Bandscheibenvorfall

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Bandscheibenvorfall/Spina bifida/Morbus Scheuermann
Hallo liebes Ärzteteam,
bin jetzt seit Dez. 2002 in ärztlicher Behandlung, erst war es laut MRT Bilder eine Bandscheibenvorwölbung L4/L5 und nach anhaltender Schmerzen mit Ausstrahlung ins linke Bein wurde dann im April 2003 noch mal eine MRT-Aufnahme gemacht und es wurde ein Bandscheibenvorfall im L4/L5 festgestellt. War schon zur Reha, wo es nur noch schlimmer wurde, konnte kaum laufen. Da sich durch die ganzen Spritzen und Infusionen keine großartige Besserung bei mir einstellen wollte,bin ich mittlerweile bei einem Heilpraktiker in Behandlung (der sich auf Knochen spezialisiert hat) der mir in soweit weiter geholfen hat, dass ich mich wieder sehr gut bewegen kann, habe aber immer noch bei starken Temperaturschwankungen und wenn ich Schweinefleisch esse starke Schmerzen und ansonsten immer einen Druckschmerz im unteren linken Bereich. Der Heilpraktiker teilte mir auch mit, dass er auf den MRT-Bildern den sog. Morbus Scheuermann sehen könne. Heute teilte er mir auch noch mit, dass eine Spina bifida im letzten unteren Bereich ertastbar wäre. Jetzt meine Frage, wenn diese Erkrankung vorliegt (er sagte mir schon dass diese nicht mehr operativ zu behandeln wäre) wie kann ich mich am Besten verhalten, so dass ich einigermaßen schmerzfrei leben kann? Und kann diese Diagnose überhaupt stimmen, da ich nachgelesen habe, dass diese Erkrankung an und für sich bei Kleinkindern bzw. Neugeborenen festgestellt wird und auch direkt behandelt wird? Vielen Dank im voraus
Gruß Nicole

von N. H. | am 2004-04-07 09:56:02

Antwort: Bandscheibenvorfall/Spina bifida/Morbus Scheuermann
Sehr geehrte Frau H.,

häufig gibt es so genannte Bodenschlussstörungen des 5. Lendenwirbels oder des 1. Kreuzbeinwirbels, diese Veränderungen sind in aller Regel völlig harmlos und haben keinen Krankheitswert. Im Bezug auf die Behandlung des Bandscheibenvorfalles sind durchaus primär konservative Maßnahmen sinnvoll (Krankengymnastik, Physiotherapie, Medikamente). Sollten diese Maßnahmen nicht zum Erfolg führen, kommt eventuell eine Mikrolaserbehandlung oder auch der epidurale Wirbelsäulenkatheter in Betracht. Sie können sich diesbezüglich bei Bedarf gerne nochmals an uns wenden.


Mit freundlichen Grüßen

Dr. Böll


Dr. med. S. Böll | am 2004-04-16 15:42:48


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