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Bandscheibenvorwölbung und Skoliose
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| Bandscheibenvorwölbung | Ich leide seit meiner Kindheit an einer angeborenen Skoliose.Mußte sogar in einen Gipsbett liegen,was leider nicht geholfen hat.
Habe die letzten Jahre Rückenschule,Massagen,Unterwassermassagen,Strom,Ultraschall und alles mögliche bekommen.Aber nichts hat geholfen,es wurde immer schlimmer.Die letzte Massage die ich im Oktober 2003 über mich ergehen lassen habe,war ein Alptraum.Durch derartiges drücken bei der Massage,bekam ich plötzlich starke Schmerzen in der LWS,so daß ich die Massage abbrechen mußte und bis heute keine Ruhe mehr bekommen habe.
Kann kaum sitzen,liegen,stehen.Kann mir nichts mehr vor nehmen und an Arbeiten gehen brauche ich gar nicht mehr zu denken,wenn diese Schmerzen nicht beseitig werden.Diese starke Schmerzen begleiten mich Tag und Nacht.Vor kurzen habe ich mich zum CT schicken lassen.Und der Befund sagt folgendes aus:
Rechtskonvexe Torsionsskoliose.Regelrechte Lendenlordose.L3/4:rechtsrotierte Fehlhaltung.Unauffällige Bandscheibeetage.Kein Bandscheibenvorfall.Normalweiter Spinalkanal.L4/5:gleichfalls gering rechtsrotierte Fehlhaltung.Geringe intraforaminale Vorwölbungen beidseits.Linksseitig wird das Spinalganglien gerade erreicht.Der Spinalkanal ist normalweit.L5/S1: angedeuteter konzentrische Protrusion.Keine Tangierung nervaler Strukturen.Mormalweiter Spinalkanal.Beginnende facettarthrotische Veränderungen.
Unauffällige paravertebrale Weichteilstrukturen.
Wäre eine OP angebracht?Kann es irgend wann zum Bandscheibenvorfall kommen?Wie soll ich mich in Zukunft verhalten und welche Therapie schlagen Sie vor?Darf ich mit dieser Vorwölbung auf den Heimtrainer?Freue mich auf Ihre Antwort
von A. E. | am 2004-04-17 13:41:55
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Antwort: Bandscheibenvorwölbung |
| Sehr geehrte Frau E.,
um zu beurteilen, welche Behandlung zum gegenwärtigen Zeitpunkt sinnvoll ist, ist die genau Kenntnis des klinischen Befundes und der computertomographische Diagnostik erforderlich. So wie Sie den CT-Befund schildern, scheint eine Operation zum jetzigen Zeitpunkt nicht sinnvoll. Es kann natürlich nicht vorhergesagt werden, ob in Zukunft ein Bandscheibenvorfall auftreten wird. Wichtig ist in jedem Fall ein rückengerechtes Verhalten und ein konsequentes Training der Rückenmuskulatur. Gegen das Training auf einem Heim-Trainer spricht nichts.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. med. R.Medele
Dr. med. R. Medele | am 2004-05-07 10:36:48
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