Bandscheibenvorfall. Verengter Spinalkanal

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 Fragen und Antworten 

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 Bitte um Hilfe
Sehr geehrte Damen und Herren.

Ich bin 25 Jahre alt und leide zur Zeit erneut unter unerträglichen Schmerzen, die vor allem in das linke Bein strahlen mit dem Schwerpunkt in der linken Gesäßhälfte. Auszuhalten ist es zur Zeit nur einigermaßen mit der Einnahmen der verschriebenen Schmerzmittel.

Vor ziemlich genau 3 Jahren ist bei mir ein Bandscheibenvorfall bei L5/S1 festgestellt worden.
Auszug aus dem damaligen Befund:
"I. d. kernspintografischen Untersuchung zeigt sich ein großer Bandscheibenvorfall sequestriert im Segment L5/S1 links mit Bedrängung der Nervenwurzel S1. Der Spinalkanal ist um ca. 40 % verlegt..... desweiteren ist eine im Vergleich deutliche Dehydration der Bandscheiben L4/5 und L5/S1 erkennbar. Eine Osteochondrose liegt nicht vor.

Man versuchte mich zunächst konservativ mit Kortisonschema in Verbindung mit Vervenwurzelinfiltrationen zu therapieren. Als sich nach ca. 7 Tagen stationärer Behandlung keine Besserung zeigte, wurde die Indikation zur OP gestellt.

Wie ich nach heutigem Wissensstand erkennen muss, ist diese OP offenbar nicht so schonend erfolgt, wie sie hätte erfolgen können.
Nichts desto trotz war ich etwa 3 Jahre fast beschwerdefrei. Bis heute, wo sich nahezu dieselbe Symptomatik zeigt wie damals.

Es sind am vergangenen Dienstag neue MRT-Aufnahmen gemacht worden mit denen ich mich heute bei einem mir empfohlenen Neurochirurgen
vorstelle.

Sie werden verstehen, dass ich angesichts meines jungen Alters große Ängste habe und mich frage, wie das alles weitergehen soll, wenn ich heute schon derartige Probleme habe. Ich bin verunsichert darüber, welche Maßnahmen in meinem Fall getroffen werden und mir fehlt das Vertrauen zu den Ärtzten, da die damalige Erfahrung mit den behandelnden Ärzten nicht besonders positiv war und ich viel darüber gelesen habe, dass man sich in die Hände von erfahrenen und routinierten Spezialisten begeben sollte. Ich weiß nicht, ob der mich jetzt behandelnde Arzt einer von diesen ist.

Ich in durch das Magazin ORTHOPRESS auf sie aufmerksam gemacht worden. Ich komme aus Kiel und selbst wenn München mein Geburtsort ist, so ist es doch einigermaßen weit entfernt, sodaß eine Vorstellung bei Ihnen vermutlich nicht in Frage kommt.

Ich bin ratlos, wie ich mich verhalten soll und würde sie fragen wollen, ob sie mir einen Spezialisten in meiner Nähe empfehlen können, der viel mit jüngeren Patienten Erfahrung hat, der vielleicht auch ein wenig meine Ängste versteht, die ich zur zeit habe.

Vielen Dank im Voraus.

Mit freundlichen Grüßen,
Lasse Liebe



von L. L.   |  am 2003-01-24 13:22:34

 Antwort: Bitte um Hilfe
Sehr geehrter Herr L.,

ich empfehle Ihnen, sich bei dem empfohlenen Neurochirurgen vorzustellen, im allgemeinen werden diese Bandscheibenvorfälle mikrochirurgisch oder endoskopisch entfernt.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. R. Schneiderhan

Dr. med. R. Schneiderhan  |  am 2003-02-03 16:24:40


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