Bandscheibenvorfall c5 c6

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 Fragen und Antworten 

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 Banscheibenvorfall C5/C6
Ich bin 40 Jahre alt (m) und bei mir wurde ein Bandscheibenvorfall C5/C6 diagnostiziert. Falls die konvtioneller Metode keine Besserung erbringt muss operativ behandelt wird.
Hierzu habe ich ein paar Fragen:
1. Welche Möglichkeiten hat man bei einer konventionellen Behandlung ausser Dehnungsübungen und leichte Masagen?
2. Gibt es sonstige Behandlungsmöglichkeiten (evtl Kortisonbehandlung)
2. Ich habe auf der Hompage www.alphaklinik.de/bandscheibenvorfall.html etwas über Perkkutane Nukleotomie gelesen. Wer hat damit schon Erfahrungen?
Über eine Auskunft würde ich mich sehr freuen


von A. S.   |  am 2002-01-20 23:26:45

 Antwort: Banscheibenvorfall C5/C6
Sehr geehrter Herr Sch.,

nach Ausschöpfung der gesamten Palette der konservativen Therapie (Wärme, Extensionen, Krankengymnastik, Massagen, Elektrotherapie, lokale Infiltrationen mit Wurzelblockaden des betroffenen Nerven) kommen ggf. minimal invasive Verfahren in Frage. Oftmals führt auch in Versuch mit einem Wirbelsäulenkatheter zu einer relevanten Schrumpfung des Bandscheibenvorfalls. Nur in Ausnahmefällen ist eine offene Operation bzw. eine perkutane Nukleotomie nötig.

Mit freundlichen Grüssen

Dr. med. S. Böll

Dr. med. S. Böll  |  am 2002-01-31 14:27:05


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 7.Halswirbel
Bei mir wurde ein schwerer Vorfall am 7.Halswirbel diagnostiziert sowie ein leichter am
6.Halswirbel. Operation unumgänglich ???
Ich bin 50 Jahre alt.

von K. R.   |  am 2002-02-02 11:05:40

 Antwort: 7.Halswirbel
Sehr geehrter Herr R.,

auch größer Bandscheibenvorfälle machen nicht immer Beschwerden und sind zum Teil vollständig reversibel. Die Behandlung in Ihrem konkreten Fall richtet sich in erster Linie nach den Beschwerden. Sollten keine neurologischen Ausfälle zu beklagen sein, ist im allgemeinen die konservative Behandlung sinnvoll. Der operative Weg sollte nur nach Ausschöpfen aller Alternativen (unter anderem auch Wirbelsäulenkathetertechnik nach Prof. Racz) in Erwägung gezogen werden.

Mit freundlichen Grüssen

Dr. med. S. Böll

Dr. med. S. Böll  |  am 2002-03-23 23:51:08


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 HWS Bandscheibenvorfall was raten Sie mir?
Seit Februar 2002 Schmerzen im HWS bis in die Schultern und in den Arm. Kopfschmerzen und Schwindel. Physiotherapie und Medikamente ohne Erfolg. Durch Kernspintomographie folgender Befund: Steilstellung der HWS mit osteochondrotischen Veränderungen und Blockierung der Segmente C3 bis C7.
C3/C4 breitbasige Bandscheibenprotrusion und Verdickung der Ligamenta bei Osteochondrose. Keine signifikante Alteration des Myelons, jedoch geringgradige Einengung des rechten Neuroforamens. C4/C5 breitbasig rechtsbetonte Bandscheibenprotrusion bis and das Myelon heranreichend. Die vorderen Nervenwurzeln werden hierdurch leicht verlagert. C5/C6 Rechtsbetonter Bandscheibenvorfall mit leichter Verlagerung des Myelons und der vorderen Nervenwurzel. Zusätzlich Uncovertebralarthrose. Einengung des rechtsseitigen Neuroformens.

von K. S.   |  am 2002-07-23 11:44:20

 Antwort: HWS Bandscheibenvorfall was raten Sie mir?
Sehr geehrte Frau Sch.,

ich empfehle Ihnen eine neurologische Untersuchung, hier kann festgestellt werden, ob die Halswirbelsäulenveränderungen zu den von Ihnen geschilderten Beschwerden passen. Ist dies der Fall, käme unter Umständen die Durchführung einer minimal invasiven Wirbelsäulenkathetertechnik nach Prof. Racz zur Behandlung der Bandscheibenvorfälle und damit zur Entlastung der betroffenen Nerven in Betracht.

Mit freundlichen Grüssen aus München

Dr. med. R. Schneiderhan

Dr. med. R. Schneiderhan  |  am 2002-08-15 23:51:20


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 HWS C5/C6 OP
Ich wurde 6/99 im Alter von 28 an C5/C6 operiert.
Habe nun eine Carbonplatte anstelle meiner Bandscheibe drin.Seitdem gibt es kaum einen Tag an dem ich schmerzfrei gewesen wäre was nicht unbedingt zum Wohlbefinden beiträgt. Medikation heute: Anco forte 800mg n. B. ein Tens-gerät und KG.
Und natürlich einige Eischränkungen womit man Leben muß! Ärger mit Krankenkasse Job veroren und LVA gesteht mir ganze 20 % zu. Und die Arzte sagen mir:"Das wird immer schlimmer" weil ich Jahre lang auf einen Tennisarm behandelt wurde und meine Nerven dadurch sehr irritiert wurden.
Also immer Schmerzen!!!

