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Osteochondrose
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| Erheblich Osteochondrose | Sehr geehrte Damen und Herren,
meine 65-jährige Mutter leidet seit Jahren an starken Schmerzen im gesamten Rückenbereich. Die Behandlung der Schmerzen erfolgt in erster Linie durch sehr hoch dosierte Einnahmen von Tramal long und Diclofenac. Diese Behandlung führt jedoch seit einiger Zeit schon nicht mehr zur Linderung der Beschwerden. Welche alternativen Behandlungsmöglichkeiten bieten sich für das im folgenden Arztbericht dokumentierte Krankheitsbild?
Für eine Antwort hierzu wäre ich Ihnen sehr dankbar.
Arztbericht vom 18.10.03:
"MRT der LWS vom 17.10.03
Sequenzen: T1 FSE sagittal, T2 FSE sagittal, T2 FSE axial
Es zeigt sich eine Fehlstellung der Lendenwirbelsäule mit Rotation nach rechts, mit Aufhebung der Lendenlordose zugunsten einer leichten Kyphosierung der LWS. Schwere degenerative Veränderungen an den Bandscheiben und den ossären Nachbarstrukturen im Sinne der Osteochondrose mit Bandscheibenvorfällen knöchern abgestützt in den Segmenten L4/5, L3/4 und L2/3. Protrusion leichten Ausmaßes bei L1/2. Schwere subchondrale Sklerosierung bei L3/4 im Bereich der grund- und deckplattennahen Anteile der Wirbelkörper. Mäßige degenerative Veränderungen lediglich im Bereich der Wirbelgelenke. Unauffällige Darstellung der paravertebralen Weichteile. Unauffällige Darstellung der intraspinalen Organstrukturen.
Beurteilung:
Deutliche Fehlstellung der Lendenwirbelsäule. Erhebliche Osteochondrose bei L2/3, L3/4, L4/5, wobei in diesen Segmenten der Spinalkanal deutlich bis mittelgradig durch einseits Banscheibengewebe, aber auch durch reaktive gröbere Randleisten der Wirbelkörper eingeengt wird."
Mit freundlichen Grüßen
Cornelia Bongartz
von C. B. | am 2004-06-10 13:15:31
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Antwort: Erheblich Osteochondrose |
| Sehr geehrte Frau B.,
nicht selten verursachen die genannten Bandscheibenvorfälle die Beschwerden, so dass eventuell die epidurale Wirbelsäulenkathetertechnik mit Ziel der Schrumpfung der Bandscheibenvorfälle sinnvoll sein kann. Bei ausgeprägten degenerativen Veränderungen sind jedoch die Erfolgsaussichten limitiert, eventuell kann vorab auch über lokale, Röntgen- oder CT-gestützte Injektionsmaßnahmen an bestimmte Wirbelsäulenstrukturen die Diagnose erhärtet werden, eventuell ist über Injektionsserien auch eine deutliche Beschwerdelinderung möglich. Auch die Hitzesondenbehandlung zur Unterbrechung von Schmerznerven käme eventuell in Betracht.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Böll
Dr. med. S. Böll | am 2004-06-24 14:04:23
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