Bandscheibenvorfall lws 5/6

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 Bandscheibenvorfall bei chronischer Lumbalgie
Sehr geehrter Dr. Schneiderhan

Betrifft meinen Schwiegervater:(67 Jahre)
Nach jahrzehntelangem Leidensweg wurde aufgrund akuter zusätzlicher Schmerzen im Unterleibsbereich nach Monaten ( endlich ) eine CT durchgeführt.
Beurteilung des Befunds:
Ausgeprägte Spondylosis deformans der unteren und mitteleren LWS sowie schwere Spondylarthrose bds. (rechts ausgeprägter als links) L4/5 und insbesondere L5/S1 mit Randexostosen, Hyperplasie der Ligamenta flava und Eingung der Recessus lateralis und des Spinalkanals im Querdurchmesser. Kleine mediane Bandscheibenprotrusion L3/4 und medio-lateraler Bandschweibenvorfall linksbetont L4/5 und rechtsbetont L5/S1 mit jeweils einem großen intraforaminalen Anteil, Einengung des Neuroforamens und Nervenwurzelirritation. Schwere rechtsbetonte ISG-Arthrose mit Teilankylosierung. Keine Frakturen oder ossären Destruktionen.
Daraufhin Überweisung an einen Radiologen mit dem Auftrag einer CT-gesteuerten periradikuläre Schmerztherapie?
Frage:
Ist diese Schmerztherapie in diesem Fall überhaupt noch angebracht? Was halten Sie für sinnvoll und was kostet es?

Mit freundlichen Grüßen!

Michael Himpelmann


von M. H.   |  am 2002-04-01 21:21:00

 Antwort: Bandscheibenvorfall bei chronischer Lumbalgie
Sehr geehrter Herr H.,

im allgemeinen werden CT-gesteuerte periradikuläre Therapien von gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Diese Behandlungsmethode ist sehr sinnvoll, da sie zum einen eine rasche Beschwerdebesserung erzielen kann, zum anderen auch einen sogenannten diagnostischen Effekt hat. Man kann damit also die Ursache der Beschwerden näher eingrenzen.

Mit freundlichen Grüssen

Dr. med. S. Böll

Dr. med. S. Böll  |  am 2002-04-20 22:31:29


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