Bandscheibenvorfall l3 l4 l5. Patientenforum: Schmerz (Bandscheiben, Wirbelsäule)

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 Fragen und Antworten 

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 Bandscheibenvorfall
Meine Schwiegermutter (75) hat einen Bandscheibenvorfall und leidet an Osteoporose. Der behandelnde Arzt sagt, daß man unter diesen Umständen nicht operieren kann. Was ist Ihrer Meinung dazu?

von T. S.   |  am 2001-11-02 09:22:08

 Antwort: Bandscheibenvorfall
Sehr geehrter Herr S.,

bei Osteoporose und Vorliegen eines Bandscheibenvorfalles, speziell an der Brustwirbelsäule, ist man sicherlich mit einer operativen Intervention sehr zurückhaltend. Bandscheibenvorfälle in der Brustwirbelsäule verursachen nicht immer Beschwerden, so daß auch an eine andere Schmerzursache (z.B. infolge der Osteoporose) gedacht werden muß. Eine sinnvolle Osteoporosetherapie könnte evtl. in diesem Fall oft recht schnell zu einer Schmerzlinderung führen (z.B. Calcitonin Nasenspray oder Calcitonin Injektionen).

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. S. Böll

Dr. med. S. Böll  |  am 2001-11-13 16:58:28


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 BWS Bandscheibenvorfall re. und Haemangiom BWS links
Die Diagnose betrifft unseren Sohn ( 33 ).
Gibt es hier eine spezielle Therapie? Er bekam eine Reha die er jedoch abgebrochen hat, da er liegend auf dem Bauch behandelt wurde und ihm das sehr weh tat. Die KG meinte, etwas anderes könne sie nicht machen (?).Er hat jetzt plötzlich sehr starke Schmerzen bekommen ( geht viel Rückenschwimmen und macht auch Rückengymnastik ) und konnte sich kaum rühren, auch Atmen fiel ihm sehr schwer. Dazu kam natürlich Angst.
Den ganz gleichen Vorfall hatte er am 1.1. diesen Jahres, nur schlimmer, da konnte er sich nicht mehr bewegen. Der Notarzt gab Spritzen (Muskelweichmacher?). Damals wußte noch keiner von dem Vorfall der BWS, dies stellte sich erst im Mai im Kernspin heraus.
Wir hätten nun gerne gewußt, wie wir uns verhalten müssen, falls es ihm wieder mal so schlecht geht. Er nimmt dann Muskelrelaxans 4 x 2 Tbl., dann gehts nach 1 - 2 Tagen wieder. Aber das kann doch kein Dauerzustand sein, es müßte doch auch hierfür, also speziell für den BWS-Prolaps eine Therapie/Übungen geben.
Woher kommt linksseitig das Haemangiom? Nach seiner Aussage hat er sich auch niemals irgendwo angestoßen.
Für eine schnelle Antwort wären wir Ihnen sehr sehr dankbar, da wir diesen Situationen völlig hilflos gegenüberstehen.


von E. F.   |  am 2002-08-06 22:26:25

 Antwort: BWS Bandscheibenvorfall re. und Haemangiom BWS links
Sehr geehrte Frau F.,

ein Hämangiom in eine Wirbelkörper ist anlagebedingt und im allgemeinen nicht behandlungsbedürftig. Bandscheibenvorfälle in der Brustwirbelsäule verursachen zum Teil heftige Beschwerden. Sollten diese durch entzündungshemmende sowie muskelentspannende Medikamente nicht dauerhaft beherrschbar sein, kann ggf. auch der Wirbelsäulenkatheter nach Prof. Racz zur Behandlung des Bandscheibenvorfalls eingesetzt werden. Eine krankengymnastische Übungsbehandlung empfiehlt sich vor allem im beschwerdefreien Intervall um über eine Muskelkräftigung einen möglichst große Stabilität im Bereich der Wirbelsäule zu erzielen und damit Bandscheibenvorfällen vorzubeugen.

Mit freundlichen Grüssen aus München

Dr. med. R. Schneiderhan

Dr. med. R. Schneiderhan  |  am 2002-08-16 00:36:00


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 Befund : Fehlhaltung der LWS +Bandscheibenverwölbung
Befund : s-förmige rechts-linkskonvexe skoliotische Fehlhaltung der LWS , Steilhaltung der LWS, Bandscheibenverwölbung a. L4/5 und b. L5 /S1 ,
1. Welche Behandlung ist notwendig und emphelenswert ?
2. Kann die Fehlhaltung der Wirbelsäulen auch bei "älteren" Menschen wieder reguliert werden?
Welche Therapie ist notwendig ?


von b. s.   |  am 2003-05-14 18:11:53

 Antwort: Befund : Fehlhaltung der LWS +Bandscheibenverwölbung
Sehr geehrte Frau Sch.,

die von Ihnen geschilderten Befunde sind gut vereinbar mit einer Instabilität der Lendenwirbelsäule, wo es zu Verkippungen der Wirbelkörper gegeneinander kommt und damit zur Muskelverspannung. Auch Bandscheibenvorwölbungen sind damit häufig vergesellschaftet. Im allgemeinen empfiehlt sich eine krankengymnastische Kräftigung der Rumpfmuskulatur zur Stabilisierung der Wirbelsäule. Auch eine Stützmiederbehandlung kann vorübergehend sinnvoll sein, des weiteren entzündungshemmende und muskelentspannende medikamentöse Therapie.

