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Bandscheibenvorfall. Wirbelkanalstenose
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| bandscheibenvorfall verengter wirbelkanal | ich leide an bandscheiben vorfall und verengtem wirbelkanal, mit schmerzaustrahlung auf der linken seite übers knie bis zum fuß.
ist enabhilfe ohne opperation möglich?
die behinerung wurd mit kernspind festgestellt.
von w. s. | am 2004-05-31 15:56:45
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Antwort: bandscheibenvorfall verengter wirbelkanal |
| Sehr geehrter Herr Sch.,
eine Wirbelkanalverengung durch Bandscheibenvorfall kann ggf. durchaus minimal invasiv, d. h. mit Wirbelsäulenkatheter oder gegebenenfalls Mikrolaserbehandlung therapiert werden, wenn konservative Therapiemaßnahmen scheitern.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Böll
Dr. med. S. Böll | am 2004-06-24 13:40:09
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Bandscheibenvorfall und Wirbelkanalstenose | Bei mir wurde 2001 ein CT der LWS (L3-S1) erstellt. Ergebnis: IntraforaminalerVorfall li. am ausgeprägtesten L5/S1 aber auch L3/5. Hyper -trophie der Wirbelgel. , Spinalstenose auf allen 3 Etagen u. Spondylarthrose. Neues CT 01.04 er -gab: L3/4 Protrusio der Bandsch. breit basig. Va -kuumphänomen der Bandsch. Hyper trophie der Ligamenta flava, hierdurch mä ßiggradige Ein -engung des Spinalkanals. Neuroforamina sind frei. L4/5 Bandschdegeneration, Breitbasige Protrusio der Bandsch. über die gesamte Circum -ferenz. Hypertrophie der Ligamenta flava, Rand -kantenanbauten der kleinen Wirbelgelenke. Hoch -gradige spinale Stenose. Die Neuroforamina sind frei. L5/S1: Protrusionen der Bandsch. vakuum -phänomen. Hypertrophie der Ligamenta flava, Randkantenanbauten der kl. Wirbelgelenke. Mäßiggradige Einengung des Spinalkanals. Un -auffällige Neuroforamina. Ich habe ständig trotz Tabletten (Voltaren Dispert/Resonat) Schmerzen im Lendenbereich mit Ausstrahlung bis links in den Fuß und rechts in den Oberschenkel und nach längerem Sitzen kann ich die ersten 10-15 Schritte nur nach vorne gebeugt gehen. Hatte zwischenzeitlich auch schon einmal Schwierig -keiten eine längere Strecke zu gehen. Dies ist nach mehrmaligen Infusionen nicht mehr. Sollte ich mich einer OP unterziehen, wielches Risiko steckt in einer OP und wie sieht das nach der OP aus? Bin ich dann wieder Schmerzfrei?
von I. P. | am 2004-10-30 15:50:41
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Antwort: Bandscheibenvorfall und Wirbelkanalstenose |
| Sehr geehrte Frau P.,
offensichtlich haben Sie die üblichen konservativen Maßnahmen weitgehend ausgeschöpft. Da die von Ihnen beschriebenen Veränderungen sowohl die Bandscheiben als auch die Gelenke und Bandstrukturen betreffen und dies auf mehreren Etagen vorhanden ist, ist eine offenen Operation, eventuell eine minimal invasive - so genannte epidurale Kathetertechnik anwendbar, welche auf mehrere Etagen einwirkt. Über eine Gewebsschrumpfung durch Medikamentengabe über einen solchen Katheter kann oft eine Beschwerdebesserung erzielt werden. Die Einsatzmöglichkeit einer solchen minimal invasiven Methode richtet sich nach der genauen Ausprägung der Veränderungen sowie auch nach den Beschwerden. Da Sie über ausstrahlende Beschwerden berichten, wäre dies ggf. eine gute Einsatzmöglichkeit. Eine Alternative mit wahrscheinlich höherer Erfolgsaussicht bei auch höherer Radikalität ist eine Operation, bei der jedoch wahrscheinlich gleichzeitig eine Versteifung durchgeführt werden würde. Die Risiken sind bei vernachlässigbaren Begleiterkrankungen als eher gering einzustufen. Je nach für Sie individuell anzuratender Technik würde man Ihnen die jeweiligen speziellen Risiken erläutern.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. med. R. Schneiderhan
Dr. med. R. Schneiderhan | am 2004-11-08 11:24:03
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