Pulsierende Signaltherapie PST
Bei der pulsierenden Signaltherapie handelt es sich um ein nicht invasives Verfahren, das die physiologischen Signale zur Aufrechterhaltung
oder Wiederherstellung physiologischer Syntheseleistungen (Aufbauleistungen) gewährleistet und deshalb für alle Bindegewebe
des Bewegungsapparates nebenwirkungsfrei anwendbar ist.
Mit der pulsierenden Signaltherapie (PST), die ganz spezifische elektromagnetische Felder erzeugt, ist es offenbar gelungen, Reize
auf die Chondrozyten (Knorpelzellen) und Fibroblasten (Bindegewebszellen) einwirken zu lassen, die eine Regeneration
veränderter Gewebe einleiten.
In Knorpel-Gewebekulturen konnte der Nachweis erbracht werden, daß die Produktion von Knorpelsubstanz durch die PST deutlich
erhöht werden kann.
Zusammenfassend kann gesagt werden, daß die PST-Behandlung eine Stoffwechselnormalisierung von Bindegewebe wie hyalinem
Knorpel (glatter Knorpel), Faserknorpel, Bänder, Sehnen und Gelenkkapseln erreicht. Klinische Studien ergaben den Hinweis,
daß die PST-Behandlung zu eine deutlichen Schmerzreduktion führt.
Im Gelenk wird eine Normalisierung der Gelenkflüssigkeit und eine Rückbildung der entzündlichen Veränderungen erreicht.
Durch eine Verbesserung der Beweglichkeit der Gelenke erreicht man eine weitere Normalisierung der Gelenkfunktion.
Indikation an den unteren Gliedmaßen
- Arthrosen (solange Gelenkknorpel noch vorhanden ist)
- Meniskusschäden (solange diese nicht eine mechanische Gelenkblockade verursachen)
- Überlastungsschäden am Streckapparat des Kniegelenkes mit Knorpelschäden und Sehnenerkrankungen
Indikation an den oberen Gliedmaßen
- Gelenkbeschwerden im Bereich der Schultergelenke sowie Ellenbogengelenkbeschwerden z.B. Tennisellenbogen
Indikation an der Wirbelsäule
- Degenerative Veränderungen der Wirbelgelenke und der Bandscheiben
Positive Erfahrungen werden bei chronischer Polyarthritis und bei Morbus Bechterew berichtet. Ebenso bei Meniskiskusschäden
(solange diese nicht eine mechanische Gelenkblockade verursachen).
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