von D. S.   |  am 2003-05-13 19:41:48

 Antwort: HWS C5/C6 OP
Sehr geehrter Herr M.,

eine Verengung des Spinalkanals kann durchaus zu einer Einschränkung der Gehstrecke führen, diese resultiert jedoch weniger aus den Schmerzen sondern mehr aus dem Druck auf die im Wirbelkanal verlaufenden Nerven, was nach kurzer Gehstrecke zu Kraftlosigkeit und Schmerzen in den Beinen führen kann. Sollten überdies Schmerzen in der Lendenwirbelsäule bestehen, ist dies eher typisch für eine Instabilität bzw. eine entzündliche Reizung der sog. kleinen Wirbelgelenke. Lokale Spritzentherapien, am besten unter Röntgen- oder CT-Kontrolle an diese betreffenden Gelenke könnten hier sowohl diagnostisch als auch therapeutisch weiterhelfen.

Mit freundlichen Grüssen

Dr. med. S. Böll

Dr. med. S. Böll  |  am 2003-06-02 17:22:04


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 BSV bei C6/7 festgestellt
Bei mir wurde anfang des Jahres ein BSV bei C6/7 festgestellt alle konserv. Terapien haben nichts gebracht. Außer Daumen und Zeigefinger sind die Finger an der rechten Hand taub. Hinzu kommen starke Kopfschmerzen. Bei einer Neurologischen Untersuchen wurde eine Reizung festgestellt aber man konnte nicht genau diagnostizieren welcher Nerv das ist.
Was bleiben mir noch für moglichkeiten an eine OP traut sich wahrscheinlich bei diese Diagnose dran.
Mit frdl. Grüßen K . Otto

von K. O.   |  am 2004-10-18 17:56:43

 Antwort: BSV bei C6/7 festgestellt
Sehr geehrte Frau O.,

wahrscheinlich ist bei Ihnen der Bandscheibenvorfall verursachend für die Beschwerden. Wenn man jedoch keinen eindeutigen Nerv zuordnen kann, ist es oft sinnvoll, gezielt die Nervenwurzeln zu infiltrieren, welche in Verdacht stehen, irritiert zu sein. Dies geschieht vorzugsweise unter Röntgen- oder CT-Kontrolle. Oft kann schon dadurch ein länger anhaltender Erfolg im Sinne einer Beschwerdelinderung erzielt werden. Ansonsten muss bei Fehlschlagen der konservativen Behandlungsmöglichkeiten daran gedacht werden, den Bandscheibenvorfall zum Schrumpfen zu bringen. Je nach Ausdehnung ist eventuell ein minimal invasives Verfahren möglich.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. R. Schneiderhan

Dr. med. R. Schneiderhan  |  am 2004-10-26 09:12:07


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 BSV an C5/6
Hatte vor 7 Jahren schweren BSV mit schwersten Schmerzen. Keine Ausfälle, konservative Behandlung. Aber 3bis4mal im Jahr für Wochen schwere Verspannungen. Tbl.: Ibuprofen ,Tramadol, Tetrazepam, Fango. Jetzt erstmals starke Schmerzen in Halswirbelsäule plus Verspannungen. Halswirbelverschleiss? Was kann ich tun? Bis jetzt keine OP. Schmerz geht nicht weg, was steht mir evtl. bevor.? Vielen Dank für eine Antwort!

von A. J.   |  am 2005-01-14 13:27:13

 Antwort: BSV an C5/6
Sehr geehrte Frau J.,

so lange keine neurologischen Ausfallerscheinungen bestehen, ist man grundsätzlich mit einer Operation eher zurückhaltend. Zusätzlich der von Ihnen angegebenen Therapieformen ist eine konsequente Physiotherapie zu empfehlen. Damit lassen sich die Beschwerden oft langfristig bessern. Bei anhaltenden Schmerzen ist ggf. eine gezielte Infiltration der durch den Bandscheibenvorfall irritierten Nervenwurzeln sinnvoll. Dies geschieht vorzugsweise unter Röntgen- oder CT-Kontrolle.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. med. A. Sigel


Dr.med. Alex Sigl  |  am 2005-01-31 11:56:14


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 Bandscheibenvorfall
Lt. CT bei L4/5 Nachweis einer minimalen zungenförmigen Vorwölbung von Bandscheibenanteilen in den anterioren
Subaradnoidalraum, Dorsoventral-Durchmesser
7 mm. Der Duralsack wird von der Veränderung tangiert, eine wesentliche Kompression liegt nicht vor. Die Nervenwurzel wird geingfügig beeinträchtigt. Bei L5/S1 ebenfalls minimale Vorwölbung . Linksseitige Nervenwurzel S1 ganz
geringfügig verdickt.
Frage: Habe 14 Tage Schmerzen, wie lange noch

von P. H.   |  am 2005-01-16 14:11:24

 Antwort: Bandscheibenvorfall
Sehr geehrter Herr H.,

leider ist Ihre Frage nicht vollständig, wahrscheinlich erfolgt bei Ihnen eine konservative Therapie mit Krankengymnastik und Medikamenten. Es ist anzunehmen, dass Ihre Beschwerden im Laufe der nächsten Wochen nachlassen. Ansonsten kann es ggf. sinnvoll sein, die irritierte Nervenwurzel gezielt zu infiltrieren.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. med. A. Sigel


Dr.med. Alex Sigl  |  am 2005-01-31 10:45:21


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