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Bandscheibenprolaps. Osteochondrosis
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| Bandscheibenprolaps | Sehr geehrte Damen und Herren,
ich wurde bisher 3mal operiert, LWS 4/5.
Bei der letzten Op wurde mir das Facettengelenk re. entfernt.
Seitdem habe ich immer wieder Beschwerden/Schmerzen.
Mein Arzt meinte nun, dass es aufgrund des Facettengelenksentfernung nun zu einer Instabilität gekommen ist und diese könnte man nur noch mit einer Versteifung entgegenwirken.
Meine Frage ist nun, ist es eine gängige Op-Methode, daß Facettengelenk zu entfernen oder hätte man auch noch andere Möglichkeiten gehabt.
Was bedeuten eigentlich die Begriffe: Exploration/Dekompression/Sequesterentfernung genau?
Kann ein Facettengelenksentfernung wirklich zu einer Instabilität führen?
Wie sieht es nach einer Fusion aus?
Mit freundlichen Grüssen
von C. | am 2003-07-31 13:42:22
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Antwort: Bandscheibenprolaps |
| Sehr geehrter Patient,
da Sie bereits 3x an der selben Bandscheibe operiert worden sind, musste offensichtlich beim letzten Eingriff auch das kleine Wirbelgelenk rechts (Facettgelenk) mit entfernt werden. Diese Maßnahme ist gelegentlich nötig, wenn eine Nervenwurzelkanaleinengung, eventuell aufgrund von Narbengewebe, besteht.
Nach einer Facettgelenkentfernung kann es tatsächlich in einigen Fällen zu einer Instabilität (Wirbel-gleiten kommen. Dann ist in der Regel nur noch eine Versteifungsoperation Erfolg versprechend.
Begriffserklärung:
Exploration heißt, dass Strukturen dargestellt und untersucht und beurteilt werden. In Ihrem Fall wurden wahrscheinlich Nervenstrukturen dargestellt und nachgeschaut, ob Narbengewebe oder erneute Bandscheibenvorfälle eine Kompression auf diese Nerven ausüben.
Dekompression bedeutet, dass Strukturen, welche auf Nerven drücken, entfernt wurden.
Sequester ist der Ausdruck für einen Bandscheibenvorfall, der sich von der Bandscheiben selbst komplett abgelöst hat und im Wirbelkanal verrutscht ist.
Nach einer erfolgten Versteifung (Fusion) ist das betroffene Bewegungssegment stillgelegt, dem entsprechend ist die Beweglichkeit der Wirbelsäule nach der Operation gering eingeschränkt. Ein möglicher Nachteil einer Versteifungsoperation ist, dass die übrigen Bandscheiben jetzt die Funktion der versteiften Bandscheibe mit übernehmen müssen und womöglich schneller abnutzen als normal.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. med. R.-O. Oeljeschläger
Dr. med. R.-O. Oeljeschläger | am 2003-08-12 12:46:57
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Laseroperation bei Diagnose: Osteochondrosis deformans L5/S1 | Seit 2,5 Jahren leide ich erheblich unter Schmerzen im unteren Rückenbereich.
Bei einer MRT der LWS 2002 wurde folgende Beurteilung erteilt:
Osteochondrosis deformans L5/S1 mit deutlicher Höhenverminderung des Bandscheibenfaches.
Die Bandscheibe L5/S1 zeitgt eine medio bds. laterale, li. paramedian betonte Diskusprotrusion mit geringer Pelottierung der Nevenwurzel li.
Nach mehreren Therapien: Spritzen, Tabletten, Akkupunktur, Krankengymnastik, Kur etc. sind meine Schmerzen nicht geringer geworden, im Gegenteil. Ich kann keinen Sport mehr treiben, lebe nur noch mit Schmerzmitteln und habe jetzt von einer Laser-OP in München gehört, bei der man nachher schmerzfrei ist. Wäre diese OP eine Mögliche Therapie für mich?
Wo besteht die Möglichkeit sich dieser OP zu unterziehen?
Mit freundlichen Grüssen
Chrisitane Liedtke
von C. L. | am 2003-09-26 15:03:06
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Antwort: Laseroperation bei Diagnose: Osteochondrosis deformans L5/S1 |
| Sehr geehrte Frau L.,
eine aktuelle Kernspintomographie oder zumindest eine Röntgenaufnahme zur Beurteilung der Höhe des Bandscheibenfaches wäre sicherlich sinnvoll. Im Extremfall ist eine Laserbehandlung bei zu stark abgenützter Bandscheibe nicht mehr möglich. Idealerweise würden Sie sich vor dem Eingriff mit einer aktuellen kernspintomographischen Untersuchung in unserer ambulanten Sprechstunde zwecks weiterer Besprechung vorstellen (Terminvereinbarung unter 089/6145100).
Mit freundlichen Grüßen
Dr. med. S. Böll
Dr. med. S. Böll | am 2003-10-06 14:39:38
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