Bandscheibenvorfall Lendenwirbel.Patientenforum: Schmerz (Bandscheiben, Wirbelsäule)

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 Fragen und Antworten 

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 Bandscheibenvorfall mit sequester
Gibt es eine Möglichkeit großere Bandscheibenvorfälle (mit Sequester) schönend zu operieren. Bei mir hat man eine mikroskopische Operation vorgeschlagen, wobei ich große Angst vor Folgen eines solchen Eingriffs habe.
Für eine schnelle Antwort wäre ich Ihnen sehr dankbar, weil ich starke Ischiasschmerzen habe und mich entscheiden muss.

von R. M.   |  am 2002-04-05 19:26:15

 Antwort: Bandscheibenvorfall mit sequester
Sehr geehrter Herr M.,

die mikrochirurgische Operation stellt bei größeren Bandscheibenvorfällen mit Sequesterbildung eine schonende, sinnvoll Behandlungsmethode dar.

Mit freundlichen Grüssen

Dr. med. S. Böll

Dr. med. S. Böll  |  am 2002-04-19 11:29:46


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 Sequester LWK5/SWK1
MRT sagt caudal sequestrierter Prolaps (2,2*1,4*1,3) paramedal im Segment LWK5/SWK1 mit Impression des Duralsackes,....
die Schmerzen sind ertragbar, und die Ausstrahlung ins rechte Bein sind allerdings sehr deutlich.
Ich hoffe mit konservativen Verfahren (welchen?) zu heilen, und suche nach Erfahrungen, Studien, 'was mit dem Sequester passiert'. Kann er sich auflösen? Wie beweglich ist er?? Kann er an eine weniger erfreuliche Stelle wandern? Wodurch?
vielen Dank für Ihre Antwort

von B. M.   |  am 2002-06-23 11:48:05

 Antwort: Sequester LWK5/SWK1
Sehr geehrte(r) Frau / Herr B M,

ein Sequester kann im Lauf der Zeit schrumpfen und abhängig von der genauen Lokalisation müssen nicht immer Beschwerden davon ausgehen. Krankengymnastische Übungsbehandlung sowie ggf. abschwellende Maßnahmen (z.B. medikamentös) der umgebenden Strukturen sind zu meist sinnvoll. Bei Beschwerdepersistenz ist die operative Entfernung (mikrochirurgisch) nötig.

Mit freundlichen Grüssen

Dr. med. S. Böll

Dr. med. S. Böll  |  am 2002-07-15 00:31:51


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 Bandscheibenoperation
Welchen Sport bzw Gymnastik empfehlen Sie nach einer Bandscheibenvorfall Operation?

Aufgrund einer Sequesterbildung habe ich Ausfallerscheinungen im Bein Zehenstand unmöglich), mit welcher Zeitspanne nach der OP muss ichrechnen bis sich die volle Funktionsfähigkeit wieder einstellt

von T. H.   |  am 2003-11-22 10:28:17

 Antwort: Bandscheibenoperation
Sehr geehrter Herr H.,

eine Rückbildung der Ausfallserscheinungen kann lange, in Extremfällen bis zu 2 Jahren dauern. Grundsätzlich sollten Sie nach einer solchen Operation für eine stabile Rücken -und Bauchmuskulatur Sorge tragen. Dann ist eine sportliche Betätigung im schmerzfreien Rahmen möglich. Sportarten mit starken, ruckartigen Rumpfdrehungen wie beispielsweise bei vielen Ballsportarten sowie häufiges Springen und Bücken sollten Sie allerdings zunächst vermeiden.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Sigel



Dr.med. A. Sigel  |  am 2003-12-04 16:18:12


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 Bandscheibenvorfall mit Sequester
Hallo,

nach meinem ersten Bandscheibenvorfall in 10.2003 mit Sequester und anschließender konservativer, erfolgreicher Therapie haben sich bei mir im Mai nach einem längeren Dauerlauf erneut starke Beschwerden engestellt. Befund: Erneut Bandscheibenvorfall LW5/SW1, großvolumig, medio-lateral-linksseitig mit Sequester.
Ich bin zur Zeit in weiterer Therapie mit KG und KGG und positiver Tendenz.
Ist hier davon auszugehen, dass nach erolgreicher Therapie und anschließender disziplinierterer Lebensweise das Risiko eines erneuten Vorfalles relativ gering ist?

Mfg

Klaus-Peter Altmann



von K. A.   |  am 2004-07-09 18:55:35

 Antwort: Bandscheibenvorfall mit Sequester
Sehr geehrter Herr A.,

es besteht durchaus die berechtigte Hoffnung, dass bei den von Ihnen geschilderten Befunden und Beschwerden bei entsprechender rückengerechter Lebensweise eine Beschwerdearmut erzielt werden kann. Ein Bandscheibenvorfall muss nicht unbedingt zu einer ständigen Irritation führen. Grundsätzlich sollte, so wie Sie es auch beschreiben, zunächst eine intensive konservative Therapie versucht werden, bevor man sich weitere invasive Schritte überlegt. Bei erneuten oder anhaltenden Beschwerden wäre eventuell eine weitergehende Therapie anzudenken. Hier kann dann auch zunächst versucht werden, durch gezielte Injektionen eine Beschwerdelinderung zu erzielen.

Mit freundlichen Grüßen,

Dr. med. A. Sigl

Dr.med. A. Sigl  |  am 2004-08-06 09:06:28


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