Mit freundlichen Grüssen

Dr. med. S. Böll

Dr. med. S. Böll  |  am 2003-06-02 17:27:51


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 NPP
Ich bin 35 Jahre alt,Krankenschwester (Vollzeit/Schicht) und allein erziehende Mutter von zwei Kindern,daher oft überlastet.
Im Januar wurden ein liegender NPP in BWK 1/2 und angehende Protrusionen in HWK 6/7 und 7/1 festgestellt.Wegen einer gleichzeitigen Radikulitis in der BWS sollte vorerst nichts unternommen werden.Mittlerweile schläft aber immer wieder auch tagsüber mein rechter Arm ein und ich habe starke Schmerzen im Nacken und in der BWS.
Wie gefährlich sind diese Beschwerden?Mein Orthopäde (65 Jahre) meint,das kriegen wir mit Cortison Spritzen hin.Was soll ich davon halten?


von M. F.   |  am 2004-05-07 15:33:27

 Antwort: NPP
Sehr geehrte Frau F.,
in den meisten Fällen ist sicherlich eine konservative Behandlung sinnvoll und Erfolg versprechend, neben einer Schmerzbehandlung mit Medikamenten beziehungsweise Injektionen sollten physikalische und krankengymnastische Behandlungsübungen zur Anwendung kommen. Durch Entspannung der Muskulatur wird den Bandscheiben die Möglichkeit gegeben, sich spontan wieder zurückzuziehen, was zu einer Entlastung der Nerven im Wirbelkanal führt.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Böll



Dr. med. S. Böll  |  am 2004-05-22 09:41:40


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 Osteoporose Therapie
Ist es angezeigt, das dass Medikament Ostac wird bei der Osteoporose Therapie nach einem Wirbelbruch eingesetzt wird?

von C. S.   |  am 2004-02-23 13:07:15

 Antwort: Osteoporose Therapie
Sehr geehrte Frau Sch.,
zur Behandlung der Osteoporose gibt es inzwischen viele hervorragende Medikamente. Was in Ihrem Fall sinnvoll ist, sollte je nach Knochendichte, nach vorliegenden Schäden sowie nach Verträglichkeit mit Ihrem Orthopäden abgestimmt werden.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Böll


Dr. med. S. Böll  |  am 2004-03-10 16:02:47


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 Infiltration der Wirbelgelenke bei LWS-Schmerzen sinnvoll?
Ich bin 24 Jahre alt und habe seit ca. 1 Jahr massive Scherzen im LW-Bereich LW5/S1. Bandscheibendegeneration und Vorwölbung. Medikamente und PDA haben nicht geholfen. Jetzt soll eine Infiltration der Wirbelgelenke vorgenommen werden. Was sagen Sie dazu? Da bei mir außer CT und Knochenzinti keine weiteren Untersuchen vorgenommen wurden um der Ursache auf den Grund zu gehen sollte ich mich dafür entscheiden?

von J. M.   |  am 2004-05-18 18:51:17

 Antwort: Infiltration der Wirbelgelenke bei LWS-Schmerzen sinnvoll?
Sehr geehrte Frau M.,

eine Infiltrationsbehandlung an die kleinen Wirbelgelenke kann sowohl diagnostisch als auch therapeutisch extrem wirkungsvoll sein, so dass ich Ihnen durchaus dazu raten würde. Der Eingriff ist, wenn er fachgerecht und unter Durchleuchtungskontrolle durchgeführt wird, eine Sache von wenigen Minuten und nur minimal schmerzhaft.


Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. S. Böll


Dr. med. S. Böll  |  am 2004-05-26 15:26:53


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 schmerzen
Ich hatte jetzt innerhalb eines jahres zwei OPs in der etage L5/S1.Meine Beschwerden haben sich umgekehrt:Gehen und stehen ist ok,aber jetzt kann ich kaum mehr als eine std. liegen.Das heißt keine Nacht mehr durchschlafen.Bin jetzt 40 Jahre alt..Wissen Sie Rat?

von F. M.   |  am 2005-03-31 09:37:18

 Antwort: schmerzen
Sehr geehrter Herr M.,

Ihre Beschwerden könnten darauf zurückzuführen sein, dass sich die Rückenmuskulatur noch nicht an die neuen Verhältnisse gewöhnt hat. Intensive Physiotherapie ist wichtig. Ev. kann auch das vorübergehende Tragen eines Stützmieders hilfreich sein. Sollte dies nicht ausreichen, ist oft eine Infiltration der so genannten kleinen Wirbelgelenke sehr empfehlenswert.

Mit freundlichen Grüßen
Dr.med. R. Nissl


Dr. med. Robert Nissl  |  am 2005-04-05 10:58:50


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