem Sauerland sendet Ihnen
Karin Sönnecken
von K. S. | am 2004-11-17 14:48:26
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Antwort: Bandscheibenvorfall LWS L5 / S1 |
| Sehr geehrter Herr H.,
solange keine Nervenausfallerscheinungen wie Lähmungen oder anhaltende Taubheitsgefühle auftreten, ist eine Operation prinzipiell vermeidbar. Vielleicht sollten Sie nochmals eine intensiv konservative Therapie versuchen.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. med. R. Schneiderhan
Dr. med. R. Schneiderhan | am 2004-11-29 09:04:28
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