Spinalkanalstenose
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| Wie kann geholfen werden?
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Sehr geehrte Damen,sehrgeehrte Herrn,
es wurde nach einen MRT der LWS bei meiner
Mutter folgende Beurteilung erstellt:
1. Deckenplatteninfraktion des LWK 3 um ca. ein Drittel der Wirbelkörperhöhe mit einen akuten Knochenmarködem.
2. Alte Infraktion der Deckenplatte des LWK 4.
3. Die obengenannten Frakturen sind am ehesten im Rahmen von osteoporotischen Veränderungen der Wirbelsäule verursacht. Im Segment L 4/4 sind die Bildbefunde auch mit einer Spondylodiszitis vereinbar, die an- hand von Laborparametern ausgeschlossen werden sollte.
4. Linkskonvexe und rotatorische Lumbals- koliose, aufgehobene LWS-Lordose und ge- ringgradige Pseudospondylolisthesis des L3.
5. Absolute knöcherne Spinalkanalstenosen L 3/4 und L 4/5 mit einer Caudakompressioen in Höhe L 3/4.
Frage: Gibt es in diesen Fall noch Behandlungs- möglichkeiten?
Mit freundlichen Grüßen
Andreas Pohlig
von A. P. | am 2004-10-04 19:00:12
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| Antwort: Wie kann geholfen werden?
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Sehr geehrter Herr P.,
es gibt prinzipiell immer Behandlungsmöglichkeiten, so auch im Falle Ihrer Frau Mutter. Allerdings werden eher die Beschwerden als Befunde behandelt, d.h. dass Sie mehrere Veränderungen beschreiben, diese jedoch im Einzelnen für sich genommen nicht unbedingt Beschwerden auslösen müssen. Ihre Mutter sollte sich daher genau untersuchen lassen, von welcher der Veränderungen Beschwerden ausgehen. Diese können dann gezielt behandelt werden. So kann beispielsweise eine schmerzhaft eingeschränkte Gehstrecke für eine Ursache der Beschwerden im Sinne der beschriebenen Spinalkanalstenose sprechen. Ggf. könnten Infiltrationen helfen, die Hauptschmerzquelle genau zu lokalisieren und zu behandeln.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. med. R. Schneiderhan
Dr. med. R. Schneiderhan | am 2004-10-12 11:39:02
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