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Bandscheibenvorfall/Ischialgie
Ich habe seit 1 Jahr einen schweren, sequestierten Bandscheibenvorfall L5/S1 mit deutlicher Nervenwurzeltangierung und somit ins Bein ausstrahlene Schmerzen bis zum Fuß. Ich erhielt 2 epidurale Injektionen im Krankenhaus, Krankengymnastik, Stangerbäder, Moorschlammbäder, Massagen, Schmerzmittel (Tramal, Katadolon, Novalgin), Infusionen mit Cortison. Leider habe ich trotzdem immer Schmerzen - natürlich nicht so schlimm wie in der akuten Phase - aber immer vorhanden. Meine Ärzte raten mir zu einer offenen mikrochirurgischen Operation. Von diesem Gedanken bin ich nicht sehr angetan. Ich würde eine OP sehr gern vermeiden. Wie ist Ihre Meinung zu meinem Fall????
Vorab vielen Dank!

Bettina Stevens
PS: Bin 35 Jahre alt und habe einen Bürojob.

von B. S. | am 2002-01-31 16:59:39

Antwort: Bandscheibenvorfall/Ischialgie
Sehr geehrte Frau St.,

Nachdem die konservative Therapie ausgeschöpft scheint, ist gegen die offene mikrochirurgische Operation sicherlich nichts einzuwenden. Eine Alternative bestünde in der Durchführung des epiduralen Wirbelsäulenkatheters nach Prof. Racz. Das Operationsrisiko gegenüber der mikrochirurgischen offenen Operation ist nochmals wesentlich kleiner.

Mit freundlichen Grüssen

Dr. med. S. Böll

Dr. med. S. Böll | am 2002-02-12 09:15:43


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